Die Lösung »ctrlX OS« ist hardwareunabhängig konzipiert und schafft eine durchgängige Softwarebasis für Automatisierungslösungen aller Art. Das Linux-basierte Betriebssystem läuft auf einer Vielzahl von Geräten, von der Feldebene bis zur Cloud. Mit der App-Technologie nach dem Smartphone-Prinzip und standardisierten Schnittstellen lassen sich Automatisierungslösungen flexibel gestalten und schnell anpassen, ohne Abhängigkeit von proprietären Systemen. Über den »ctrlX OS«-Store können Anwendungen einfach ergänzt werden. Bosch Rexroth und Partner aus der »ctrlX World« stellen hier zahlreiche Apps für unterschiedlichste Automatisierungsherausforderungen bereit: von Motion und Kommunikation über Datenanalyse bis hin zu IT- und OT-Security. »Die Verbreitung von ›ctrlX OS‹ im Markt wächst. Immer mehr OEMs integrieren das offene Betriebssystem in ihre Hardware, um innovative Lösungen für ihre Märkte zu realisieren. Gleichzeitig entwickelt sich das Partnernetzwerk ›ctrlX World‹ stetig weiter. Das wird maßgeblich durch die offene und modulare Architektur von ›ctrlX OS‹ ermöglicht. Partner bringen zusätzliche Software in den Store ein und erweitern das Angebot um kompatible Hardware. Jetzt gehen wir die nächsten Schritte«, erklärt Steffen Winkler, Vertriebsleiter der Business Unit Automation & Electrification Solutions bei Bosch Rexroth.
Die Grenzen aufheben
Neben der Flexibilität bei der Geräteauswahl gewinnt auch die Standortfrage an Bedeutung: Anwendungen sollen heute dort laufen, wo es strategisch und technisch optimal ist – ob auf einer Steuerung, einem Edge-Gerät oder in der Cloud. »ctrlX OS« steht laut Rexroth nun auch als virtuelle Maschine zur Verfügung. Kunden können diese auf ihrer eigenen Serverinfrastruktur hosten. Schnittstellen, Datenmodelle und Apps bleiben identisch zur physischen Version. Unternehmen profitieren von den vollumfänglichen Leistungen bei effizienterer Ressourcennutzung, flexibler Skalierbarkeit und vereinfachter Verwaltung durch etablierte IT-Prozesse. »Mit der Virtualisierung von ›ctrlX OS‹ sprengen wir die letzten Silos zwischen der Maschinensteuerung und der IT«, erklärt Winkler. »Wir bieten eine nahtlose Durchgängigkeit. Kunden können ihre Applikationen nun völlig flexibel dort betreiben, wo es am sinnvollsten ist – bei harten Echtzeitanforderungen auf der Steuerung, und bei nicht Echtzeit-kritischen Anforderungen auf dem Edge-Gerät oder dem Server. Das ist ein entscheidender Schritt in Richtung der vollständig vernetzten und Software-getriebenen Fabrik.«
Drei Varianten entwickelt
Bosch Rexroth bietet »ctrlX OS« nun in drei Ausführungen an, von einer sofort einsetzbaren Lösung bis hin zum maßgeschneiderten Angebot. Anwender profitieren bei allen Varianten vom offenen Ansatz und dem Zugang zum Ökosystem mit offenen Schnittstellen, einem frei verfügbarem Software Development Kit (SDK), der Community und dem Device-Management. Die Standard-Version ist für alle, die sofort startklar sein wollen: ein fertiges System-Image für Standard-x86/64-Hardware mit Zugriff auf das Ökosystem.d