Goldhofer: Der »Stepstar« geht in die zweite Runde

Die im Vorjahr vorgestellte Stepstar-Produktreihe, eine neue Generation nachlaufgelenkter Sattelauflieger, erfreut sich nach Angaben von Hersteller Goldhofer einer sehr hohen Nachfrage im Markt. Die drei- bis fünfachsigen Auflieger versprechen Transportunternehmen eine Verbindung von hoher Qualität mit ausgesprochener Leichtigkeit. Die intelligenten Details, wie das durchdachte Ladungssicherungskonzept in Verbindung mit der selbsterklärenden Bedienung werden durch eine praxisorientierte Zubehörpalette komplettiert. Die Erweiterung um ein bzw. zwei Paar Radmulden sowie der besonders niedrige Mega-Schwanenhals komplettieren seit Frühjahr das Portfolio.

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Die bisher bestehenden und bewährten Vorteile der Stepstar-Produktreihe bleiben selbstredend vollumfänglich erhalten. Durch die Radmuldenversion und den Mega-Schwanenhals erweitert sich das Einsatzspektrum der Stepstar-Produktreihe beträchtlich«, sagt Robert Steinhauser, Leitung Vertrieb Europa/Nordafrika. So verfüge die Stepstar-Baureihe nach wie vor über ein besonders niedriges Eigengewicht, das sich durch ein dickes Plus in der Nutzlast bemerkbar machen soll. Durch die Verwendung vieler Premiumkomponenten lägen die Gesamtbetriebskosten unter jenen vergleichbarer Fahrzeuge, was jeden Fuhrpark in seiner Nutzung erweitere und Wartungsintervalle verlängere.


Auch sehr hohe Baumaschinen transportieren

Ein durchdachtes Verzurrkonzept, eine einfache Bedienung und flexible Umrüstmöglichkeiten versprechen ein hohes Maß an Sicherheit und Entlastung für den Fahrer. Die Wirtschaftlichkeit wird zusätzlich durch die Ausführung mit Radmulden erweitert. Überdies bietet der besonders niedrige Schwanenhals noch weitere Möglichkeiten. Optional können die Stepstar-Modelle nun mit einem oder zwei Paar Radmulden ausgestattet werden. Dadurch lassen sich jetzt auch sehr hohe Baumaschinen unter der Erfüllung strenger Höhenrichtlinien transportieren. Die Radmulden verfügen über einen niedrigen, mit Kletterleisten versehenen Einfahrwinkel, um ein sicheres Befahren von Radfahrzeugen mit entsprechend niedrigem Böschungswinkel zu ermöglichen. Ebenfalls kann die Radmuldentiefe der Bodenfreiheit der einzufahrenden Maschine angepasst werden. Eine durchdachte Radmuldenabdeckung unterstützt schnelle Umrüstzeiten und ermöglicht somit auch den Transport anderer Ladegüter. Vor allem bei den ausziehbaren Fahrzeugvarianten können fahrbare Ladungen mit unterschiedlichen Radständen durch den Einbau von Alu-Elementen flexibel und unkompliziert transportiert werden.

Antirutschpolymerbelag für hohe Reibbeiwerte

Der flache Auffahrwinkel der klappbaren Rampen ermöglicht das Befahren auch mit Fahrzeugen geringer Bodenfreiheit wie Sieb- oder Brecheranlagen. Der auswählbare und verschleiß­arme Antirutschpolymerbelag »Traffideck Go« unterstützt zusätzlich hohe Reibbeiwerte und somit eine hohe Sicherheit beim Befahren und Transportieren. Ein zusätzliches Plus verspricht der Mega-Schwanenhals. Damit lassen sich viele unterschiedliche Ladungen transportieren. Der Höhenunterschied zwischen Ladefläche und Schwanenhals wird zudem auf ein Minimum reduziert. Dies erlaubt geteilte Ladungen, Stückgut sowie ein 40'- bzw. zwei 20'-Container innerhalb von 16,5 m Gesamtzuglänge genehmigungsfrei in Europa zu transportieren.     t

Fakten

Mit Goldhofer vom neuen Förderprogramm profitieren

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat sein Flottenerneuerungsprogramm für schwere Nutzfahrzeuge angepasst. Damit werden intelligente Trailer-Technologien gefördert, die den CO₂-Ausstoß des Fahrzeugs reduzieren. Die Förderung wird von der Verschrottung eines Alt- und der Beschaffung eines Neufahrzeugs entkoppelt. Intelligente Trailer-Technologie wird je Trailer-Feature mit bis zu 5 000 Euro (oder 60 % des Anschaffungspreises) gefördert. Und zwar dann, wenn das Feature einen CO₂-Vorteil bietet und diesen nicht in Wechselwirkung mit einem anderen Merkmal wieder aufhebt.

Die Förderung kann über das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) bis 15. Juni unter antrag-gbbmvi.bund.de beantragt werden. Zudem muss das geförderte Fahrzeug in Deutschland bis 31. Dezember zugelassen werden. Bestandteil des Förderprogramms sind u. a. (abhängig vom Fahrzeugtyp) Liftachse, Nachlauflenkachse, Reifen der Energieeffizienzklasse C oder besser, Reifendruckkontrolle (autark), zwangsgelenkte Sattelauflieger, Leichtbaukomponenten wie Aluminiumräder, -rungen oder -luftkessel sowie Leichtbautrailer. Das BAG entscheidet über die Förderungen im Einzelfall. Auch der neue »Stepstar« von Goldhofer profitiert vom Förderprogramm.

 

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