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CNH: Die neuen Evolution-Radlader der G-Serie sollen Produktivität und Profitabilität erhöhen

Mit den neuen Evolution-Radladern der G-Serie bietet Case Construction Equipment umfangreiche Verbesserungen quer durch die gesamte Baureihe an hinsichtlich Leistung, Produktivität und Feinsteuerung. »Die für den Einsatz unter extremen Arbeitsbedingungen konzipierten Radlader sorgen für eine optimale Leistung durch eine einfachere und komfortable Bedienung und schnellere Arbeitsspiele bei gleichzeitig höherer Rentabilität durch längere Einsatzzeiten«, erklärte Egidio Galano, Director Product Management Case Construction Equipment Europe, bei der europäischen Markteinführung der neuen Evolution-Reihe in Turin. Darauf verwiesen im bauMAGAZIN-Interview (siehe Seite 20) auch Vladimir Knezevic als Case-Geschäftsführer für die Region D-A-CH und Marketing-Leiter Ralf Grönboldt: »Wir erhoffen uns von der neuen Evolution-Reihe natürlich auch, dass wir damit Marktanteile in diesem Radladersegment hinzugewinnen können.«

Von Michael Wulf

Von Dan Windhorst

Dass jede einzelne Verbesserung bei den neuen Case-Radladern der G-Serie Evolution in Summe zu erheblichen Steigerungen hinsichtlich Effizienz und Produktivität beitrage, das hat Egidio Galano in den Mittelpunkt seiner Video-Präsentation gestellt. So erhalte beispielsweise der Fahrer einen genaueren Einblick in die Leistungsparameter der Maschine und ihrer Potenziale, was sich wiederum auf die Profitabilität auswirke. »Die Gesamtheit der neuen Funktionen basiert auf direktem Feedback von Kunden und Händlern – angefangen bei den Reifen über die Schaufel bis hin zum Motor und den Bedienelementen – und ermöglicht ihnen dank umfangreicher Optionen und Systemverbesserungen eine Steigerung hinsichtlich Produktivität und Rentabilität.«

Zuverlässigkeit und Zeitersparnis

Im Vordergrund bei der Entwicklung des neuen Wiegesystems standen Zuverlässigkeit und Zeitersparnis. So wurde die Anzeige direkt in das Hauptdisplay des Radladers integriert und zeigt die Schaufelnutzlast, die Anzahl der Ladevorgänge, das kumulierte Gewicht, die Auftragsdaten und vieles mehr an. Das sei eine optimale Voraussetzung für Ladeeinsätze mit hoher Umschlagleistung oder als Schlüsselmaschine in der Produktion, so Egidio Galano weiter.

Der Maschinenführer könne jeden Lkw präzise beladen und Unter- bzw. Überlastsituationen vermeiden, da jede Schaufel exakt gewogen werde. Das Gesamtgewicht werde dabei präzise erfasst. Das integrierte Wiegesystem erleichtere dem Fahrer die Überwachung der geladenen Gesamtmenge – einschließlich des über einen bestimmten Zeitraum bewegten Gesamtvolumens, der Ladehistorie sortiert nach Kunden, Auftrags-Ticket oder Materialarten. Alle Daten werden zudem in einer umfassenden Ticket-Historie bereitgestellt.

Neue integrierte Nutzlastwaage

Die Telematiksysteme SiteConnect und SiteWatch sind für drei Jahre serienmäßig aktivierter Bestandteil der neuen Evolution-Radlader. SiteWatch dient der Erfassung wichtiger Informationen über die Leistung und den Standort der Maschine und der schnellen Bereitstellung dieser Daten. Das mit einem neuen Dashboard für intuitive Navigation ausgestattete SiteWatch ermöglicht per Fernzugriff eine klare Identifizierung von Problemen, ohne die physische Anwesenheit des Fahrers oder Flotten-Managers.

Die neue G-Serie Evolution verfügt zudem über eine neue integrierte Nutzlastwaage, sodass der Fahrer jede einzelne Schaufelladung ablesen und protokollieren kann. Bei Einstellung der Soll-Last für den Lkw zeigt das System an, wenn die letzte Schaufel die Soll-Last überschritten hat. In diesem Fall kann der »Tip-off«-Modus aktiviert werden, mit dem der Fahrer das Material in der Schaufel teilweise entladen kann, bis die Soll-Last erreicht ist. »Dadurch wird keine unproduktive Zeit mehr mit langwierigen Lade- und Wiegevorgängen vergeudet und die Rentabilität gesteigert«, erläuterte Egidio Galano.

Schneller auf Betriebsbedingungen reagieren

Die Evolution-Radlader verfügen über ein neues Touchscreen, das wie ein Tablet den Zugriff auf alle wichtigen Maschineneinstellungen und Betriebsdaten ermöglicht, sodass der Fahrer schneller auf plötzlich eintretende Betriebsbedingungen reagieren kann. Dazu gehören elektrohydraulische Steuerungen, die es dem Fahrer ermöglichen, das Ansprechverhalten von Hub (Ausleger) und Neigung (Schaufel) unabhängig voneinander einzustellen, um es an seine Präferenzen und an die Lade­situation anzupassen. Jede Funktion kann separat eingestellt werden, wobei zwischen drei Reaktionsmodi gewählt werden kann: »weich«, »moderat« und »dynamisch«.


Case hat das bisherige Angebot an Betriebsmodi für das Motorleistungs-Management durch zwei neue Modi vereinfacht: »Smart« und »Max«. Der »Max«-Modus verspricht bei harten Einsatzbedingungen maximale Motorleistung, während der neue »Smart«-Modus durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Motor und Getriebe ein komfortables Arbeiten bei hoher Leistung und guter Kraftstoffeffizienz bieten will.

Bedienbarkeit weiter vereinfacht

Der Fahrer kann bei allen Auslegerkonfigurationen auf die neue Parallelhubfunktion zugreifen, die durch die automatische Beibehaltung des Winkels und der Ausrichtung der Schaufel oder der Gabelzinken die Materialrückhaltung optimiert und somit einen reibungslosen Ladevorgang unterstützt.

Um die Bedienbarkeit weiter zu vereinfachen, hat Case drei neue farbcodierte, konfigurierbare Tasten an der rechten Armlehne eingebaut, die es dem Fahrer ermöglichen, schnell zu reagieren und auf Maschineneinstellungen zuzugreifen, ohne die Hand vom Joystick zu nehmen. Die Einstellungen werden vom Fahrer festgelegt und umfassen Funktionen wie z. B. die komplette Wiegesteuerung, die Rückfahrkamera, die Differenzialsperre oder die Beleuchtung und vieles mehr.

Zusammen mit dem ergonomischen Design der Joysticks und des Fahrerplatzes sollen diese Neuerungen eine sehr ergonomische Bedienung des Laders gewährleisten, was zu einer verbesserten Leistung und Konzentration des Fahrers führe und Ermüdungserscheinungen reduziere, so Egidio Galano. »Bei der Beschaffung von schweren Baumaschinen gehören Einsatzverfügbarkeit und Ansprechverhalten zu den wichtigsten Faktoren für den Käufer«, betonte Galano. »Dank den verbesserten Ferndiagnosefunktionen und der Möglichkeit zur Software-Aktualisierung und zur Behebung inaktiver Fehler per Fernzugriff werden sich die Ausfallzeiten für den Besitzer und Fahrer erheblich verkürzen.«

Proaktive Auswertung potenzieller Fehler

Diese Technologie wird durch ein neues, auf der Maschine installiertes telematikfähiges 4G-SiteConnect-Modem unterstützt, auf das über die neue SiteManagerApp (iOS und Android) zugegriffen werden kann. Diese Technologie sei unter Berücksichtigung der Kundenwünsche entwickelt worden. »SiteConnect ermöglicht eine Zwei-Wege-Kommunikation zwischen den Maschinen und den Case-Händlern, die eine Ferndiagnose machen und den Maschinenführer im Problemfall umfassend beraten können, ohne selbst vor Ort zu sein«, so Egidio Galano weiter.

Die algorithmusgesteuerte, proaktive Auswertung potenzieller Fehler und die reduzierte Problembehebungsdauer sorgten für eine längere Einsatzdauer und eine höhere Produktivität. »Wenn ein potenzielles Problem erkannt wird, erhält der Case-Händler eine Warnung mit spezifischen Empfehlungen und Maßnahmen zur Behebung der Störungen, bevor sie zum Problem werden. SiteConnect und Telematik gehören bei der G-Serie Evolution zur Standardausstattung.«

Service-Intervalle verlängert

Dank der verlängerten Service-Intervalle von 500 bis 1 000+ Stunden habe man zudem die Gesamtwartungskosten im Vergleich zur Vorgängerreihe um bis zu 20 % senken können, so Egidio Galano. Darüber hinaus biete man mit Case Care ein standardisiertes Wartungsprogramm mit Originalteilen und -schmierstoffen an. Neben der Garantieerweiterung Case Protect, die eine Vielzahl von Optionen für eine komplette Absicherung bietet, kann Case Care auch als Paketbestandteil der Case-Service-Lösungen gewählt werden.    M


bauMAGAZIN Interview

»Machen einen weiteren Schritt nach vorn«

Bei den Evolution-Radladern ermöglichen elektrohydraulische Steuerungen dem Fahrer, das Ansprechverhalten von Hub (Ausleger) und Neigung (Schaufel) unabhängig voneinander einzustellen, um es an seine Präferenzen und an die Ladesituation anzupassen. Jede Funktion lässt sich separat einstellen, wobei zwischen drei Reaktionsmodi – »weich«, »moderat« und »dynamisch« – gewählt werden kann.


Dass Case mit der neuen Evolution-Reihe »einen weiteren Schritt nach vorn« machen wird, das haben Vladimir Knezevic als neuer Geschäftsführer für die Region D-A-CH, Marketing-Leiter Ralf Grönboldt und Thomas Fuhr als Leiter CE AMS Marketing Europa im bauMAGAZIN-Interview erklärt.

bauMAGAZIN: Case hat Mitte April die neuen Radlader der G-Serie Evolution vorgestellt. Wie wichtig ist die im Jahr 2017 eingeführte G-Serie, mit der Case den Bereich von 11 t bis 28 t abdeckt, für den deutschen Markt hinsichtlich Absatz und Umsatz? Welche Erwartungen setzt man in die neuen Modelle?
Ralf Grönboldt: Diese zum 60. Geburtstag der Case-Radlader eingeführte G-Serie wies sehr viele und tiefgreifende Verbesserungen auf, dank derer wir in diesem Maschinensegment wachsen wollten. Das ist uns gelungen. Mit der jetzt neu vorgestellten Evolution-Serie bieten wir ähnlich weitreichende Verbesserungen, die aber auf den ersten Blick nicht so ersichtlich sind. Bei der G-Serie seinerzeit war beispielsweise die neue Kabine klar zu erkennen. Jetzt sind die Neuentwicklungen eher unter der Haube zu finden sowie im Bereich unserer Service-Angebote. Wir wollen integrative Leistungen anbieten, die den Kunden bei seiner Arbeit unterstützen und dafür sorgen, dass sein Geschäft profitabler wird. Deshalb bieten wir die Evolution-Modelle in einem umfangreichen Paket an. Dazu gehören beispielsweise die serienmäßigen Telematiklösungen oder ein integriertes Wiegesystem. Aus den Arbeitsdaten werden dann alle wichtigen Service-Daten generiert, sodass unsere Händler einen schnellen und besseren Service anbieten können. Auch die Bedienbarkeit der Maschinen hat sich durch zahlreiche Features nochmals verbessert. Mit dieser Evolution-Reihe wird Case, so denken wir, einen weiteren Schritt nach vorn machen.

bauMAGAZIN: In den neuen Radladern ist jetzt viel mehr an Elektronik verbaut, als es früher der Fall war. Sind die Maschinen dadurch nicht auch anfälliger geworden im harten Arbeitseinsatz? Steigt dadurch nicht der Service-Aufwand?
Thomas Fuhr: Natürlich kann jedes Teil, das zusätzlich verbaut wird, auch kaputt gehen. Das aber ist eine ganz normale Sache. Dass der Service-Aufwand größer wird, kann ich nicht bestätigen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Denn durch die Elektronik reduziert sich für den Kunden der Aufwand beim Service, und in der Folge sinken die Stillstandzeiten. Und zwar aufgrund der verlängerten Service-Intervalle oder der telematischen Anbindung und deren Frühwarnsysteme bei Fehlermeldungen.

bauMAGAZIN: Was sind die Alleinstellungsmerkmale der neuen Radlader? Was unterscheidet sie von Wettbewerbsmodellen?
Ralf Grönboldt: Das ist nach wie vor die Case-DNA, nämlich der im Heck positionierte Motor, unser Achsen- und Getriebesystem oder der Vier-Seiten-Kühler. Das alles sind Alleinstellungsmerkmale. In der Summe bringt uns das mehr Kipplast, und dadurch steigern wir die Produktivität der Ma­schine.

bauMAGAZIN: Ist ein leistungsverzweigtes Getriebe, wie es andere Hersteller anbieten, für Case keine Option?
Ralf Grönboldt: Eine Option ist es sicher auch. Wir haben es in der G-Serie nicht. Wir setzen hier auf bewährte Energiesparsysteme, die auf Motor, Antrieb und Hydraulik wirken, und wir haben diese mit der neue Evolution-Serie in Teilen weiter verbessert.

bauMAGAZIN: Wie hat Case in Deutschland bislang die Corona-Pandemie gemeistert nach dem Rekordjahr 2019? Wie sind die Erwartungen für 2021?
Vladimir Knezevic: Wir haben mit unseren Händlern einen Fahrplan vereinbart, damit auch 2021 wieder ein erfolgreiches Jahr wird für Case. Mit dem Verlauf des Jahres 2020 waren wir trotz Corona alle sehr zufrieden. Es war ein gutes Jahr, auch wenn die Zahlen nicht das Niveau des Rekordjahres 2019 erreicht haben. Vor allem das vierte Quartal des vergangenen Jahres war für uns und unsere Händler ein sehr positives. Auf dieser Basis haben wir das Jahr 2021 geplant. In den ersten drei Monaten war die Anzahl der Auftragseingänge sehr gut, weshalb wir sehr zuversichtlich sind für die nächsten Monate. Es läuft wirklich gut. Und die neuen Evolution-Radlader sind erneut ein Beweis dafür, dass Case seine Produkte ständig verbessert. Das gilt auch für unsere Service-Angebote. Damit wollen wir noch näher am Kunden sein. Die neuen technologischen Lösungen unserer Radlader sollen Kosten reduzieren und die Produktivität erhöhen.
Thomas Fuhr: Feststellen kann man auch, dass im vergangenen Jahr der After-Market-Bereich durch die Pandemie wesentlich weniger beeinträchtig war als zunächst befürchtet. Das lag in erster Linie daran, dass wir sehr große Anstrengungen unternommen haben, um unsere Kunden zu unterstützen und mit Ersatzteilen zu versorgen. Das wurde sehr geschätzt. So konnten wir das Jahr 2020 im After-Market-Bereich eigentlich sehr gut abschließen. Und auch in diesem Jahr sind wir auf einem sehr guten Weg.


Vladimir Knezevic hat im September vergangenen Jahres die Geschäftsführung von Case Construction Equipment für die D-A-CH-Region übernommen,  Ralf Grönboldt ist Marketing-Leiter für die D-A-CH-Region und  Thomas Fuhr leitet bei Case Aftermarket Solutions Construction das Marketing für Europa (v. li. n. re.).

bauMAGAZIN: Case ist im Bereich der Bagger ein Full-Liner und bietet Maschinen im Bereich von 1,7 t bis gut 50 t an. Welche dieser Maschinen sind in Deutschland vor allem nachgefragt? Oder anders gefragt: Ist Case eher stärker im Kompaktbereich oder im Bereich der Großmaschinen?
Vladimir Knezevic: Wir sind sowohl im Kompaktbereich als auch im Segment der größeren Maschinen gut positioniert in Deutschland. Von unserer neuen Evolution-Reihe erhoffen wir uns natürlich, dass wir damit Marktanteile in diesem Radladersegment hinzugewinnen können. Aber insgesamt betrachtet sind wir in allen Maschinenbereichen gut unterwegs.
Ralf Grönboldt: Auch ich würde da keine Unterschiede machen. Für uns sind die kompakten Maschinen genauso wichtig wie die großen.

bauMAGAZIN: Case gehört zu den wenigen Herstellern, die zwei Grader-Modelle im Programm haben. Wie schlägt sich Case in diesem Maschinensegment?
Ralf Grönboldt: Der Grader-Markt ist eine Nische und in Europa derzeit rückläufig. Es gibt nicht mehr so viele Infrastrukturprojekte, wie z. B. nach dem Fall der Mauer. Nach wie vor sehen wir uns bei den Gradern als Marktführer und arbeiten kontinuierlich mit großen Unternehmen zusammen.

bauMAGAZIN: Wie sind der Vertrieb und der Service in Deutschland derzeit organisiert, wie das Vermietgeschäft?
Vladimir Knezevic: Unser direktes Mietgeschäft läuft wirklich gut, seit wir dieses im Jahr 2019 in unserer Nieder­lassung in Unna etabliert haben. Ansonsten bieten natürlich alle unsere Handelspartner in ihren Gebieten Maschinen zur Miete an. Das ist sehr wichtig, denn so werden die Kunden in der Region optimal betreut.

bauMAGAZIN: Und mit wie vielen Händlern arbeitet Case in Deutschland zusammen?
Ralf Grönboldt: Wir haben derzeit 15 Händler, die mit uns direkt vertraglich verbunden sind. Die größeren Händler haben wiederum weitere Partner, die unsere Maschinen vertreiben. Wir können deshalb mit gutem Gewissen sagen: Wir sind an gut 65 Standorten in Deutschland vertreten und können so flächendeckend einen Service anbieten.

bauMAGAZIN: Wie will es Case schaffen, seine Marktanteile im deutschen Baumaschinenmarkt zu erhöhen?
Vladimir Knezevic: Der Fokus liegt definitiv darauf, die Kontakte mit den Endkunden zu intensivieren. Das ist sehr wichtig. Dann wollen wir vermehrt die Geschäftsprozesse mit unseren Partnern und Kunden digitalisieren und weiter entwickeln. Denn durch die Digitalisierung erhöhen sie ihre Produktivität, indem sie die Durchlaufzeiten oder auch das Fehlerrisiko reduzieren.
Ralf Grönboldt: Das ist auch genau das Angebot, das wir mit unserer neuen Radlader-Generation Evolution machen. Wir bieten damit ein komplettes Paket an, inklusive der nachgeordneten Services.    m

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