Vogt Baugeräte GmbH Praktische Ergänzungen zu schwerem Gerät

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Vogt Baugeräte

Ohne schwere und große Maschinentechnik ist der Tiefbau kaum denkbar. Jedoch gibt es auch so manche zeitintensive Arbeiten, die manuell durchgeführt werden müssen und in der Angebotskalkulation zu berücksichtigen sind. Vogt Baugeräte bietet passende Lösungen, um möglichst schnelles sowie effektives Arbeiten zu gewährleisten und dadurch teure Lohnkosten einzusparen. Das Unternehmen stellt seine Produkte auf der Bauma vor.

Im Leitungsbau kommt der kompakte Verdichter von Vogt als emissionsfreier Verdichter zum Einsatz, wenn größere Technik nicht an den Einsatzort kommt. Beispielsweise können Schachtringe mit der halbrunden Verdichterplatte bis zum Rand verdichtet werden. Verfügbar sind auch extra schmale Verdichterplatten, um zwischen Leitungen zu verdichten.

Für das Unterstopfen von Rohren und Fernwärmeleistungen bietet sich der Turbospaten mit abgewinkeltem Schlagwerk und keilförmigem Unterstopfer an. Mit ihm soll auch bei begrenzten Platzverhältnissen das ordentliche Verdichten gelingen, um spätere Setzungen zu vermeiden.

Muss unterminiert oder unterfangen werden, rät Vogt zum Hammer mit Deltagriff, der die Vorteile des vom Turbospaten bekannten T-Griffs und des konventionellen Griffs des Vogt-Hammers verbindet (das bau­MAGAZIN berichtete zuletzt in Heft 9/22, Seite 108). An Hausanschlüssen, wo vertikale wie horizontale Grabarbeiten durchge­führt werden, gilt er laut Hersteller als ein gern genutzter Allrounder.


Beide Geräte sind optional mit Vibrationsdämpfung erhältlich und kommen laut Anbieter selbst mit Druckluftanlage von Lkw oder Unimog aus. Kleine Elektro- oder Benzinkompressoren wie auch Baukompressoren sind für den Verbrauch von 255 l/min einsetzbar. Die Auswahl von mehr als 120 Werkzeugen mit 18-mm-Meißelaufnahme offerieren weitere Einsatzmöglichkeiten.

Handgeführte Lanze

Beim Freilegen bestehender Leitungen gilt die handgeführte Vogt-Lanze als deutlich sensibler im Vergleich zum Baggereinsatz. Mit 2,5-facher Schallgeschwindigkeit wird laut Vogt ein großes Luftvolumen in den Boden geblasen, das das Erdreich im Umkreis von 20 cm bis 50 cm lockert und somit die Handschachtung vereinfacht. Laut Vogt eignet sich die Technik ebenso zur schadensfreien Leitungssuche. Für die notwendige Leistung wird ein Baukompressor mit 3,5 m³/min bei 7 bar benötigt.

Dem Saugbagger zuarbeiten

Wird mit einem Saugbagger gearbeitet, ist ein lockeres Erdreich nötig. Abhilfe schafft hier der Vogt Air Injector. Mithilfe des Vogt-Turbospatens wird der Injektionsspieß in das feste Erdreich getrieben und durch Auslösen des Steuerhebels schlagartig aufgebrochen. Das lose Erdreich kann daraufhin problemlos mit dem Saugbagger abgesaugt werden. Eine zusätzliche Druckluftversorgung ist nicht notwendig, da der Saugbagger diese selbst liefert.    t