bauma Aktuelles Messerückblick

Kölsch – Christophel: Messeerfolg übertrifft Erwartungen

Kölsch und Christophel – Spezialisten für die Aufbereitung – präsentierten sich auf der Bauma einmal mehr »unter einem Dach«. Diesmal mit ihrem bisher größten Stand: mit 50 m Länge und über 1 400 m² Ausstellungsfläche. Die Quantität und Qualität der Besucher wie auch die der Abschlüsse zeigen, dass der Aufbereitungs- und Recyclingsektor florieren. Dies gilt für die Anbieter ebenso wie für die Anwender. Doch kein Wachstum ohne Wandel – das Angebotsspektrum der beiden Aussteller hat sich erweitert.

Kölsch und Christophel versorgen Kunden in Deutschland seit Langem mit Maschinen für die mobile Aufbereitung mineralischer Baustoffe. Auf der Bauma kamen Maschinen hinzu für die Nassaufbereitung sowie Shredder und Siebtrommeln für Grünabfall, Holz und die Abfallaufbereitung. Erstmals ausgestellt wurden eine Pronar-Trommelsiebmaschine und eine Matec-Kammerfilterpresse für die Wasseraufbereitung. Zu einem Publikumsmagneten mauserte sich nach Angaben von Kölsch und Christophel eine Terex-­Washing-Systems-Lösung: Fünf Gehminuten vom Kölsch-Stand entfernt war eine Kieswaschanlage in Aktion zu erleben. Gezeigt wurden darüber hinaus ein Sieb von Powerscreen, zwei raupenmobile Brecher von Rubble Master, ein kompakter Brecher von City­equip, je ein Kegelbrecher und Schwerlastsieb von Portafill und drei Förderbänder von Telestack.

Vom ersten Tag an bestens besucht

Der »ruhige erste Tag« fiel für Kölsch und Christophel in diesem Messejahr aus: Der Stand sei von Anfang an bestens besucht und Anlaufpunkt von Kunden und Interessenten aus ganz Deutschland gewesen, so die Unternehmen. Das Publikum habe sich nicht nur aufgeschlossen, sondern auch außerordentlich investitionsfreudig gezeigt. Man beobachtete darüber hinaus, dass mancher Kunde nach einer Probierphase mit anderen Anbietern den Weg zu den beiden Händlern zurückgefunden habe.

Ein Indiz für steigende Ansprüche der Abnehmer von aufbereiteten oder recycelten Rohstoffen: Häufig sind zuverlässige, nachhaltige und flexible Lösungen gefragt, die erstklassige Ergebnisse liefern. Know-how und Erfahrung spezialisierter Händlerpartner gelten hier als kaum zu ersetzen. Alles in allem habe die Nachfrage nach Angaben beider Unternehmen alle Erwartungen übertroffen. Im Hintergrund stand eine, trotz Unkenrufen, noch immer anhaltende, stabile Baukonjunktur. Die Lieferprobleme mancher Hersteller hätten die Nachfrage verstärkt.


Interesse für Nassklassierung

Der Anspruch an Homogenität und Sauberkeit aller Produkte wächst. Das setzt das präzise Klassieren und immer öfter das Entfernen von Sand und Staubanteilen aus dem Produkt voraus. So ist ein wachsendes ­Interesse an der Nassklassierung zu beobachten. Kölsch hatte deshalb mit dem Hersteller Terex auf dem ­Gelände der Firma Obermayr eine Live-Demo vorbereitet. Die Agg­wash 60, eine Terex-Washing-Systems-Lösung, konzipiert und geliefert von Kölsch, zeigt real, wie Kies, Böden sowie recycelter Betonbruch gewaschen und in verkaufsfähige Produkte umgewandelt wird.

Die Grenzen der Digitalisierung

Bei Baumaschinen wurde auf der Bauma die maximale Digitalisierung als Lösung vieler Probleme aufgezeigt – und als Weg zu einem neuen Effizienzniveau. Bei Kölsch und Christophel verwies man darauf, dass der Durchsatz eines Brechers in der Auswertung zwar tadellos sein möge, die Verfügbarkeit überragend und die Lebenszykluskosten unschlagbar. Aber wo und wann der Unternehmer mit ihm Geld verdiene, das verrate der Brecher nicht. Fehle ihm das richtige Haldenband, oder mangele es am passenden, effektiven Transport- oder Verladesystem, würden alle Auswertungen als relativ gelten. Effizienz ergebe sich zunächst aus dem intelligenten Zusammenspiel der Komponenten – und erst danach aus der Summe der Auswertungen. Wenn dann noch Aufgabegut, Einsatzort und das erforderliche Produkt wechseln, ergebe sich ein anspruchsvolles Aufgabenfeld. Als Händler mit einer abgestimmten Auswahl an Markenherstellern wollen Kölsch und Christophel objektiv und markenneutral einander ergänzende Produkte zusammenführen – als Basis für nachaltige Effizienz und konstant hohe Produktqualität.    §

 

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