Liebherr-Werk Biberach GmbH »Bauen eine der modernsten Kranfabriken der Welt«

Der Spezialist für Turmdreh- und Mobilbaukranen investiert bis 2034 einen dreistelligen Millionenbetrag in die umfassende Modernisierung seines Standorts in Biberach an der Riß. In der ersten Phase fließt eine zweistellige Millionensumme in den Um- und Neubau der Produktion.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Liebherr-Werk Biberach

»Wir bauen hier in Biberach eine der modernsten Kranfabriken der Welt«, sagt Werner Seifried, Geschäftsführer für Technik und Produktion des Liebherr-Produktsegments Turmdrehkrane. »Der Markt verändert sich, der Wettbewerb wächst, und die Anforderungen unserer Kunden steigen. Wir reagieren darauf mit Innovation und einem klaren Ziel: Liebherr Tower Cranes soll nachhaltiger Marktführer für modernste Hebelösungen werden – gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden und Partnern, die unsere größte Stärke sind.« Seit 1954 produziert Liebherr Krane in Biberach, das Produkt, mit dem Unternehmensgründer Hans Liebherr 1949 den Grundstein für die heutige Firmengruppe mit über 150 Gesellschaften legte. Seither wurde der Standort kontinuierlich weiterentwickelt, zuletzt durch ein neues Vertriebs- und Verwaltungsgebäude mit Betriebsrestaurant. Nun folgt der nächste Schritt: Die Produktionsstrukturen in der Memminger Straße in Biberach werden grundlegend modernisiert. Hallenteile, die teilweise aus dem Beginn der 1980er-Jahre stammen, werden abgerissen, saniert oder neu gebaut. Dabei setzt Liebherr auf eine nachhaltige und gezielte Investitionsstrategie, bei der bestehende Flächen sinnvoll umgenutzt werden. Ziel ist eine hochautomatisierte Fertigung für rund 500 Obendreherkrane, über 200 Mobilbaukrane und 3 000 Turmstücke pro Jahr. Die neuen Produktionsstrukturen sind so ausgelegt, dass Liebherr flexibel und effizient auf Veränderungen im Markt reagieren kann – und dabei die Auslastung der Werke langfristig sichert. Möglich wird das durch eine modular aufgebaute Fertigung, die auf die nächste Generation von Produkten ausgerichtet ist und Entwicklung, Produktion sowie Qualität künftig noch enger verzahnen soll.d


 

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