KAESER KOMPRESSOREN SE Im Einsatz ein »Multitalent«

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: KAESER

Die Anwendungen, für die der Kaeser-Baukompressor M 20 eingesetzt werden kann, sind vielfältig, ob Auf- und Abbrucharbeiten, Erdraketen oder auch Niederdruckstrahlgeräte. Mit einem optionalen Tragegestell und Druckluftnachkühler will er kühle und kondensatfreie Druckluft zur Verfügung stellen.

Der Mobilair M20 will beweisen, dass Leistungsstärke nicht an ein hohes Gewicht gekoppelt sein muss. Mit einer Liefermenge von 2 m³/min bei 7 bar soll er über genügend Reserve zum Antrieb eines schweren Drucklufthammers verfügen und gleichzeitig nicht einmal 460 kg auf die Waage bringen. Diese Eigenschaften verdankt er seiner Konstruktion, einem energiesparenden Schraubenkompressorblock mit strömungstechnisch optimiertem »Sigma Profil«, einem Übertragungsverluste vermeidenden 1:1-Antrieb und einem wassergekühlten Dreizylinder-Dieselmotor von Kubota. Dieser erfüllt ohne Dieselpartikelfilter und ohne Adblue die geforderten Abgaswerte der EU-Stufe V.

Optionaler Nachkühler

Wird kühle und kondensatfreie Druckluft benötigt, wird lediglich der optional erhältliche Nachkühler angeschlossen. Er ist in ein Tragegestell eingebaut und verfügt über drei fest montierte Leitungen für Druckluft, Kondensatrückführung und elektrischen Strom (12-V-Spannung, geliefert vom Kompressor) zum Antrieb des Nachkühlerlüfters. Das bei der Abkühlung anfallende Kondensat tropft nicht auf den Boden, sondern wird in die Anlage geleitet und mithilfe der heißen Motorabgase verdampft. Die ebenfalls zur Ausstattung gehörende Bodenwanne schützt vor Bodenverunreinigungen.


Zusätzlich ist der M20 mit einer Anti-Frost-Regelung ausgestattet, was in der Übergangszeit mit relativ niedrigen Außentemperaturen einen Vorteil verspricht: Die eingesetzten Druckluftwerkzeuge werden bestmöglich vor dem Einfrieren und vor Korrosionsschäden geschützt. Auch Verarbeitungsqualität, Wartungs- und Bedienerfreundlichkeit der Maschine beschreibt der Hersteller als hervorragend: So sollen hochwertige Zinkvorbehandlung und Pulverbeschichtung aller metallischen Karosserieteile dauerhaften Korrosionsschutz bieten und alle wartungsrelevanten Bauteile leicht zugänglich sein. Die Bedienung über nur einen Schalter soll sich denkbar einfach gestalten; sie wird zudem durch leicht verständliche Piktogramme auf der Karosseriehaube (unterhalb der Armaturentafel) erklärt.

Die Schallschutzhaube aus rotationsgesintertem Polyethylen (PE) mit integrierten Radkästen ist nicht nur als Blickfang auf der Baustelle konzipiert, sie ist zudem korrosionsfrei, laut Kaeser kratzfest und gibt sich grundsätzlich widerstandsfähig.     t