Aktuelles Verkehrswegebau – Tiefbau

VP Groundforce: Hydrauliksteifen für einen deutlichen Zeitgewinn

Insgesamt 25 neue ­Baugrundstücke weist die Gemeinde Pfreimd in der ­Oberpfalz derzeit aus.

Mit den Arbeiten für die Infrastruktur wurde im August die europaweit agierende Bauunternehmung W. Markgraf aus Bayreuth ­beauftragt. Die praktische Ausführung der Arbeiten im Baugebiet westlich der Nabburger Straße im Bauabschnitt III ­übernahm die regionale Geschäftsstelle in Weiden. Mit der Baumaßnahme feierte das Groundforce-System bei Markgraf eine erfolgreiche Premiere.

Wichtigster Bestandteil der neu zu erstellenden Kanalisation ist ein Regenwasser-Rückhaltekanal, der im Wesentlichen aus einem gut 60 m langen Kastenprofil von 2 m Breite und 1,2 m Höhe mit zwei zusätzlichen Schachtbauwerken aus Fertigbetonteilen besteht. Für die Absicherung der Baugrube setzte das Markgraf-Team vor Ort zum ersten Mal hydraulische Gurtungen und Steifen aus dem Groundforce-Programm ein.

Da Markgraf über eine leistungsstarke und ­erfahrene Stahlbauabteilung verfügt, wäre die Einrichtung der dazu notwendigen Baugrube mit Spundbohlen, einer entsprechenden Gurtung und passenden Abstützungen im konventionellen Stahlbau für die Markgraf-Mannschaft keine besondere Herausforderung gewesen. Trotzdem hat man in diesem Fall aufgrund eines möglichen Engpasses in der Verfügbarkeit von qualifizierten Schweißern die Spezialisten von Groundforce hinzugezogen. Der Einbau der Groundforce-Komponenten hat sich als interessante Lösung angeboten, da für die Baugrubenabsicherung mit Mega-Brace-Gurtungen und sieben Hydrauliksteifen vom Typ MP150 ­keinerlei Schweißarbeiten erforderlich waren.

»Eine echte Premiere«

Markgraf hatte in der Vergangenheit bereits positive Erfahrungen mit Groundforce gesammelt, die sich allerdings zunächst nur auf die Anmietung und den Einsatz von verschiedenen Verbauboxen-­Systemen beschränkten. »Die Verwendung der hydraulischen Gurtungen und Aussteifungen von Groundforce war für unser Team also eine echte Premiere«, erläutert Bauleiter Stefan Pronold. Um einen problemlosen und verzögerungsfreien ersten Einsatz bei Markgraf sicherzustellen, war in der ersten Einbauphase ein Team von Groundforce vor Ort in Pfreimd. Das unkomplizierte Modulsystem ist in der Anwendung soweit selbsterklärend, dass die Markgraf-Mitarbeiter binnen kurzer Zeit den Einbau in eigener Regie übernehmen konnten.


Stück für Stück nachrücken

Der Einbau der Gurtungen und Hydrauliksteifen ging problemlos und zügig voran. Nachdem die ersten Sektionen eingebaut waren, konnte das Markgraf-Team mit der Ausschachtung beginnen und dann Stück für Stück mit der Abstützung nachrücken. Danach mussten nur noch das Planum angelegt und die Kastenprofile eingesetzt werden. »Wie sich zeigte, haben wir mit dem Groundforce-System im Vergleich zum zunächst geplanten konventionellen Stahlbau rund eine Woche Zeit eingespart. Damit rechnen sich auch die zusätzlichen Kosten für die Anmietung der Hydraulikkomponenten«, erklärt dazu Pronold.

Nedim Cetin freut sich als General Manager bei Groundforce über das positive Feedback von Markgraf und sieht darin eine Bestätigung der Hauptargumente für den Einsatz von flexiblen Hydraulikabstützungen.

»Das Beispiel zeigt, dass sich unser System nicht nur bei spektakulären Großprojekten, sondern auch bei Standardeinsätzen rechnet. Im Vergleich zum konventionellen Stahlbau bieten unsere Hydrauliksteifen und Gurtungen immer dann einen deutlichen finanziellen Vorteil, wenn Zeit, personeller Aufwand oder auch ein Verbot von Schweißarbeiten bei der Projektplanung eine ­kritische Größe darstellen«, so Cetin.     §

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