Aktuelles Unternehmensführung

Zeppelin-Konzern: mit Rekorden bei Umsatz und Ergebnis

Der Zeppelin Konzern hat das Geschäftsjahr 2019 mit dem höchsten Umsatz und höchsten Ergebnis in seiner 70-jährigen Geschichte abgeschlossen. Das hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Garching bei München Anfang April bekannt gegeben.

Mit einem Konzernumsatz von 3,1 Mrd. Euro (Vorjahr 2,9 Mrd. Euro) und einem Ergebnis vor Ertragssteuern von 134 Mio. Euro (Vorjahr 131 Mio. Euro) übertrifft der Konzern die Leistungszahlen des Vorjahres. Die Creditreform Rating AG hat die Kreditwürdigkeit des Unternehmens im Jahr 2019 in ihrer Beurteilung auf die Stufe »A« angehoben. Das Gesamtinvestitionsvolumen für 2019 liegt bei 369 Mio. Euro und beinhaltet die Ausgaben für das anorganische Wachstum. Allerdings geht der Zeppelin Konzern geht für 2020 von einem drastischen Einschnitt und einer wesentlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund der Corona Pandemie aus.

»2019 war ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr: höchster Umsatz, beste Bauma und größte Akquisition in unserer Firmengeschichte. Das alles haben wir nur gemeinsam geschafft, dank der Einsatzbereitschaft und der hervorragenden Leistung unserer Mitarbeiter«, sagte Peter Gerstmann als Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH das Geschäftsjahr 2019. »Diese hervorragenden Ergebnisse sind der Beweis, dass der Zeppelin-Konzern die richtige Strategie und vor allem die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord hat. Ich wünsche mir, dass wir mit der Übernahme der zusätzlichen Vertriebs- und Servicegebiete in Nordeuropa und den zahlreichen Produkt- und Serviceneuerungen diesen Erfolgskurs auch 2020 unter den nun neuen Voraussetzungen fortsetzen werden«, so der Kommentar von Andreas Brand, Vorsitzender des Zeppelin-Aufsichtsrats.
 
Erweiterung nach Nordeuropa

Mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 hat Zeppelin die Verantwortung für den Vertrieb und Service von Caterpillar-Produkten in Dänemark, Grönland und Schweden übernommen. Zusätzlich ging der Service und Vertrieb von Motoren der Marke MaK in den Ländern Estland, Lettland, Litauen, Finnland sowie Island und den Färöer-Inseln auf Zeppelin über. Durch die Übernahme der Vertriebsaktivitäten in Nordeuropa ist Zeppelin somit zum Jahresende 2019 auf rund 10.000 Mitarbeiter gewachsen. Das Unternehmen sieht durch seine jahrzehntelange Erfahrung als Caterpillar Vertriebs- und Servicepartner und die logistischen Synergien langfristig Wachstumspotentiale durch eine erfolgreiche Bearbeitung der zusätzlichen Märkte. Die neue Einheit wurde als Strategische Geschäftseinheit »Baumaschinen Nordics« in die bestehende Konzernstruktur eingefügt.
 
Positive Entwicklung

Dank des insgesamt stabilen wirtschaftlichen Umfeldes und der guten Marktpositionierung konnten alle Strategischen Geschäftseinheiten (SGE) des Zeppelin-Konzerns in 2019 eine positive Entwicklung verzeichnen. So baute unter anderem die SGE Baumaschinen EU ihre führende Position in allen ihren Märkten noch einmal ausbauen und sowohl Umsatz als auch Ergebnis gegenüber dem Vorjahr steigern. Auch alle relevanten Märkte der SGE Rental – Deutschland, Österreich, die Tschechische Republik sowie die Slowakische Republik – verzeichneten Wachstum, so dass erstmals die Umsatzmarke von 500 Millionen Euro überschritten wurde.


»Zeppelin Digit« aufgebaut

Um alle Strategischen Geschäftseinheiten gezielt bei Innovationen und Digitalisierung zu unterstützen, wurde das Strategisches Management Center »Zeppelin Digit« aufgebaut. In einer Querschnittsfunktion werden hier die Aktivitäten der Bereiche IT, Innovation, Digitalisierung und die bisherige Strategische Geschäftseinheit »Z Lab« zusammengeführt. Die Gesellschaft Z Lab GmbH wird auch künftig als Bereich von »Zeppelin Digit« digitale Geschäftsmodelle für die Bauwirtschaft und Industrie entwickeln. Das digitale Angebot für die Kunden wurde auch 2019 weiter ausgebaut. Das reicht von der Einführung einer neuer Software zum Flottenmanagement bis hin zur breiten Markteinführung der Produkte zamics, klickrent und klickcheck.

Ausblick 2020

Die ursprünglich prognostizierte Belebung der Weltwirtschaft für das Jahr 2020 hält man bei Zeppelin aufgrund der aktuellen Entwicklungen für nicht realisierbar. So habe die  die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft in eine weitreichende Krise gestürzt, deren Auswirkungen derzeit noch nicht absehbar sind. Trotz der schwierigen Geschäftsaussichten sieht der Zeppelin-Konzern Chancen für das aktuelle Geschäftsjahr. Die stabile Baukonjunktur und die zusätzlichen Investitionen in die öffentliche Infrastruktur in Deutschland könnten die erwarteten Umsatz- und Ertragsrückgänge durch die Corona-Pandemie und die Ölpreiskrise dämpfen, heißt es. Den Einflüssen der Corona Pandemie werde Zeppelin durch kostendämpfende Maßnahmen, Anpassung der Kapazitäten und einer vorsichtigen Investitionspolitik entgegentreten. (iwu)

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