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RUBBLE MASTER: Mehr aus dem Brecher holen

Prallbrecher werden dank breiter Anwendungsmöglichkeiten zum Brechen verschiedenster Materialien eingesetzt, ob im Recycling oder beim Brechen von Naturstein. Häufig besteht das Aufgabematerial aus einem hohen Anteil an Feinmaterial, das unnötigerweise den Brechprozess durchläuft und so den Verschleiß sowie den Energieverbrauch erhöht und gleichzeitig die Durchsatzleistung senkt. Als Abhilfe wird zumeist ein Stabrost zur Vorabsiebung eingesetzt. Dieser wächst jedoch bei feuchtem und bindigem Material rasch zu, sodass das Feinmaterial wieder in den Brecher gelangt. Rubble Master hat mit seinem RM Active Grid ein neues hocheffizientes Vorsieb vorgestellt, das den Materialdurchsatz um bis 30 % erhöhen und den Verschleiß senken soll.

Abbruchmaterial wie auch Betonbruch, Asphalt oder Wand- und Flußschotter sind typische Beispiele für einen hohen Feinanteil im Aufgabematerial. Wird auf eine Vorsiebanlage verzichtet, landet das gesamte Material unabhängig der Korngrößen im Brecher und läuft nicht selten vollständig durch den Brechprozess. Das feine Material sorgt aber in der Brechkammer für einen unnötigen Verschleiß der Schlagleisten, Prall- und Verschleißplatten, sowie für einen höheren Diesel- oder Stromverbrauch, da der Rotor stärker belastet wird. Ergebnis sind höhere Kosten für den häufigeren Tausch der Schlagleisten und Platten, sowie kürzere Wartungszyklen. Das senkt nicht nur die Effizienz des Brechers, sondern auch den Profit, da der Materialdurchsatz geringer ist, die Kosten jedoch höher.

Herkömmlicher Stabrost als Standardlösung mit Nachteilen

Vielfach wird ein Stabrost zur Vorabsiebung des Feinanteils und der kleinen Korngrößen eingesetzt. Doch habe dieser den Nachteil, so unterstreicht Rubble Master, dass er aufgrund seiner starren Bauweise speziell bei feuchtem, klebrigem oder lehmigem, bindigem Material mit der Zeit zuwachse und die Effizienz der Vorabsiebung so sinke. Selbst bei trockenem Material gelte die Absiebrate oft nicht als ideal. Damit komme erneut der Großteil des Materials in die Brechkammer oder es werde der Einlauf zur Brechkammer blockiert, sodass sich der Materialfluss verlangsame. Wiederum habe das den Effekt, dass der Brecherdurchsatz sinke, der Verschleiß steige und der Brecher wegen der notwendigen Reinigung des Stabrosts stillstehe.


Smarte Lösung für hocheffiziente Vorabsiebung

Für Abhilfe soll das von Rubble Master entwickelte RM Active Grid sorgen. Es besteht aus einem starren und einem beweglichen, speziell gelagerten Teil des Stab­rosts. Die Schwingung der Vibrorinne versetzt das Active Grid in eine Eigenschwingung, daher ist ein eigener Antrieb nicht nötig. Durch die aktive Schwingung eines Teils des Stabrosts soll die Absiebleistung deutlich gesteigert und je nach Material und Aufgabe der gesamte Materialdurchsatz um bis zu 30 % erhöht werden. Nicht zuletzt soll diese Effizienz auch durch den Selbstreinigungseffekt des Active Grid erhöht werden, der für eine konstante Absiebleistung sorgt. Das Feinmaterial kann über den Bypass der Brechkammer auf das Hauptaustragband laufen oder über ein Seitenaustragband ausgebracht werden. Im Ergebnis verspricht dies mehr Materialdurchsatz, weniger Verschleiß, niedrigere Kosten und geringere Wartungszyklen. Sollte bei wechselnden Einsatzfällen des Brechers einmal keine Vorabsiebung nötig sein, kann das Active Grid auch mit einem Blindboden ausgestattet werden, das sich rasch montieren lässt. Erhältlich ist das RM Active Grid für die Brecher RM 100GO! und RM 120X.

Nur eine der Möglichkeiten zur Vorabsiebung

Weil die Erfordernisse in der Materialaufbereitung sehr unterschiedlich sind, bietet Rubble Master eine Reihe von Lösungen für die Vorabsiebung. Neben dem Active Grid und einem Standardstab­rost wird auch ein im Aufgeber integriertes 2-Deck-Vorsieb für definierte Korngrößen in der Vorabsiebung angeboten. Zusätzlich stehen mobile Vorsiebanlagen der HS-Serie in unterschiedlichen Größen zur Verfügung.    t

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