Franz Xaver Meiller Fahrzeug- und Maschinenfabrik GmbH & Co KG Hinterkipper für den universellen Einsatz

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Meiller

Mit den großen Vierachs-Hinterkippern P436 und H436 rückt Meiller zur Bauma an. Beide Modelle verfügen trotz ihrer kompakten Außenabmessungen über ein großes Transportvolumen und beide wollen durch eine Kombination aus Funktionalität und Robustheit bei unterschiedlichsten Einsätzen überzeugen.

Die zwei Hinterkipper P436 und H436 vereinen ein geringes Eigengewicht mit hoher Nutzlast. Als Generalisten der Baubranche transportieren sie verschiedenste Schüttgüter unter schwierigsten Bedingungen. Eine hohe Effizienz versprechen dabei die verschleißoptimierten und gegen Risse unempfindlichen Stahlmulden, die großen Lade­volumina von jeweils bis zu 20 m³ sowie die Nennlast von jeweils bis zu 36 t sowohl auf der Straße als auch im Gelände.

Drei Ausführungen

Grundsätzlich wird bei den Hinterkippern zwischen den Ausführungen »Light«, »Medium« oder »Heavy« unterschieden. Die beiden Modelle P436 und der H436 zählen zu den Mediumkippern. Dabei handelt es sich um solide Fahrzeuge mit verstärktem Hilfsrahmen für einen flexiblen Einsatz bei laut Meiller bester Haltbarkeit. Die »Light«-Kipper sind wegen des schlanken Hilfsrahmens gewichtsoptimiert und versprechen eine hohe Wirtschaftlichkeit durch das optimierte Nutzlastverhältnis. Die robusten »Heavy«-Kipper mit vielen verstärkten Komponenten sind für harte Einsätze wie dem Bergbau oder in Erzminen vorgesehen. Im Offroad-Bereich verladen sie bis zu 28 m³ und bis zu 50 t Material.


Unterschiede zwischen der P- und H-Baureihe gibt es bei Meiller vor allem in der Muldenform. Die P-Reihe verfügt über eine halbrunde Muldenform, wodurch das Schüttgut beim Entladen optimal abfließen soll. Ein großer Kippwinkel unterstützt das zügige Entladen des Schüttguts weiter. Gleichzeitig soll die zentrale Position der Ladung in der Mulde für eine optimale Straßenlage und für gute Fahreigenschaften des Vierachsers sorgen. Viele Detaillösungen führen zudem zu einem auf Nutzlast getrimmten Aufbau. Im Gegensatz zur P-Reihe weist die Mulde der H-Serie eine eckige Form auf, um noch besser für den harten Einsatz gerüstet zu sein. Sogenannte Jet-Bordwände wollen dem Vierachskipper hohe Stabilität und Langlebigkeit selbst unter rauen Einsatzbedingungen ermöglichen.

Meiller ist nach eigenen Angaben der einzige Kipperhersteller, der Stahlbau, Hydraulik, Steuerungstechnik und Oberflächentechnik aus einer Hand liefert. Das verspricht für Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit und wird vom Unternehmen als Garant für eine gleichbleibend hohe Qualität angeführt. Nicht grundlos soll deshalb auch ein besonderes Ausstattungsmerkmal der Bauma-Exponate ins Blickfeld rücken: Die innenliegende, hydraulisch öffnende Rückwand ermöglicht mit zwei geschützt angeordneten Hub- und Rückholhydraulikzylindern ein laut Hersteller komfortables und sicheres Be- und Entladen. Die Rückwand öffnet sich schon vor dem Kippvorgang vollständig, bleibt beim Abkippen offen und schließt ohne Verschluss komplett dicht. Alternativ dazu bietet Meiller für seine Hinterkipper eine pendelnd öffnende Rückwand an. Die schwingende Pendelwand ist verschleißarm und öffnet schon bei einem Kippwinkel von 3°.

Sicherheit zählt

Zu den bewährten Sicherheitsmerkmalen der Hinterkipper zählen der Kippstabilisator zur Erhöhung der Standsicherheit während des Kippvorgangs sowie die optische Warnanlage im Fahrerhaus. Eine spezielle Brückeneinführung und die reduzierte Bauhöhe sollen die Fahrzeuge zusätzlich kippstabil machen. Abgerundet wird das Sicherheitspaket von der Meiller-Funkfernsteuerung isar-control 3, die eine praktische Bedienung aller Funktionen des Hinterkippers aus sicherer Distanz und bei optimaler Sicht auf den Arbeitsablauf ermöglicht.     t