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Spectra Precision Maschinenassistenz mit Laser und Empfänger

Der Tiefbau steht zunehmend unter Druck. Projekte müssen schneller umgesetzt werden, qualifizierte Fachkräfte sind schwer zu finden und gleichzeitig steigen die Anforderungen an Genauigkeit und Dokumentation. Viele Unternehmen suchen daher nach Möglichkeiten, ihre Produktivität zu steigern und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Spectra Precision

Wenn von Digitalisierung und Maschinensteuerung die Rede ist, denken viele sofort an moderne GNSS-Systeme mit 2D- oder 3D-Maschinensteuerung. Diese Lösungen bieten zweifellos große Vorteile, sind jedoch nicht für jedes Unternehmen, jede Maschine und jede Baustelle wirtschaftlich sinnvoll. Zwischen manueller Arbeitsweise und einer vollwertigen Maschinensteuerung existiert jedoch eine häufig übersehene Alternative am Markt: die laserbasierte Maschinenassistenz.

Traditionelle Arbeitsweisen stoßen an ihre Grenzen

Noch immer werden viele Aushubarbeiten klassisch ausgeführt. Höhen werden mit Messlatte, Nivelliergerät oder Rotationslaser kontrolliert. Der Maschinenführer muss regelmäßig anhalten, während ein zweiter Mitarbeiter die Tiefe überprüft oder Höhenpunkte kontrolliert. Dieses Vorgehen funktioniert, verursacht jedoch häufig Arbeitsunterbrechungen, zusätzlichen Personalaufwand, wiederholte Kontrollmessungen oder Nacharbeiten durch Über- oder Unteraushub. Gerade bei kleineren Tiefbauprojekten summieren sich diese einzelnen Zeitverluste schnell mal zu insgesamt sogar recht erheblichen Kosten.

Nicht jede Baustelle benötigt GNSS-Systeme

Moderne Maschinensteuerungen bieten beeindruckende Möglichkeiten. Insbesondere bei komplexen Geländemodellen, großen Infrastrukturprojekten oder dauerhaft ausgelasteten Maschinenflotten können GNSS-Systeme erhebliche Vorteile schaffen. Für viele typische Anwendungen im Kanal-, Leitungs- oder Fundamentbau stellt sich jedoch die Frage, ob der zusätzliche Investitions- und Schulungsaufwand immer gerechtfertigt ist. Viele Unternehmen suchen daher laut Aussage von Spectra Precision nach einer sinnvollen und smarten Lösung, die am Ende einfacher, schneller und eben auch kostengünstiger implementiert werden kann.

Laserbasierte Maschinenassistenz

Eine interessante Alternative bietet die Kombination aus Rotationslaser und maschinenmontiertem Laserempfänger. Dabei erzeugt ein Rotationslaser eine Referenzebene auf der Baustelle. Ein an der Maschine montierter Empfänger erfasst diese Ebene und zeigt dem Maschinenführer kontinuierlich die aktuelle Höhe bzw. Abweichung vom Sollwert an. Der entscheidende Vorteil: Der Fahrer erhält die relevanten Informationen direkt in der Kabine und kann den Aushub weitgehend selbstständig kontrollieren. Die Lösung benötigt weder Satellitensignale noch komplexe Geländemodelle und lässt sich innerhalb kurzer Zeit auf unterschiedlichen Maschinen einsetzen.


Typische Einsatzbereiche innerhalb der Baubranche

Besonders interessant ist diese Form der Maschinenassistenz für Kanal- und Leitungsbau, Rohrgräben, Baugruben, Fundamentarbeiten, Garten- und Landschaftsbau sowie kleinere Erdbewegungsprojekte Auch im Mietgeschäft gewinnt das Konzept an Bedeutung. Maschinenempfänger können flexibel an unterschiedlichen Baggern eingesetzt werden und ermöglichen Vermietern, ihren Kunden einen zusätzlichen Produktivitätsvorteil anzubieten. Ein typisches Beispiel ist der Aushub eines Rohrgrabens. Während bei herkömmlicher Arbeitsweise regelmäßig Höhenkontrollen erforderlich sind, erhält der Maschinenführer mit einem Maschinenempfänger fortlaufend Informationen über die aktuelle Grabentiefe. Dadurch werden Unterbrechungen reduziert und der Arbeitsablauf deutlich flüssiger. Zu den häufigsten Vorteilen zählen: weniger Kontrollmessungen, höhere Arbeitsgeschwindigkeit, geringerer Personalbedarf, weniger Nacharbeiten, verbesserte Genauigkeit, schnellere Einarbeitung neuer Maschinenführer sowie verbesserter Arbeitsschutz und Sicherheit, da niemand mehr die Baugrube betreten muss. Gerade bei wiederkehrenden Tiefbauarbeiten kann dies zu einer spürbaren Steigerung der Produktivität führen.

Schneller und wirtschaftlicher Nutzen – ein Fazit

Die Diskussion um Digitalisierung im Tiefbau konzentriert sich häufig auf die Vorteile vollwertiger GNSS-Maschinensteuerungen. Dabei wird oft übersehen, dass viele Unternehmen mit deutlich geringeren Investitionen erhebliche Effizienzsteigerungen erzielen können. Laserbasierte Maschinenassistenz schließt die Lücke zwischen manueller Arbeitsweise und komplexer Maschinensteuerung. Sie bietet einen praxisnahen Einstieg in produktiveres Arbeiten und ermöglicht einen schnellen und wirtschaftlichen Nutzen auf der Baustelle. Für zahlreiche Anwendungen liegt der größte Produktivitätssprung zwischen manueller Arbeitsweise und einfacher Maschinenassistenz.

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