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KEMROC: Anbaufräsen noch genauer definiert

Der Hersteller KEMROC Spezialmaschinen GmbH hat zum Jahresbeginn seine Produktpalette nochmals deutlich ausgebaut. Besonders im Bereich der Querschneidkopffräsen wurde das Sortiment erweitert. Damit stehen den Betreibern von Hydraulikbaggern nun Anbaufräsen zur Verfügung, die noch spezifischer auf ihre Anforderungen abgestimmt sind. Verfügbar sind die neuen Modelle bereits ab März 2020. Noch im Laufe des Jahres sollen weitere neue KEMROC-Modelle folgen.

Mit einer wahren Produktoffensive beginnt KEMROC das neue Jahrzehnt. Bereits zur vergangenen bauma 2019 wurde das Angebot an Anbaufräsen für Bagger und Baggerlader deutlich ausgebaut. Zusätzlich zu seinen bereits gut etablierten Kettenfräsen, Schneidrädern und Diamantsägen legt der Hersteller jetzt nochmals nach mit zahlreichen spezialisierten Anbaufräsen für spezifische Einsätze im Abbruch, Tunnel-, Kanal- und Rohrleitungsbau sowie im Spezialtiefbau und in der Betonsanierung.

Bewährte Konzepte konsequent weitergedacht

Ein Kernprodukt des Thüringer Herstellers bleiben die patentrechtlich geschützten, für Bagger von 1,5 bis 50 t Einsatzgewicht verfügbaren Kettenfräsen der Baureihe EK. Mit ihren zwischen den seitlichen Schneidköpfen umlaufenden, mit Fräsmeißeln bestückten Fräsketten bilden sie weiterhin das ideale Konzept für Einsätze im Grabenbau und sparen bis zu 40 % Energie gegenüber vergleichbaren Bagger-Anbaufräsen ohne eine solche Mittelkette. KEMROC wird das Programm der EK Fräsen weiter ausbauen und ab Herbst 2020 eine 220 kW starke Kettenfräse für Bagger von 50 – 70 t Einsatzgewicht auf den Markt bringen. Abgerundet wird dieses Konzept bereits jetzt mit der neuen EKT-Serie. Diese kostengünstigen und wandelbaren Querschneidkopffräsen sind für Bagger von 18 bis 45 t Einsatzgewicht lieferbar. Die sehr schmal gebauten Modelle mit robusten, verwindungsfesten Gehäusen sowie enormen Schneidkräften und hoher Leistung haben serienmäßig keine Fräskette, lassen sich aber durch einen Umbausatz schnell zu Kettenfräsen aufrüsten.

Neben den serienmäßigen bzw. wandelbaren Kettenfräsen der Serien EK und EKT gibt es jetzt bei KEMROC auch Querschneidkopf- bzw. Doppelkopffräsen ganz ohne eine mittig verlaufende Fräskette. Mit soliden, verwindungssteifen Gehäusen und langlebigen, robusten Getrieben wurden sie gegenüber marktgängigen Produkten aufgewertet. Die Hydraulikschläuche gehen geschützt nach hinten aus dem Getriebekasten und serienmäßig sind Bohrungen zum Einbau von Wasserdüsen für die Staubbekämpfung angebracht. Die Hauptserie bilden dabei die KR-Modelle, das sind klassische Anbaufräsen für Tunnelbau und Abbruch und für Bagger von 1 bis 125 t Einsatzgewicht. Besonders robust gebaut, sind sie die idealen Anbauwerkzeuge für Trägergeräte mit kurzem Ausleger an beengten Einsatzorten – insbesondere an der Ortsbrust unter Tage – sowie für vibrations- und geräuscharme Abbrucharbeiten von bewehrtem Beton. Die Kraftübertragung per Stirnradgetriebe macht sie besonders widerstandsfähig gegen Erschütterungen.

Kompakt, leicht und stark kann man die neue Generation Fräsen der Serie KRD bezeichnen. Diese Maschinen mit einem robust ausgelegten Direktantrieb sind für Trägergeräte von 20 bis 40 t Einsatzgewicht verfügbar. Mit geringem Gewicht und kurzer Bauweise sind sie ideal an Longfront-Baggern beim Abbruch oder zum Abteufen von Schächten einsetzbar. Man kann sie aber auch bei der Bodenstabilisierung und der Betonsanierung verwenden. Eine bewusst sehr solide ausgelegte Lagerung der Schneidköpfe sorgt für eine lange Laufleistung.

Mit diesen Ergänzungen im Sortiment hat KEMROC die am Weltmarkt weitaus breiteste Produktpalette an Querschneidkopffräsen. Allein in der Baggerklasse von 20 bis 50 t, wo hohe Leistung und ein wirtschaftlicher Materialabtrag gefordert sind, gibt es drei verschieden große, auf Gewicht und Literleistung des jeweiligen Trägergeräts abgestimmte Modelle.


Neben den neuen Querschneidkopffräsen mit oder ohne umlaufende Fräskette hat KEMROC auch die neue KRL-Serie der Längsschneidkopffräsen für Bagger von 15 bis 40 t Einsatzgewicht eingeführt. Eingesetzt werden sie im Spezialtiefbau beispielsweise zum Ausfräsen von Fundamentlöchern sowie zum Bearbeiten von Bohrpfahlköpfen. KEMROC bietet zu den Maschinen eine große Vielfalt an Spezialschneidköpfen an, sodass die Maschinen beispielsweise auch zum Fräsen von Baumstümpfen umrüstbar sind. Sie können dank ihrer auswechselbaren Schneidköpfe auch schnell und einfach zu Schneckenbohrantrieben umgebaut werden.

Ebenfalls neu im Katalog der KEMROC-Produkte finden sich jetzt die endlos drehenden Rotationsmodule der KRM-Serie für Bagger von 2 bis 70 t Einsatzgewicht. Kompakt, robust und wartungsarm ausgelegt, erweitern sie das Einsatzspektrum und den Wirkungsbereich sämtlicher Anbaufräsen des Herstellers.

Entwicklung geht mit hoher Dynamik weiter

Bereits ab März 2020 sind alle diese neuen Bagger-Anbaugeräte lieferbar. Zusammen mit ihren spezifischen Produkteigenschaften tragen sie sämtliche gemeinsamen Eigenschaften aller KEMROC-Produkte, wie Klaus Ertmer, der Inhaber und Geschäftsführer des Unternehmens, betont: „Unsere Maschinen sind durchweg robust gebaut und damit einsatzsicher. Sie arbeiten geräuscharm, erschütterungsarm und energieeffizient. Wir können das garantieren, weil wir uns bereits seit mehr als zwanzig Jahren mit Gesteinsfrästechnik befassen und die Erfahrungen und Bedürfnisse unserer Kunden in die Entwicklung und Konstruktion einbeziehen.“ Dabei bleibt eine deutlich spürbare Dynamik bestehen, ergänzt der Diplom-Ingenieur: „Wir wollen unser Sortiment mit neuen Fräsen noch feiner fächern. Dafür haben wir erst vor kurzem unsere Konstruktionsabteilung erweitert. Noch in diesem Jahr werden wir eine ganze Anzahl weiterer Anbaufräsen einführen.“

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