Mayer Schaltechnik GmbH Mit optimaler Kombination zum zügigen Baufortschritt

Auf einem 2 800 m2 großen Grundstück an der Detmolder Straße in Bielefeld errichtet das Unternehmen Josef Hauphoff aus Verl ein Wohn- und Geschäftshaus. Das von Stopfel Architekten (Bielefeld) geplante Objekt mit 4 400 m2 Wohn- und ca. 870 m2 Gewerbefläche gliedert sich in drei Baukörper mit je drei bzw. vier Geschossen über einem gemeinsamen, gewerblich genutzten Erdgeschoss. Über die gesamte Bauwerksfläche von 83 m x 23 m erstreckt sich auch das Untergeschoss mit Kellerräumen und einer »offenen« Tiefgarage mit Stellplätzen. Das Bauwerk entsteht in Ortbeton mit annähernd 10 000 m2 Schalfläche, die Bauunternehmer Hauphoff mit Schalungen von Mayer Schaltechnik aus Bergrheinfeld erstellt.

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Seit rund 20 Jahren gehören die leichten Aluträger MiniMax für die Filigrandeckenunterstützung zum Gerätebestand von Hauphoff, die nun auch in Bielefeld zum Einsatz kommen. Die Wände werden mit der Rahmenschalung UltraMax S und LS betoniert, die Hauphoff vor ca. drei Jahren gegen ein Wettbewerbsfabrikat eingetauscht hat. Seine wichtigsten Argumente für den Umstieg auf die modulare Schalungsfamilie von Mayer waren deren einheitliche Verbindungsteile: Diese passen ebenso an die leichte Handschalung AluMax, wie an die Alurahmenschalungen UltraMax L und LS – selbst die Stahlrahmen der schweren UltraMax S-Elemente werden damit verbunden. Ein Kaufaspekt war ebenso das Meterraster der Elemente, erleichtern doch die Formate die Schalungsplanung erheblich.

Auf die Bielefelder Baustelle hat Bauleiter Fabian Fromme rund 400 m² UltraMax S und LS gebracht: Die Höhe der 24 cm und 30 cm starken Wände liegt zwischen 2,46 m und 3,2 m, etwa dreiviertel davon aber unter 3 m. Dafür wären die 3 m hohen UltraMax-Elemente optimal geeignet. An den Stellen, an denen es bis auf 3,2 m hinauf gehe, werde einfach mit liegenden 50 cm der UltraMax LS aufgestockt.

Die UltraMax-Elemente sind mit der nahezu »unkaputtbaren« Alkus-Vollkunststoffschalhaut belegt, die auch nach intensivem Dauereinsatz üblicherweise noch ein ausgezeichnetes Betonbild ergibt. Bekommt der Schalbelag doch größere Schrammen oder Bohr- und Nagellöcher ab, lassen sich diese einfach reparieren.


UltraMax S und LS

Bei den feuerverzinkten Stahlrahmen der UltraMax S sowie bei der leichten UltraMax LS mit den pulverbeschichteten Aluminiumrahmen sind die Abmessungen der Hohlkammerprofile gleich. Deshalb stellt deren gemischte Verwendung und Verbindung mit dem MST-Schalschloss kein Problem dar. Gleich sind auch die Querstreben zur Montage unterschiedlichster Zubehörteile wie Riegelspanner, Gerüstkonsolen, Richtschienen oder Betonierbühnen. Mit drei Elementbreiten zwischen 1 m und 2,5 m bei 3 m Höhe bietet sich die schwere S-Version für die »Fläche« an, die leichten Alu-Elemente der LS-Ausführung kommen beim Längenausgleich, zum Aufstocken und dort, wo von Hand ohne Kranunterstützung geschalt werden muss, zum Zug.

Stahl- und Aluminiumversion lassen sich leicht auf einseitige Ankerung umrüsten mit den auf jeder Baustelle verfügbaren DW15- oder DW20-Ankerstäben. Dazu müssen in den Elementen der Stellschalung nur die konischen Wechselhülsen gegen Einsteckmuttern getauscht werden. Diese Alternative war für das Hauphoff-Management ein weiteres Argument pro UltraMax. Auch in Bielefeld wird generell nur von der Innenseite geankert, aus Sicherheits- und Zeitgründen. Die Hauphoff-Truppe nutzt diese von Mayer eigentlich als Alternative für beengte Arbeitsumgebung gedachte Option als Standardlösung.     t