Groupe Mecalac S.A.S. E-Ökosystem für städtische Baustellen

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Mecalac

Durch ein komplettes Sortiment mittelgroßer Produkte will Mecalac innerstädtische Baustellen deutlich verändern und endgültig den Weg für intelligente, saubere und leise Einsätze ebnen. Die Modellreihe besteht aus dem 11-t-Bagger e12, dem 1 000-l-Schwenklader es1000 und dem 6-t-Dumper ed6 sowie der bauseitigen Hochleistungs-Batterieladelösung M-Power. Aktuell erweitert der französische Hersteller ebenso seine Laderreihe mit neuen kompakten Modellen und setzt bei seinen Baustellenkippern mit dem Revotruck auf eine drehbare Erleichterung.

Die neue elektrische Produktreihe von Mecalac umfasst einen Bagger, einen Schwenklader und einen Muldenkipper. Mit diesen sich ergänzenden Produkten sollen alle Erdbewegungsarbeiten (Graben, Laden und Transportieren) mit lokal emissionsfreien Maschinen in einem bisher nicht erreichten Umfang durchgeführt werden können. Den 11-t-Bagger e12 hatte das Unternehmen bereits zur Pariser Intermat im Jahr 2018 vorgestellt. Als einen der Gründe für die bisherigen Lücken im Angebot elektrischer Maschinen mittlerer Größe hat Mecalac die Optimierung des Energie-Managements ausgemacht, damit letztlich eine ausreichende Autonomie gewährleistet werden kann. Mecalac hat eigenen Angaben zufolge einen technologischen Durchbruch beim hydraulischen Verteilersystem sowie beim Energie-Management der Hilfssysteme (wie Heizung und Klimaanlage) erreicht, um den Energieverbrauch drastisch zu senken, ohne die Autonomie und Leistung zu beeinträchtigen.

Gewohnheiten als Herausforderung

Die Fahrweise, die Fahrer jahrzehntelang hinter den Lenkrädern von Maschinen mit Verbrennungsmotor praktiziert haben, ist nicht immer mit der Optimierung der Batterieleistung vereinbar. Wenn beispielsweise das Gaspedal betätigt wird, ist die gesamte Leistung einer elektrischen Maschine sofort verfügbar, im Gegensatz zu Maschinen mit Verbrennungsmotor. Mecalac hat daher die Mensch-Maschine-Schnittstelle so konfiguriert, dass sie optimal reagieren soll, um die Autonomie zu erhalten und ein kohärentes Verhalten zu gewährleisten. M-Power ist zudem als eine ergänzende mobile Stromversorgungslösung mit hoher Leistung konzipiert. Mit seiner Speicherkapazität von 300 kWh ersetzt es Dieselgeneratoren, indem es überall eine Batterieladelösung bietet.

Sechs Modelle umfasst die neue Mecalac-MCL-Reihe von 1,74 t bis 2,85 t. Der MCL2 ist der kleinste Vertreter der Modellreihe.

Neue Kompaktlader

Gleich sechs Modelle umfasst die neue Mecalac-MCL-Reihe im Segment von 1,74 t bis 2,85 t. Vier Modelle verfügen über einen langen Ausleger (Standard), zwei über kurze.

Der MCL2 gibt sich als Kleinster und dank seiner geringen Größe als sehr wendig. Sein moderner und ergonomischer, durch ein Vordach geschützter Fahrerplatz ist auch in einer Kabinenversion erhältlich.

Der MCL4 will einen hervorragenden Kompromiss zwischen Kompaktheit und Hubleistung bieten. Mit einem 18,4-kW-Motor ist er auch als ideale Maschine für Mietflotten konzipiert, die eine langlebige und leistungsstarke Maschine wünschen. Ein geringes Transportgewicht ermöglicht den Transport auf einem Straßenanhänger.

Der nächstgrößere MCL6 soll das Beste des MCL4 mit noch mehr Leistung verbinden. Sein 36 kW starker Motor soll es ihm ermöglichen, hohe Geschwindigkeiten auf der Straße zu erreichen und zu halten. Als weitere Pluspunkte nennt Mecalac einen hohen hydraulischen Durchfluss, und seine Ausführungsgeschwindigkeit soll eine erhebliche Steigerung der Produktivität auf den Baustellen ermöglichen.

Der MCL8 steht für Kraft, große Kipphöhe und Hubkapazität. Er gilt als in jeder Situation einsatzbereit, ob beim Laden, bei der Handhabung oder beim Antrieb hydraulischer Anbaugeräte.


Die beiden Kurzarmmodelle MCL4+ und MCL6+ warten mit einer höheren Kipplast auf. Alle Maschinen werden in drei Versionen erhältlich sein: »Haube«, »Haube mit klappbarem Verdeck« oder »Kabine« und mit einer breiten Auswahl an Anbaugeräten.

Zu den Ausstattungsmerkmalen aller Modelle zählt der M-Antrieb. Die Maschinengeschwindigkeit lässt sich mit dem Fußpedal bei einer bestimmten Motordrehzahl steuern (Handgas). Mit »My­Mecalac« wartet der Hersteller mit vernetzten Diensten für ein erweitertes Flotten-Management auf. Und mit »Digicode« setzt Mecalac auf ein Tastenfeld, über das die Maschinenbenutzung besser kontrolliert werden soll.

Für intelligentere und sichere Materialtransporte

Bei manch anderem Kipper größerer Bauart sind drehbare Fahrerstände bereits als nicht nur die Sicherheit erhöhende Leistungsmerkmale be­kannt. Mecalac nimmt jetzt mit seinem Revotruck dieses Konzept auf und setzt dabei auf eine drehbare Kabine sowie eine spezielle Fahrgestellarchitektur. Laut dem französischen Hersteller gehen fast ein Drittel aller Transportunfälle auf Baustellen auf das Konto der Baustellenkipper. Dies sei vor allem auf die Frontlast zurückzuführen, die die Sicht beim Vorwärtsfahren behindere und die Fahrer einem hohen Unfallrisiko aussetze. Ansätze wie drehbare Bedienkonsolen in einer ansonsten festen Kabine betrachteten die Ingenieure des Unternehmens als nicht zielführend, schließlich befänden sich Kabinenelemente wie Spiegel, Türen oder Windschutzscheibe dann vermutlich nie in der richtigen Position, wenn die Plattform gedreht werde. Zudem sei der Zugang zur Kabine nur von einer Seite der Maschine möglich.

Mit der vollständig drehbaren Kabine des Revotruck will es Mecalac hingegen ermöglichen, das komplette Fahrerhaus auf Knopfdruck in die benötigte Position zu drehen. Hierbei passt die Ma­schine laut Hersteller ihr Verhalten in puncto Fahrtrichtung, Geschwindigkeit oder Lenkung zudem automatisch an die aktuelle Position des Fahrerhauses an. Diese eingebaute Intelligenz soll den Revotruck zur, so der Hersteller, intuitivsten und sichersten Transportlösung machen, die es auf Baustellen gibt.

Inspiriert von Hangtraktoren, will der Revotruck eine außergewöhnliche Stabilität bieten. Ein zentrales Gestänge zwischen den beiden Teilen des Fahrgestells bietet eine Oszillation von bis zu 18° und unterstützt so für Stabilität und Traktion. Vervollständigt wird das Fahrgestell durch vier gleich große Räder und eine umschaltbare Lenkung (Front-, Allrad- und Hundegang­lenkung).    t