Aktuelles Hochbau (Schalung/Gerüste/Beton)

Schmidbauer: Für schwerste Lasten optimal gerüstet

Ende Mai öffneten sich erstmals in Bremen die Tore zur diesjährigen Breakbulk Europe, der größten Messe weltweit für Projektladung, Massenstückgut und Heavy Lift.

Hier hat auch die Schmidbauer-Gruppe zum dritten Mal in Folge als Kran- und Schwerlastexperte ihr Leistungsspektrum den internationalen Messebesuchern präsentiert.

Das Unternehmen hat im letzten Jahrzehnt sowohl Fuhrpark als auch Service speziell für die Anforderungen der Offshore- und Windenergiebranche aufgerüstet – und sich mittlerweile als leistungsstarker Logistik-Partner in der Branche einen Namen gemacht. Erst im letzten Jahr hat das Unternehmen in die neueste Generation von SPMTs (Self-Propelled Modular Transporters) der Firma Scheuerle investiert.

Schwerlastlogistik für Offshore Windpark Merkur

Aktuell ist Schmidbauer mit den SPMTs u.a. im Einsatz am Orange Blue Terminal im niederländischen Eemshaven. Von diesem Feederport aus werden die Komponenten für den Bau des Offshore Windparks Merkur in die Nordsee verschifft. Ungefähr 45 km nördlich der Insel Borkum entstehen hier derzeit 66 Windenergieanlagen des GE-Typs „Haliade 150“, deren Regelarbeitsvermögen ca. 1750 GWh pro Jahr erreichen soll.


Seit Anfang 2017 ist Schmidbauer an diesem Terminal für den Geschäftspartner Buss Offshore Solutions aktiv, voraussichtlich wird der Einsatz noch bis Oktober 2018 dauern. Die Schwerlastexperten aus München sorgen am Terminal für das Handling der WEA (Windenergieanlage)-Komponenten: Ein 48 Achsen SPMT G4 und 2 x 8,40 m Spacer transportieren die gigantischen Turmsegmente zur Vormontage ins Zwischenlager, wo sie mit Hilfe der Raupenkrane LR 11350 und LR 1600/2 auf Fundamenten vertikal vormontiert werden. Anschließend werden sie direkt vom Errichterschiff übernommen.

Darüber hinaus transportiert Schmidbauer auch die ca. 350 Tonnen schweren Nacellen, Rotorblätter mit bis zu 75 Meter Länge und weitere Turmsegmente auf die Errichterschiffe.

Bereits im Jahr 2016 überzeugte das Traditionsunternehmen aus München mit seiner Leistungsfähigkeit durch den Schwertransport der weltweit schwersten Monopiles des Veja Mate Projekts – diese wogen 1.300 Tonnen.

Demnach etabliert sich der Kran- und Schwerlastexperte zunehmend auf internationaler Ebene und richtet auch immer mehr seinen Fuhrpark dahingehend aus.

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