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Sieben B30E an Beutlhauser – Vitamin »E« für den Mietpark

Seit 2001 arbeitet die Unternehmensgruppe Beutlhauser mit Bell Equipment zusammen. Neben Bell vertreibt Beutlhauser exklusiv auch Liebherr-Baumaschinen, Linde-Gabelstapler, Mercedes-Benz-Unimog und Case.IH-Agrartechnik. Mehr als 750 Mitarbeiter an 18 Standorten in Bayern und Ostdeutschland erwirtschaften einen Umsatz von rund 249 Mio. Euro (2013). Abgerundet wird das Programm durch Service-Dienstleistungen und ein Mietangebot mit mehr als 2 000 Maschinen und Geräten. Seit 1990 besteht die Beutlhauser-Niederlassung Dresden und betreibt einen der größten und modernsten Mietparks mit sieben Baumaschinen-Mietstützpunkten in Bayern und Ostdeutschland, die Vermietung und Service aus einer Hand bieten. Aktuell umfasst die Bell-Mietflotte bei Beutlhauser 43 Fahrzeuge. Die neuen B30E kommen vorwiegend in Süd-Brandenburg und Sachsen zum Einsatz und werden entsprechend am Beutlhauser-Standort Dresden stationiert.


Ideal für die Vermietung

»Ergonomie, Treibstoffverbrauch und Umschlagleistung spielen auch für unsere Mietkunden eine große Rolle«, erklärt Michael Nirschl, Beutlhauser-Vertriebs­leiter für Miet- und Gebrauchtmaschinen. »Die in Deutschland gefertigten Bell-Modelle schneiden in dieser Hinsicht bei Komfort, Fahreigenschaften und Bedienbarkeit ebenso gut ab wie im Verhältnis Nutzlast-Eigengewicht. Wir bieten als größter und ältester Bell-Händler in Deutschland einen modernen und jungen Mietpark.«


Vier bis fünf Jahre (ca. 6 500 Betriebsstunden) werden die aktuell übernommenen B30E im Mietpark verbleiben. Dabei betonen Nirschl und der Dresdner Standortleiter Thomas Bauer, dass der Mieteinsatz an die 6x6-Knicklenker hohe Ansprüche stellt – zu unterschiedlich sei das Gespür der Fahrer für Untergrund, Last und Performance. Die Maschinen müssten gleichzeitig robust, flexibel und effizient ausgelegt sein.


Aus Deutschland für die Welt

Seit fast dreißig Jahren produziert Bell Equipment knickgelenkte Muldenkipper. In Eisenach werden die Fahrzeuge auf Basis vormontierter Baugruppen aus dem südafrikanischen Stammwerk Richards Bay mit Schlüsselkomponenten vorrangig europäischer Zulieferer komplettiert. »Unsere Produktion ist global organisiert, durch unsere Fertigung hier in Eisenach werden wir allerdings immer mehr als europäischer Hersteller wahrgenommen«, unterstreicht André Krings, Vertriebs-Geschäftsführer der Bell Equipment (Deutschland) und Produktionsleiter. »Tatsächlich stammen mit Mercedes-Motoren, Allison-Lastschaltgetrieben, Hydraulik und Elektronik entscheidende Technologien aus Europa, auch die Muldenkörper lassen wir inzwischen in Deutschland fertigen. Die Fahrwerksgruppen – d. h. Vorder- und Hinterrahmen sowie Achsen kommen wie auch die Kabinen aus unserem südafrikanischen Werk, wo sie in hohen Stückzahlen und weitgehend als Moduleinheiten gefertigt werden.« In Eisenach werden die Fahrzeug-Kits mit den europäischen Komponenten endmontiert und vor Auslieferung Ausgangstests unterzogen.


Derzeit plant man in Eisenach mit rund 400 Fahrzeugen pro Jahr für die europäischen Märkte und neu auch für die nordamerikanischen Regionen, wo sich Bell wieder unter eigener Flagge präsentiert. Am deutschen Markt mit 210 Fahrzeugen/Jahr behauptet sich Bell Equipment nach eigenen Angaben als »Nummer 3« – wobei man neben einer starken regionalen Händlerunterstützung auch auf die Mietpark-Präsenz aller aktuellen Bell-Baureihen bei Regionalpartnern und in eigenen Flotten setzt.

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