Hochbau (Schalung/Gerüste/Beton) Themen

»Wir sind immer Fassi, mit unserem Stil, unserer Identität, unserem Produkt und unserer Wesensart«

Eine 50-jährige Firmengeschichte ist eine große Befriedigung, aber auch eine riesige Verantwortung«, unterstreicht Franco Fassis Sohn Giovanni. Sein Vater Franco pflichtet ihm bei: »Wir sind gewachsen, haben immer neue Herausforderungen angenommen, uns nie ausgeruht und niemals zufriedengegeben. Aber wir sind immer Fassi, mit unserem Stil, unserer Identität, unserem Produkt und unserer Wesensart.« Das Unternehmen aus Albino bei Bergamo in der Lombardei betreibt heute – 50 Jahre nach dem ersten Kranmodell – elf Werke an fünf Unternehmensstandorten. Um eine höchstmögliche Produktqualität zu gewährleisten, wird der gesamte Produktionszyklus innerhalb des eigenen Unternehmens bestritten – von der Blechplatte bis zum fertigen Kran.

»Die Prinzipien, mit denen mein Vater 1965 sein unternehmerisches Abenteuer in der Welt der Krane begonnen hatte, sind immer noch dieselben, mit denen wir heute unser global agierendes Unternehmen leiten«, erklärt Giovanni Fassi. »Wir sind stets mit dem Mut von Pionieren und den Augen von Entdeckern unterwegs.« Im Zentrum der Aufmerksamkeit stünde dabei immer der Kran und seine Weiterentwicklung. »Der Kran ist heute ein extrem komplexes Produkt«, so Giovanni Fassi. »Er erfordert eine äußerst penible Entwicklung und eine extreme Aufmerksamkeit für jedes Detail, für jede Lösung, für jede mögliche Variable. In unserem, an das Produkt geknüpften Entwicklungsprozess haben wir in den letzten Jahren versucht, unseren Horizont zu erweitern. Fassi ist zum Motor eines sehr viel größeren Konzerns mit internationaler Ausrichtung geworden.«

Fassi ist zum Motor eines sehr viel größeren Konzerns mit ­internationaler

Ausrichtung geworden.«

Giovanni Fassi


Innovationen

Forschung und Entwicklung sind fundamentale Elemente bei Fassi. In Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mailand entwarf das Unternehmen beispielsweise Kalkulationsprogramme, unterstützt von hochentwickelten CAD-Systemen für die Entwicklung und Simulation, darunter »Catia«, ein Programm, das auch von Herstellern der Automobil- und Luftfahrtindustrie verwendet wird und bei Fassi Gru im Ladekranbereich zum Einsatz kommt. Das System ermöglicht in einer virtuellen Realität zu arbeiten und dabei eine ganzheitliche Übersicht aller Phasen und Aspekte einer Neuentwicklung abgreifen zu können. Alle Prozesse werden in einem Entwicklungswerkzeug integriert – von der Idee, der Entwicklung, der Simulation bis zur strukturellen Analyse.Beständig neue Geschäftsfelder entwickeln

Als führender Anbieter auf der Weltbühne im Mittelpunkt zu stehen, bedeute immer, so Giovanni Fassi, bereit zu sein, dem eigenen Verkaufsnetz neue Business-Möglichkeiten zu bieten, das Wachstum des eigenen Netzwerks zu fördern und die Zufriedenheit der Kunden zu erhöhen, damit sie bei sich vor Ort einen einzigen Ansprechpartner vorfänden, der ihnen die Lösungen für die zahlreichen Bedürfnisse im Hinblick auf Hebetechnik und Nutzfahrzeuge anbieten könne. »Wir arbeiten kontinuierlich an unserer Zukunft, in der wir uns mit einem umfassenden Angebot in Bezug auf Produkt und Service im Markt positionieren. Es zeichnet sich für die Zukunft klar ab, in der wir uns als ein internationaler Konzerns aufstellen, mit einem hervorragendem Vertriebsnetzwerk sowie mit starker Verbundenheit zu Besonderheiten in spezifischen Marktregionen«, sagt Giovanni Fassi.

Aktuell kann sich das Unternehmen über Zuwächse auf dem US-Markt freuen, eine Entwicklung, die sich im 1. Quartal 2015 noch verstärkte. Positive Trends zeichnen sich auch in Nordeuropa ab wie auch auf einigen asiatischen Märkten. In nächster Zukunft steht vor allem Westeuropa im Zentrum der Aufmerksamkeit – besonders Frankreich, das für Fassi Gru seit jeher der zweitgrößte Markt war, aber auch Spanien und Italien sind Länder, auf die sich die größten Erwartungen konzentrieren.

Im 1. Quartal 2015 hatte sich die Nachfrage insgesamt auf Krane großer ­Dimension ab 60 tm und mehr konzentriert – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war hier eine Absatzverdopplung festzustellen.     

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