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Alternative Antriebe im Blick

Kubota hat die Agritechnica in Hannover genutzt, um seine Industrie­motoren mit Diesel- und alternativen Antrieben vor­zustellen. In Zeiten zunehmender Komplexität von Dieselmotoren und – trotz aufwendiger Abgasnachbehandlung – oft kritischer Bewertung durch Verwaltung und Bevölkerung sucht mancher Maschinenhersteller nach ­alternativen Antrieben, die sich kostengünstig in bestehende Maschinenkonzepte einfügen lassen.

Kubota bietet als einer der führenden Hersteller für Industriemotoren einen Baukasten an, aus dem Kunden zwischen Diesel-, Benzin-, Treibgas- oder Erdgasmotoren wählen kann. Dabei bleibt je nach Leistungsklasse der sogenannte »Footprint« – die Aufhänge- bzw. Anschlusspunkte der verschiedenen Aggregate – immer gleich. So lassen sich ohne großen Aufwand je nach Kundenwunsch oder Markt­erfordernissen Maschinen gleicher Funktionalität mit Antrieben unterschiedlichster Kraftstoffarten ausrüsten.


Die Benzinvarianten von Kubota gelten dank tiefgreifender technischer Eingriffe an den Motoren dem »baugleichen« Diesel-Pendant in Sachen Drehmoment und Leistung durchaus als ebenbürtig. Einige Dieselmotoren verfügen beispielsweise über 4-Ventil-Technik, die Varianten mit Fremdzündung (Benzin, LPG, Erdgas) haben dagegen einen auf besonders gute Leistungs- und Drehmomententfaltung abgestimmten 2-Ventil-Zylinderkopf. Mit der Umstellung auf die im Jahr 2019 in Kraft tretende EU-Abgasstufe V lohne es, so die Einschätzung von Kubota, für viele Anwendungen, diese robusten und kostengünstigen Alternativen zu den immer komplexer werdenden Dieselantrieben in Betracht zu ziehen.    §

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