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Leica Geosystems: Fitnesstraining für Bauvermessung

Leica Geosystems startet deutschlandweite Trainings für Vermessung und Maschinensteuerung.

Parallel zu den Vorbereitungen unserer Nationalelf vor der Fußball-WM organisiert Leica Geosystems rechtzeitig vor den einsetzenden Bautätigkeiten im kommenden Frühjahr ein strammes Trainingsprogramm. Zielgruppe sind Baufachleute, die Aufmaße, Absteckungen und Abrechnungen selbst durchführen und Baumaschinen über Tachymeter oder GPS steuern.


Aufwändigere Vermessungsarbeiten, für die früher wohl oder übel der Vermesser bestellt werden musste, werden heute zunehmend der bauausführenden Seite abverlangt. Genaues Abstecken, Massenberechnung von Auf- oder Abtrag, Abrechnung von Erdarbeiten, Leitungsdokumentation und Profilkontrolle sind nur Beispiele aus dem wachsenden Katalog anspruchsvoller Positionen im Leistungsumfang.

Auf der Baustelle will sich keiner mit elektronischen Daten herumplagen; oft ist schon die Bereitschaft, einen Rechner in die Hand zu nehmen, ein Spagat. Nicht selten wird auch das Prüfen von Planungsdaten verlangt – sehr leidige Arbeit. Spätestens bei erforderlichen Nachbearbeitungen wird es riskant, zumal ein unbedachter Mausklick schon Folgen haben kann. Mancher hat damit schlechte Erfahrungen gemacht.

Wie geht man damit um? Der beste Weg für Bauunternehmer ist nicht etwa, Vermessungswissen mit der Gießkanne zu streuen, sondern einen oder zwei Mitarbeiter gezielt zu schulen. Die Schwelle der Überwindung liegt da oftmals recht hoch und bleibt es auch eine Weile, aber meist stellt sich mit den ersten erfolgreich gemeisterten Aufgaben ein gutes Gefühl ein. An dieser Stelle haken die Vermessungstrainings ein.

Leicas Parcours durchläuft zwölf Kalenderwochen von Januar bis März. Trainingsorte sind Ausbildungszentren der Bauwirtschaft in sechs Bundesländern. Die darf man sich nicht wie eine Schule mit verstaubter Werkbank und Sandkasten hinterm Haus vorstellen, eher wie ein hochprofessionelles Trainingslager aller Disziplinen. Mit modernem Gerät, Unterrichtsräumen, Werkhallen, echter Topografie und vor allem Know-how. Die Ausbilder sind Meister ihres Fachs und wissen, welches Wissen nötig ist, und wie man es an den Mann bringt.

Die Mehrzahl der Trainings zielt auf Anwender der Leica-Geräte im Hoch- und Tiefbau. Theorie nimmt nur ein Viertel der Zeit ein, die Praxis überwiegt – darauf weist der Begriff „Training“ hin. Im Wesentlichen teilen sich die Kurse in GPS und Tachymeter, dem zeitgemäßen Nachfolger des früheren Bautheodolits. Darüber hinaus gibt es Expertenkurse, die alles Sonstige behandeln: Gebäudeaufmaße, Nivellieren, Datenformate, Vermessungsübungen, Höhenkontrollen, Koordinaten – jeder Teilnehmer kann hier seinen Wissensbedarf und eine Wunschliste schicken. Für knapp 200 Euro dürfte es kaum eine günstigere Möglichkeit geben, sich für den Sommer fit zu machen. Unsere Fußballer würden für diesen Betrag vermutlich keinen Zeh krumm machen, schon gar keine Schaufel in die Hand nehmen.

Leica weist nebenbei auf die Möglichkeit hin, im eigenen Betrieb ein Training durchzuführen. Die Vorteile sind klar: Spezielle Bedürfnisse werden behandelt, die Teilnehmer sparen die Anreise und es kann ein Blick auf den Datenfluss zu Ihrem Büro geworfen werden.

Details zu den Trainings finden Sie unter:

http://facts.leica-geosystems.com/leica_Trainingsprogramm_2018

oder direkt beim Trainingsbeauftragten Frank Schröder unter 0172-3861060.

Gutes Training macht den Meister – das jedenfalls gilt nicht nur für unsere Fußballer.

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