Die gemeinsame Präsentation von Strabag und Rosenberger Telematics unterstreicht die vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Unternehmen sowie die langjährige Partnerschaft, die auf Stabilität und hoher Umsetzungskompetenz basiert und sich in zahlreichen erfolgreichen Projekten bewährt hat. Rosenberger Telematics begleitet Strabag seit 2018 als »globaler« Telematik-Partner in über 15 Ländern und damit in einem Umfang, der weit über Einzelprojekte hinausgeht.
Maschinenpark in Milliardenhöhe
Im Mittelpunkt des Vortrags stand Strabag BMTI – die maschinentechnische Servicedienstleisterin der Strabag-Gruppe, zuständig für das konzernweite operative Management mobiler Anlagen (u. a. Baumaschinen, Fahrzeuge und Geräte) auf Basis standardisierter Richtlinien. Gerade in diesem Umfeld zeigt sich, worauf es bei Telematik wirklich ankommt: Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführen, harmonisieren und als belastbare Entscheidungsgrundlage nutzbar machen – beispielsweise für Investitionen, Wartung, Logistik, Asset-Tracking oder auch CO₂-Reporting.
Von Daten zu Entscheidungen
Rosenberger Telematics zeigte entlang eines klaren Fünf-Schritte-Prozesses, wie aus heterogenen Telematikdaten verwertbare Erkenntnisse werden: vom Datenimport über Quellintegration und Harmonisierung bis hin zu Anwendungsfällen und Integration in bestehende Systeme. Zentral ist dabei die Standardisierung: Unterschiedliche Datenformate werden in ein einheitliches Modell überführt, damit Flotten- und Maschinenparks transparent, vergleichbar und steuerbar werden. Christian Meschnig, CEO von Rosenberger Telematics, sagte: »Dass Strabag mit uns gemeinsam auf der Bühne steht, ist ein starkes Zeichen. Unsere Zusammenarbeit ist auf internationalen Roll-out ausgelegt – und genau diese Verlässlichkeit ist für uns und für Strabag entscheidend.«
Dipl.-Ing. Christoph Kellner, Projektmanager Telematik bei Strabag BMTI, ergänzte: »Telematik muss im Alltag funktionieren: Datenqualität, Standardisierung und Skalierbarkeit sind für uns zentrale Erfolgsfaktoren – und genau hier liefert Rosenberger Telematics seit Jahren überzeugend.«
Austausch am Messestand
Parallel zum Vortragsprogramm lud Rosenberger Telematics am Messestand zur Live-Demo der Telematik-Plattform »Commander« ein. Dabei handelt es sich um eine 100-prozentige Eigenentwicklung mit hochskalierbarer Streaming-Architektur und Ausrichtung auf große Geräteflotten. Besucher konnten sich persönlich zu Anwendungsfällen, Integrationen und Roll-out-Erfahrung austauschen. Rosenberger Telematics sagt selbst: »Unsere Ziele sind klar definiert: Zeit und Kosten sparen, Transparenz schaffen und Prozesse optimieren. Wir bieten maßgeschneiderte Telematiklösungen mit raffinierter Software, überzeugender Hardware und routiniertem Service direkt vom Hersteller.« Noch nie, so das Unternehmen weiter, seien das Monitoring und die Maschinenverwaltung, auch großer Fahrzeug- und Maschinenflotten, so einfach gewesen. »Wir vernetzen Ihre Bestände und sorgen für einen optimalen Überblick in der Gegenwart. Daten aus der Vergangenheit bilden die Basis für fundierte Entscheidungen in der Zukunft.« Letztlich hat der Vortrag, ähnlich wie viele weitere Beiträge im Rahmen des VDBUM-Großseminars, in Willingen gezeigt, dass die Branche bemerkenswerte smarte Lösungen entwickelt hat und dem Markt damit alle notwendigen Hebel in die Hände legt, um die »Durchdigitalisierung« der Branche effektiv voranzutreiben. Anhand des Beispiels, welches Rosenberger Telematics in seinem Vortrag thematisiert hatte, zeigt sich, dass Telematiklösungen »State of the art« existieren, die anwendernah entwickelt wurden und deren Nutzung einfacher ist als je zuvor. Jetzt ist es Aufgabe der Unternehmen aber auch der Politik, auf das Digitalisierungspferd zu setzen.