Kögel: Muldenkipper optimiert – Schlanke Linie mit hoher Nutzlast

Der Muldenkipper von Kögel will Bauunternehmen mit hochwertiger Verarbeitung, sicherem Fahrwerk auch auf schwierigem Gelände und einem stabilen und langlebigen Rahmen als Basis überzeugen. Für noch mehr Anwenderfreundlichkeit hat Kögel jetzt eine Vielzahl an Neuerungen vorgenommen. Dazu zählt der pneumatisch betätigte Unterfahrschutz.

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Zur diesjährigen NUFAM (siehe auch Seite 112) hat der Burtenbacher Fahrzeughersteller mehrere Neuerungen an seinem Muldenkipper vorgestellt. Dazu zählen zusätzliche optionale Treppenstufen für das Bedienpodest, ein tiefer sitzender Werkzeugkasten, optionale Blitzer am neuen Leuchtenträger sowie ein optimierter Unterfahrschutz, auf dem Schmutz und Schutt keinen Halt finden sollen und der optional auch als pneumatisch betätigte Ausführung erhältlich ist. Die pneumatisch aktivierte Rückhalteeinrichtung verspricht eine erhebliche Erleichterung im Betrieb und lässt sich per Hebelschalter bedienen. Die optimierte elliptische Rolle steht laut Kögel für bis zu 20 % mehr Zugkraft beim Start und verhindert so ein mögliches Feststecken im Schüttgut. Das geringe Eigengewicht der neuen Unterfahrschutzvarianten verschafft dem Muldenkipper zusätzliche Nutzlast.

Beim Thema Gewicht soll Kögels Muldenkipper im Vergleich zu seinen Stahl/Stahl-Kollegen deutlich punkten. Der Mix aus Stahl und Aluminium spart laut Hersteller rund 400 kg Eigengewicht. Zusätzlich wurde durch Anpassungen am Rahmen und weiteren Teilen eine Gewichtsreduktion von 100 kg realisiert.


Mehr Nutzlast dank Stahl/Alu-Kombination

Der auf der Nufam vorgestellte 3-Achs-Muldenkipper mit 24-m³- Rundmulde zeigte die Variante mit einem 4 mm starken Muldenboden aus verschleißfestem, vergütetem 450HB-Stahl. Die 5 mm starken Seitenwände und die 7 mm starke Rückwand bestehen aus hochverschleißfestem Aluminium. Diese Kombination eignet sich für Baustoffe wie Schotter oder Kies. Zudem verfügt das vorgestellte Modell über eine vollisolierte Thermomulde und kann somit als Asphaltmuldenkipper eingesetzt werden.

Der Vorteil der Stahlwanne mit leichten Bordwänden und leichter Rückwand gegenüber einer reinen Alu-Mulde besteht laut Kögel darin, dass die alle zwei bis drei Jahre anstehende und kostenintensive Instandsetzung eines Verschleißbodens entfällt. An Stellen mit hohem Verschleiß kommt hochwertiger Stahl zum Einsatz und an den Seitenwänden und der Rückwand mit wenig Abrieb das leichte Aluminium. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Stahl/Stahl-Muldenkipper lassen sich mit den Aluminiumbordwänden und der Aluminiumrückwand nach Herstellerangaben bis zu 400 kg an Eigengewicht einsparen.     t