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Wacker Neuson: E-Maschinen punkten in der Wiener Innenstadt

Immer wieder belegt die Stadt Wien in den Rankings der UNO, des »Economist« und der Beratungsagentur »Mercer« den ersten Platz als lebenswerteste Stadt der Welt – ein nicht grundlos ideales Einsatzfeld also für E-Maschinen. Im Rahmen eines privaten Bauvorhabens, bei dem ein Gebäudekomplex aus Wohnhochhäusern, einem Bürohaus und einem Hotel entsteht, werden die Außenanlagen mithilfe der »zero emission«-Reihe von Wacker Neuson gestaltet. Vom Innenrüttler über Stampfer und Vibrationsplatten bis hin zum Dumper und Minibagger haben die elektrischen Maschinen und Geräte in zentraler Lage der Donaumetropole bewiesen, dass sie für den täglichen Praxiseinsatz nicht nur geeignet sind, sondern darüber hinaus für Flexibilität sowie Bediener- und Umweltschutz stehen.

Bei dem Bauprojekt in der Wiener Innenstadt, unweit des neuen Hauptbahnhofs, bewiesen die »zero emission«-Lösungen, dass sie im täglichen Einsatz »volle Power« bringen können. Im Zuge des Umbaus der an dieser Stelle früher bestehenden Süd- und Ostkopfbahnhöfe zum Durchgangsbahnhof wurden umfangreiche ehemalige Bahnflächen frei für Stadtentwicklungsprojekte. Das im konkreten Fall ausführende Bauunternehmen Swietelsky setzt hier auf die E-Maschinen von Wacker Neuson: »Im Zuge unseres Engagements für mehr Nachhaltigkeit am Bau möchten wir schrittweise die CO₂-Emissionen und gerade im innerstädtischen Bereich auch die Lärmemissionen reduzieren«, sagt der Swietelsky-Vorstandsvorsitzende Karl Weidlinger. Vom Innenrüttler zur Betonverdichtung bis zum vollelektrischen 1,7-t-Bagger wurde auf der Baustelle fast das gesamte »zero emission«-Portfolio von Wacker Neuson eingesetzt. »Mit unseren elektrisch betriebenen Maschinen können wir viele Anwendungsszenarien abdecken«, sagt Alexander Greschner, Vertriebsvorstand der Wacker Neuson Group. »Der Einsatz in Wien zeigt, dass unsere ›zero emission‹-Lösungen nicht nur für Spezialeinsätze, sondern auch für ganz alltägliche Aufgaben auf Baustellen im innerstädtischen Bereich ideal geeignet sind. Hier sind wir mit unserem breiten Portfolio Vorreiter in der Branche.«

Emissionsfrei und lärmreduziert

Mit bis zu 90 % geringeren CO₂-Emissionen – Batterieproduktion und Energiegewinnung laut Anbieter bereits enthalten – machen die E-Maschinen nicht nur das Arbeiten auf der Baustelle angenehmer, sondern können auch einen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten. In Wien überzeugten die leisen Elektrobagger, -dumper, -radlader und Co. das Unternehmen Swietelsky zudem mit ihrer einfachen Handhabung: Alle Maschinen können nachts geladen werden und der Akku reicht für einen durchschnittlichen Arbeitstag. »Die elektrischen Produkte von Wacker Neuson bieten zahlreiche Vorteile«, erklärt Swietelsky-Polier Mario Lang. »Wir können mit ihnen die Betriebskosten verringern und die Bediener noch besser schützen. Insbesondere die einfache Handhabung und das reibungslose Zusammenspiel der Maschinen und Geräte haben uns überzeugt.«


Emissionsfrei von Verdichtung bis Materialtransport

Bei dem Bauprojekt entstehen unter anderem Außenanlagen, Kinderspielplätze, Sitzmöglichkeiten, Gehsteige und Ladezonen. Dafür wurden Kabel verlegt, Grünflächen angelegt, Wege vorbereitet und Betonfundamente gesetzt. Für die anfallenden Aushubarbeiten kam der akkubetriebene Minibagger EZ17e zum Einsatz. Die Lithium-Ionen-Technologie wird bereits seit einigen Jahren von Wacker Neuson eingesetzt, denn mit ihr wird die Maschine den hohen Anfor­derungen an Leistungsdauer, Langlebigkeit, Sicherheit und Robustheit gerecht. Die Batteriekapazität erlaubt, dass die hydraulischen Funktionen mit gleicher Leistung wie beim konventionellen Modell einen Arbeitstag lang verfügbar sind (Anbieterangaben). Über das 7"-Display wird der Bediener über den Zustand der Maschine, beispielsweise den aktuellen Ladestand und die damit verbleibende Verwendungsdauer, informiert. Aufgeladen wird der Akku über eine Haushaltssteckdose (110 V bis 230 V) oder per Schnellladung über Starkstrom (bis zu 415 V) in vier Stunden. Das ausgehobene Material wird mithilfe des elektrischen Dumpers DW15e transportiert. Im Vergleich zum konventionellen Modell wurden hier die Geräuschemissionen um mehr als 20 db(A) auf 60 db(A) reduziert, was in etwa normaler Zimmerlautstärke entspricht.

Im Zuge der Bodenverdichtung kamen der Akkustampfer AS60e wie auch zwei akkubetriebene Vibrationsplatten zum Einsatz. Zudem verdichtete der Hochfrequenz-Innenrüttler IEe den Beton für die Spielplatzfundamente. Der Akku wird dabei in den Umformer-Rucksack (ACBe) eingesetzt. Dadurch trägt der Bediener die Energiequelle beim Arbeiten auf dem Rücken und lange Stromkabel sind nicht mehr nötig.

Die »zero emission«-Verdichtungsgeräte werden mit demselben modularen Lithium-Ionen-Akku betrieben. Dieser kann entweder durch einen zweiten Akku ausgetauscht oder zwischen den Geräten gewechselt werden. In den für Wacker Neuson zertifizierten Systainer-Systemboxen sind der Akku und das Ladegerät vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt. Der Akku kann damit nach ADR/RID-Richtlinien transportiert und sicher gelagert werden.    t

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