Schneller und weniger Arbeit
Die Heuer GmbH aus Drentwede im Landkreis Diepholz (zwischen Oldenburg und Osnabrück gelegen) hat ca. 1.000 m² Parkfläche und Zuwegung für eine neue Wohnanlage in Drebber verlegt. „Für diese Fläche haben wir früher zum Fugen verfüllen mindestens drei Tage mit drei Leuten gebraucht“, erinnert sich Dieter Heuer, der Seniorchef der Firma. Der Familienbetrieb nutzt heute moderne Maschinentechnik. Dadurch ist die Arbeit erheblich schneller erledigt und zudem kompensiert er so mangelnde Personalstärke. Eine Situation, die viele Bauunternehmen kennen. Im Einsatz sind Anbaugeräte für Radlader oder Pflastermaschinen. Die Optimas-Streuschaufel, das Pflasterfugenfüll- und das Kehrgerät.
Nass verfüllen – mehr Qualität
Hier in Drebber verwendet die Firma Heuer das PFG für Radlader. Es wird inklusive 1.000 l Tank auf die Radladergabel gesteckt. Die drei überlappenden und rotierenden Besenkreuze sorgen für ein vollständiges Verfüllen der Pflasterfugen mit Fugenmaterial. Das Fugenmaterial wird sozusagen in die Fugen „einmassiert“. Die große Arbeitsbreite von 2,20 m ermöglicht eine hohe Flächenleistung. Aus der Kabine steuert man den Wasserzufluss mittels Elektroventil. Der Vorteil des Einschlämmens ist, dass sich das Material besser setzt. Lufträume werden zugesetzt und die Fugen sind dauerhaft stabiler. Übrigens fordert die DIN 18318 das Einschlämmen bei ungebundenen Pflasterflächen.
Geräte für kleine und große Flächen
Optimas bietet ein handgeführtes Verfüllgerät. Zum Anbau an eine Pflastermaschine hat Optimas ebenso ein Gerät entwickelt. Der Wassertank wird an die Maschine angehangen. Die dritte Variante – das Anbaugerät inkl. Wassertank für Radlader – ist in Drebber im Einsatz. Es ist für große Flächen konzipiert. Angetrieben werden die beiden großen Geräte von der Hydraulik der Pflastermaschine oder des Radladers. Lediglich zwei Hydraulikschläuche müssen gekuppelt werden.
Dynamischer Familienbetrieb
Die Heuer GmbH wurde vor über 30 Jahren von Dieter Heuer gegründet. Mittlerweile hat sein Sohn den Betrieb übernommen. Die beiden arbeiten nach wie vor zusammen und sind gute Techniker. Ein Beispiel ist der selbst entwickelte Grader. Basis war ein 2,7 t Radlader der in eigener Werkstatt umgebaut wurde. Mit Hilfe eines Optimas-Planumgerätes verfügt die Firma nun über einen Minigrader, der besonders für kleine bis mittlere Flächen genutzt werden kann. Heuer bietet nicht nur Pflasterarbeiten. Auch Tiefbau, Außenanlagen, Erschließungen und mehr gehören zum Portfolio. Im Einsatz ist stets beste Maschinentechnik. „Wir nutzen durchgängig moderne Maschinen- und Geräte. Für die Mitarbeiter ist die Arbeit leichter und zudem geht es deutlich schneller“ sagt Lars Heuer.