VDMA: Baumaschinenhersteller zeigen sich verhalten optimistisch

Die Mitglieder der ­VDMA-Fachgruppe Baumaschinen blicken zuversichtlich in die Zukunft. Die Branchenvertreter erwarten einen leichten Umsatzrückgang von 3 % bis 5 % in diesem Jahr auf einem insgesamt stabilen Niveau.

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Wirtschaftlich gesehen befindet sich die Branche immer noch auf dem Rekordniveau von 2018. Der Branchenumsatz entsprach 2019 dem Vorjahreswert. Die Wachstumsprognose von 3 % bis 5 % ist nicht eingetroffen, der zyklische Abschwung setzte früh mit den Straßenbaumaschinen ein. Deren Rückgang von – 12 % beim Umsatz und – 21 % beim Auftragseingang konnte das leichte Plus bei den Hochbau- und Erdbewegungsmaschinen nicht kompensieren.

Für die deutschen Hersteller lag der Inlandsumsatz 2019 bei 4,3 Mrd. Euro und übertraf damit alle Erwartungen. Der Export konnte nicht ganz mithalten und ging mit 8 Mrd. Euro um 1 % zurück. Die Vertreter der Baumaschinenhersteller rechnen bei der Entwicklung des Branchenumsatzes am Standort Deutschland mit einem Minus von insgesamt 3 % bis 5 % für dieses Jahr. »Wir sind immer noch auf einem Allzeithoch trotz der Trendwende. Wir sehen eine gesunde Entwicklung, weil es keine großen Schwankungen, sondern nur einen moderaten Rückgang gibt. Dabei entwickeln sich die einzelnen Sparten nicht gleichmäßig«, fasste Franz-Josef Paus, Vorsitzender des Fachverbands Baumaschinen und Baustoffanlagen, die Situation zusammen. Insgesamt bleibe die Bauindustrie in Deutschland und Europa stabil.     t


 

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