Zwischen Fertigung und Einzug liegt jedoch eine logistische Herausforderung. Die oftmals bereits vollständig ausgebauten Module müssen sicher und termingerecht an ihren Bestimmungsort gelangen. Dafür setzt SCG Logistics, Partnerunternehmen von SC Steelframes, auf einen leistungsfähigen Fuhrpark und hat diesen jüngst um fünf »Max110«-Semi-Tieflader sowie fünf »Max510«-Tieflader erweitert.
Wie üblich herrscht geschäftiges Treiben in der Produktionshalle. »Diese Nacht gehen wieder einige Transporte los, diesmal in Richtung Niederlande«, berichtet Mitarbeiter Anton, bevor er sich wieder dem laufenden Verladeprozess widmet. Langsam setzt sich der Portalhubwagen in Bewegung und transportiert ein fertiges Wohnmodul aus der Halle zum bereitstehenden »Max110«. »Das ist heute die kleinere Einheit«, erklärt Anton. »Rund 10 m lang und 4,65 m breit.« Über Funk stimmen sich Fahrer und Einweiser ab, während die Ladung Zentimeter für Zentimeter auf dem Fahrzeug positioniert wird. Wenige Minuten später sitzt das Modul exakt an seinem Platz.
»Max«-Trailer im nächtlichen Einsatz
Die Schlagzahl bleibt hoch. Bereits rollt das nächste Wohnmodul aus der Halle. Diesmal wurde ein neuer »Max510«-Tieflader vorbereitet, dessen niedrige Ladefläche zuvor exakt auf die benötigte Länge teleskopiert wurde. Anton prüft noch einmal die Abmessungen. »Es bleibt nicht mehr viel Platz übrig. Da zählt wirklich jeder Zentimeter«, so sein Fazit. Mit einer Breite von 5,10 m und einer Höhe von 3,75 m stellt das Modul hohe Anforderungen an Fahrzeug und Mannschaft. Nachdem die letzten Verzurrbänder angebracht sind, werden die Gespanne auf die Sammelposition am Rand des Werksgeländes gefahren. Auch die 17,5-Zoll-Pendelachsen der »Max510« spielen bei solchen Projekten ihre Stärken aus. Sie ermöglichen die nötige Wendigkeit, um auch auf engen Zufahrten und anspruchsvollen Baustellen zu bestehen. Während die Fahrzeuge für ihren nächtlichen Einsatz bereitstehen, ist Anton bereits wieder in der Produktionshalle verschwunden. Dort warten die nächsten Module auf ihre Reise. Punkt 21 Uhr setzen sich schließlich die vier Schwertransporte in Bewegung. Vor ihnen liegen viele Kilometer durch die Nacht – hinter ihnen ein Werk, in dem bereits die nächsten Wohneinheiten entstehen.