Agco/Fendt: Auszeichnung für Fendt als führend in »Industrie 4.0«

Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos wurde der Fendt Werksverbund, bestehend aus den Produktionsstandorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim, als »Advanced 4th Industrial Revolution Lighthouse« ausgezeichnet. Damit zählt Fendt nun zu den weltweit lediglich 44 Unternehmen, die Mitglieder des »Global Lighthouse Network« sind.

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Unternehmen des »Global Lighthouse Network« können für sich in Anspruch nehmen, eine wegweisende Rolle in der vierten industriellen Revolution einzunehmen, indem sie durch digitale Datenanalyse, autonome Systeme oder eine besonders hohe Agilität ihre Produktionsprozesse anpassen können. »Die AGCO-Marke Fendt ist als einziger Hersteller von Landmaschinen in dieses hochkarätige Netzwerk von globalen Industrieunternehmen aufgenommen worden«, so Hans-Bernd Veltmaat, Senior Vice President and Chief Supply Chain Officer AGCO.

Nahezu alle produzierten Fendt-Traktoren sind von Kunden konfigurierte Unikate. So unterscheiden sich die Fendt-Schlepper beispielsweise in der Ausprägung der Hydraulikanschlüsse, unterschiedlichen Varianten von Bremssystemen oder in den Sonderausstattungen der Kabine. Die effiziente Produktion des hohen Variantenreichtums ist durch den »VarioTakt« möglich. Das flexible Montagesystem gewährleistet, dass alle neun Traktorbaureihen mit ihren 38 Modellen in diversen Ausstattungsvarianten auftrag- und kundenbezogen in einem totalen Mix auf nur einem Montageband gebaut werden können.

Die Fendt-Traktorenproduktion kann damit schnell und flexibel auf aktuelle Anforderungen reagieren. Die Beurteilung der Jury des »Global Lighthouse Networks« lautet deshalb: »Fendt kombiniert digitale Lösungen mit einem intelligenten Design der Montagelinie. So kann Fendt auf einem Montageband neun Traktorenbaureihen – von 72 PS bis 517 PS – mit einer Losgröße von eins fertigen.«    t


 

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