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Die Wirtgen Group bleibt auf Rekordkurs und investiert 150 Millionen Euro bei Kleemann und Benninghoven

Damit weist die Wirtgen Group mit ihren zwei Geschäftsfeldern Road Technologies mit den Marken Wirtgen (Fräsen), Vögele (Fertiger) und Hamm (Verdichtung) sowie Mineral Technologies mit den Marken Kleemann (Brechen und Sieben), Wirtgen (Surface Miner) und Benninghoven (Asphaltmischanlagen) erneut ein zweistelliges Wachstum auf. »Die Zahlen mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von jährlich rund 10 % bestätigen den eingeschlagenen Weg und sind das Ergebnis der klaren Wachstumsstrategie der Wirtgen Group«, sagten Jürgen und Stefan Wirtgen, die geschäftsführenden Gesellschafter der Unternehmensgruppe mit Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Windhagen.

 

Zu dieser Strategie gehört auch, im Bereich Mineral Technology den Umsatz von heute rund 400 Mio. Euro »in den kommenden fünf Jahren um mindestens 50 Prozent zu steigern«, so Jürgen Wirtgen. Deshalb werden man in den kommenden beiden Jahren insgesamt rund 150 Mio. Euro in dieses Geschäftsfeld investieren. Dabei sollen rund 40 Mio. Euro in den Ausbau des Kleemann-Werkes in Göppingen fließen. Kleemann werden in diesem Jahr seinen Umsatz um 22 % von 180 auf voraussichtlich 221 Mio. Euro steigern, so Jürgen Wirtgen weiter. Mit der Werkserweiterung werden eine Verdoppelung der Brecher-Produktion angestrebt, sei der Standort Göppingen auf einen Umsatz von etwa 400 Mio. Euro ausgelegt.

 

Noch höher werden die Investitionen beim Asphaltmischanlagen-Hersteller Benninghoven sein, den die Wirtgen Group im August vergangenen Jahres übernommen hat. »Wir werden ein komplett neues Werk bauen«, kündigte Jürgen Wirtgen an, da eine notwendige Erweiterung weder am Standort Mülheim noch am Standort Wittlich möglich sei. Das neue Werk, das in den kommenden zwei Jahren in der Region Wittlich gebaut werden soll, sei »eine riesige Chance für Benninghoven«, so Jürgen Wirtgen, sei doch »in der ersten Stufe eine Kapazitätserhöhung von 100 % geplant«. Statt heute in Hallen an zwei Standorten mit einer Gesamtfläche von 28 000 m2 soll das neue Werk eine überdachte Produktionsfläche von knapp 60 000 m2 haben, eine Pulverbeschichtungsanlage erhalten sowie ein Trainingscenter (TCC) und ein modernes Verwaltungsgebäude.

 

Der ausführliche Bericht über die „Mineral Technology Days“ der Wirtgen Group in Mülheim an der Mosel erscheint in derbauMAGAZIN-Ausgabe 11/2015.

 

Michael Wulf

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