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Klemm: Ungewöhnliche Umgebung für ein Bohrgerät in Belgien

Nahe der belgischen Hauptstadt Brüssel soll die katholische Sint Hendrikskerk renoviert werden. Anfang des letzten Jahrhunderts als Nachbildung eines Dominikaner­klosters im neugotischen Stil errichtet, stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten an. Vor den eigentlichen Restaurierungsarbeiten mussten die vorhandenen Kirchen­fundamente vertieft werden, um die Lasten aus dem Kirchengebäude in tiefere Erdschichten einzuleiten. In recht ungewöhn­licher Umgebung war dafür ein Bohrgerät von Klemm im Einsatz.

Das im belgischen Beringen ansässige Unternehmen CVR setzt seit vielen Jahren Bohrgeräte von Klemm Bohrtechnik ein. Für dieses Projekt wurden mit einem Klemm-Modell des Typs KR 801-3FS Zementsäulen im 1-Phasen-Düsenstrahlverfahren und Mikropfähle hergestellt.

Die Arbeiten unter zum Teil sehr beengten Platzverhältnissen, beispielsweise entlang der bestehenden Kirchenfundamente, erforderten ein Bohrgerät mit kompakten Abmessungen. Mit seinem flexiblen und tragfähigen Vorbau zur Ausrichtung der Bohrlafette in verschiedenste Bohrneigungen und Abstände vor und seitlich des Bohrgeräts stellte das KR 801-3FS hierfür eine gute Wahl dar.

Bis zu 13 Meter Bohrtiefe

Die installierte Bohrlafette samt Gittermastverlängerungen ermöglicht Bohrtiefen von bis zu 13 m im »Single-Pass«-Verfahren. Das Bohrgestänge wird hierbei durch einen Kraftdrehkopf des Typs KH 14SK angetrieben, der mit einem hydraulischen Spannkopf für Bohrgestänge bis zu einem Durchmesser von 114,3 mm ausgestattet ist. Insgesamt wurden 123 HDI-Pfähle mit Durchmessern von 70 cm und 90 cm und einer Länge von 8,5 m gebohrt; 38 davon waren 180°-Sektorpfähle mit 90 cm Durchmesser. Die Belastung auf den Pfählen beträgt 560 kN (70 cm Durchmesser) bzw. 1 111 kN (90 cm).     t


 

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