Hydrema punktet mit Kompaktheit, Hubkraft und Reichweite

Seit der Gründung in den 30er Jahren hat die Hermann Spengler GmbH & Co. KG zahlreiche Veränderungen durchlaufen: Zunächst startete man mit einem über mehrere Jahrzehnte erfolgreich betriebenen Quarzsandwerk als Hermann Spengler KG. In den 60er Jahren begann man dann mit Betonwaren wie Waschbetonplatten, Treppenstufen und Verbundsteine (Uni Verbundstein). In den 80er Jahren kamen dann noch andere Dinge wie Gewichte für Waschmaschinen/Trockner oder Kofferraumgewichte für PKWs mit Heckantrieb hinzu.

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Anfang der 90er Jahre ging man dann nach eigenen Angaben als Lizenznehmer schon mehr in Richtung Straßenbau mit dem Proviblock (Verkehrsinseln) als auch im Galabau mit dem Löffelstein (z.B. bepflanzbare Hangsicherung). Aus dem ursprünglichen Sand- und Betonwerk ist mittlerweile ein modernes, leistungsfähiges Unternehmen entstanden, das seit 1994 Betonschutzwandfertigteile entwickelt, produziert und mit eigenen Montagekolonnen installiert. So sei Spengler heute einer der größten Anbieter passiver Schutzeinrichtungen aus Beton für öffentliche Straßen und Autobahnen, aber auch für Motorsport-Rennstrecken. Mit 70 Mitarbeitern und einem Netzwerk deutscher und internationaler Lizenznehmer werde somit eines der leistungsfähigsten, modularen Fahrzeug-Rückhalte-System weltweit vertrieben.

Der Vertrieb der Betonschutzwand-Fertigteile (BSWF) System Spengler ist in Deutschland über die BSWF-Gruppe Spengler, Fritz Herrmann und Klostermann Schutzsysteme bundesweit organisiert. Diese Unternehmen produzieren nach einem einheitlichen Qualitätsstandard und sollen als leistungsstarker Verbund aus rechtlich selbständigen Werken, auch für umfangreiche Baumaßnahmen, immer eine ausgeklügelte Logistik, flächendeckende Liefermöglichkeit und kurze Transportwege garantieren. Für die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen stehen an jedem Standort kompetente Fachberater zur Verfügung.

Da die Firma Spengler aber nicht nur produziert und liefert, sondern auch die Rückhaltesysteme selber aufstellt, sei die Herausforderung an die Maschinentechnik groß und mit den Anforderungen auf den Baustellen weiter gewachsen. In mittlerweile vierter Generation unterstützt Florian Spengler seine Eltern in der Geschäftsführung des Familienunternehmens und berichtet dem Baumaschinenhändler Engelhardt aus dem benachbarten Schopfloch von den Ansprüchen, die an eine Maschine gestellt werden, die auf den Baustellen unterstützen soll. „Die Baustellen werden für uns immer beengter, zumal wir oft auch bei weiter laufendem und fließendem Verkehr arbeiten müssen. Gleichzeitig werden aber auch die Bauelemente immer länger und damit auch schwerer.“ Die Herausforderung sei also eine Maschine zu finden, die kompakt und gleichzeitig kräftig ist, aber zusätzlich auch über eine große Reichweite verfügt. Erich Engelhardt gilt in der Region nicht nur als technisch äußerst erfahrener Fachmann, sondern hat mit seinem vorbildlich ausgestatteten Unternehmen einen exzellenten Ruf, wenn es darum geht, die passende Maschine für besondere Einsätze zu finden. Er verkauft Maschinen von Hyundai, Yanmar und eben auch von Hydrema und könne damit sofort die passende Antwort geben, denn natürlich sei für das Unternehmen Spengler ein Kettenbagger auf den Baustellen nicht einzusetzen.


„Es gibt keinen weiteren Bagger am Markt, der gleichzeitig so groß und kräftig bei großer Reichweite ist, wie der Hydrema“, weiß Erich Engelhardt zu erzählen und empfiehlt daher eine Vorführung mit einem MX18 der Citybagger – Baureihe des dänisch-deutschen Herstellers. Die Maschine habe Produktionsleiter Erwin Hüttner und seinen Stellvertreter Nikolaus Schuchart überzeugen können. Die 4,8 Tonnen schweren Betonelemente stellten für den MX18 auch bei großer Reichweite kein Problem dar. Und weil die Maschine außerdem mit der großen komfortablen Kabine und zahlreichen weiteren Merkmalen rundum überzeugt hätte, galt es nun noch die letzte Herausforderung zu meistern, denn alles, was im Unternehmen Spengler mobil ist, also auch die eigenen Gabelstapler auf dem Betriebshof, zeichnen sich durch die zweifarbige Firmenlackierung aus, die einen LKW des Unternehmens bereits von weitem erkennbar werden lassen. Aber auch diese Herausforderung konnte Erich Engelhardt lösen. „Da die Produktion bei Hydrema sehr aufwendig in der sogenannten Einzelteil-Lack-Montage erfolgt, bei der jedes einzelne Bauteil, also auch Teile, die man vielleicht gar nicht sieht, wenn man vor der Maschine steht, vor der Montage komplett grundiert und dann auch lackiert werden, ist auch die Zweilack-Ausführung einer Maschine, wenn überhaupt, nur ein monetäres Problem. Der werksseitig durchgeführte Service ist somit keine nachträgliche Lackierung, bei der, je nach Ausführung, dann die ursprüngliche Farbe wieder zum Vorschein treten könnte, sondern die Maschine hat die gleiche aufwendige Behandlung erfahren, wie alle serienmäßig lackierten Maschinen“, weiß Engelhardt zu berichten.

Tatsächlich sei die Farbgebung der Maschine sehr außergewöhnlich und auch für Hydrema – Verhältnisse eine besondere Herausforderung gewesen, aber das Bild der Maschine sei am Ende genauso außergewöhnlich, wie auch die Geschichte des Unternehmens Spengler.

Hydrema – Vertriebsleiter Martin Werthenbach und Regionalleiter Arnold Schuh freuen sich über diese Maschine und die Aufgabenstellung, die der MX18G für das Unternehmen Hermann Spengler GmbH & Co. KG deutschlandweit ausführen wird. „Mit dieser Maschine hat unser neuer Händler Engelhardt Baumaschinen GmbH in Schopfloch seinen ersten Erfolg erzielt der sicherlich weitreichende Ausstrahlung hat und somit helfen wird, weitere Kunden für unser Produkt zu interessieren“, stellen sie gemeinsam fest.

Firmeninfo

Hydrema Baumaschinen GmbH

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