Zink – NFZ GmbH & Co. KG »Individuelles Fertigen macht uns aus!«

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Zink

Die Bauma möchte auch der im bayerischen Landsberg am Lech ansässige Ladekranfahrzeugspezialist Zink nutzen, um nach den beiden Corona-Jahren endlich wieder mit Kunden, Händlern und Endanwendern über die neuesten Produktentwicklungen zu sprechen. Das Unternehmen konzipiert und fertigt neben individuellen Ladekranfahrzeugen auch Absetz- sowie Abrollkipper und stellt auf dem eigenen 700 m2 großen Messestand im Freigelände einige Exponate aus seinem umfangreichen Portfolio vor. Ein besonderer Hingucker soll mit einem Effer 2655 7S + 6S + 3S der erste Ladekran dieser Größe in Deutschland werden.

Mit 62 m Reichweite und einer maximalen Hubkraft von 27 t will sich der in München präsentierte Effer 2655 jeder Herausforderung gewachsen zeigen. Mit dem 2. Fly-Jib können horizontale Jib-Arbeiten auf 54 m Höhe durchgeführt werden, ideal für Arbeitseinsätze in urbanen Bereichen. Aufgebaut hat Zink den Effer 2655 auf einen Volvo FH16 750 10x4, damit auch schwierige Arbeitsumgebungen bei maximalem Fahrkomfort problemlos zu befahren sind. Durch die von Zink verbaute 70-t-Doppelfrontstütze sind laut den Landsberger Spezialisten im gesamten 360°-Bereich um das Fahrzeug immer 100 % der Hubkraft nutzbar. Wo große Mobilkrane aufgrund beengter Umgebung ihr Limit erreichen würden, stelle der Effer 2655 nicht nur eine Alternative, sondern gleich die beste und einzige Lösung dar. An seinem Bauma-Stand will der bayerische Spezialist mit dem Ladekranfahrzeug beeindruckende Leistung und eben solche Handwerkskunst verbindend darstellen.

Andreas Zink, Geschäftsführer Zink NFZ GmbH & Co. KG

»Der Markt sucht verbissen nach individuellen Lösungen, nach Fahrzeugen und Kranen, die exakt auf die gewünschten Parameter abgestimmt sind und eben nicht von der Stange kommen.« 

Fahrzeugbau mit Geschichte

Gegründet wurde das heutige Unternehmen Zink Nutzfahrzeuge bereits im Jahr 1903 von Alois Zink als Schmiede mit einem zeitnahem Schwerpunkt auf den Fahrzeugbau. Heute führt Andreas Zink das Unternehmen in bereits vierter Generation mit rund 40 Mitarbeitern am Stammsitz im bayerischen Landsberg am Lech. Spezialisiert hat sich Zink vorrangig auf die Produktion von Großkranen und Speziallösungen.

Ob Bauindustrie, GaLaBau, Forstwirtschaft oder Logistik – alle richten hohe Anforderungen an ihre Arbeitsfahrzeuge. Maschinen müssen funktionieren, robust und langlebig sein und erfordern deshalb bereits in der Entwicklungsphase ein hohes Maß an Materialverständnis und technischer Weitsicht. Vom sprichwörtlichen »weißen Blatt Papier« bis zur Fertigstellung setzt das Zink-Team auf individuelle und praxisnahe Lösungen aus eigener Hand. Im Mittelpunkt steht für das Team die Verschmelzung von langer Tradition, Erfahrung, technischem Know-how und hoher Arbeitsqualität.

Ein Beispiel für die Planungs- und Fertigungskompetenzen von Zink Nutzfahrzeuge: Ein Volvo FH 540 10x4 mit einem Effer-Kran 2255 8S + 6SHD + 3S.

Meister der Individualität

Zink Fahrzeugbau entwickelt und konstruiert seit mehr als 100 Jahren individuelle Ladekrane, Wechselgeräte und Forsttechnik – dabei gilt immer ein Prinzip: »Was in der Theorie beginnt, muss in der Praxis enden«, denn im Fahrzeugbau brauche es, so Andreas Zink als Geschäftsführer und »Macher« im Unternehmen, mehr als rein theoretische Glanzstücke: »Das ›um die Ecke denken‹ ist im individuellen Fahrzeugbau immens wichtig, und deshalb will sich unser Team auch nie mit einem ›genug‹ zufriedengeben!«

Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen verstärkt auf den Bau von Großkranen und Speziallösungen konzentriert und erlebe derzeit eine sehr gute Auftragslage: »Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren gewaltig gestiegen – der Markt sucht verbissen nach individuellen Lösungen, nach Fahrzeugen und Kranen, die exakt auf die gewünschten Parameter abgestimmt sind und eben nicht von der Stange kommen«, betont Andreas Zink, der die damit einhergehenden Hürden bestens kennt. »Um das stemmen zu können, braucht es viel Erfahrung, aber auch den Mut und das Fachwissen, um derart praxisnah zu fertigen.«

Aktuell seien die Auftragsbücher prall gefüllt, weshalb die Landsberger sich kürzlich für den Ausbau ihrer Kapazitäten entschieden haben (das bau­MAGAZIN berichtete bereits in Heft 4/22, Seite 10). Bis Ende kommenden Jahres entsteht auf rund 16 000 m² ein zusätzlicher Fertigungsort unweit des Stammsitzes. Zusätzlich hat das Unternehmen eine Auslieferungshalle, einen Showroom, weitere Bürokapazitäten sowie die Aufstockung der Mitarbeiterzahl im Blick. Mit den Expansionsplänen geht auch ein glückliches Händchen einher: Ohne das Ausmaß der Corona-Pandemie erahnen zu können, hatte das Unternehmen bereits im Jahr 2019 verstärkt auf Vorrat eingekauft, um seine eigenen Lagerbestände zu füllen und flexibler reagieren zu können. Nach Ausbruch der Pandemie erwies sich das als Glücksfall. »Durch die Vorratshaltung können wir schneller agieren, sind unabhängiger und können unserem Anspruch, aus einer Hand zu fertigen, besser gerecht werden«, so Andreas Zink.

Volvo FH 540 8x4 mit Effer 1405 9S 6S und 42-t-Doppelfrontstütze für eine 100 %-ige Hubleistung im Bereich von 360° um das Fahrzeug.

Mehraufwand lohnt sich

Lösungen aus eigener Hand zu bieten, soll für Zink Nutzfahrzeuge keine bloße Floskel sein: »Wir wissen sehr wohl, welchen Mehraufwand das individuelle Fertigen bedeutet. Aber gerade das ist unsere Stärke, das macht uns aus«, so Andreas Zink. »Im Bereich der Sonderkonstruktionen setzen wir uns mit dem Kundenprojekt – vom leeren Blatt Papier bis zur finalen Fertigung – mit der Frage auseinander, was der Anwender am Bau wirklich braucht.« Ziel sei es, so der Geschäftsführer weiter, dass »das Ding« die Erwartungen am Ende übertreffe.

Abseits des individuellen Fahrzeugbaus, der mittlerweile aber auch auf einer großen Bandbreite an bewährten Baukastenlösungen fußt, vertraut Zink auf gute Beziehungen zu den Ladekranspezialisten Hiab und Effer: Maximale Hubkapazität, hohe Präzision und schnelle Ladezyklen gelten als Gründe für diese Entscheidung. Eine ebenso enge Zusammenarbeit existiert mit den Abroll- und Absetzkipperexperten von Multilift und mit Jonsered in den Bereichen Forst- und Recycling-Krane sowie GMT Equipment, wo die Herstellung von Werkzeugen zur effizienten und sicheren Beseitigung von Bäumen im Mittelpunkt stehe. »Wichtig ist uns der Zugriff auf zuverlässige Baukomponenten und Ausstattungen, die unseren hohen Ansprüchen genauso gerecht werden, wie denen unserer Kunden«, sagt Andreas Zink.


Ungeachtet der Tatsache, dass Zink Nutzfahrzeuge vor und während der Corona-Krise und dem Ukraine-Krieg dank eigener Weitsicht punkten konnte, blieb das Unternehmen nicht gänzlich verschont. Lange Lieferzeiten und höhere Materialpreise hatten Zink aufgrund der weltweiten Verunsicherung zugesetzt. Gleichwohl konnte Andreas Zink dies »aufgrund des guten Vorlaufs, der hervorragenden Auftragslage und des prall gefüllten Materiallagers gut kompensieren.« Geplant sei trotz der notwendigen Expansion, auch weiterhin auf Sicht zu fahren und die Dynamik im Blick zu behalten.

Die Bauma auch für 2023 nutzen

Auf der Bauma möchte das Zink-Team endlich wieder mit Kunden, Händlern und Endanwendern über die jüngsten Produkte sprechen. »Mittlerweile haben wir ebenso Kunden aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, aber das Kerngeschäft konzentriert sich vorerst weiter auf Süddeutschland. Mit zusätzlichen Fertigungskapazitäten und der Erweiterung unseres Serviceangebots haben wir jetzt die richtigen Schritte unternommen und freuen uns gewaltig auf das, was im kommenden Jahr auf uns zukommt«, so Zink. Er betont auch, dass – in Zeiten langer Lieferfristen – sein Unternehmen durch den gesunden Produktvorlauf noch auf der Bauma die Möglichkeit biete, neue Fahrzeuge bereits für 2023 zu besprechen. »Und sollten Sie es nicht zur Bauma nach München schaffen, laden wir Sie natürlich ebenso gerne zu uns nach Landsberg ein«, so der Geschäftsführer.    t

Firmeninfo

Zink NFZ GmbH & Co. KG

Robert-Bosch-Straße 3
86899 Landsberg am Lech

Telefon: +49-(0)8191-32017-0