Für die Aufgabe setzt die Firma »Starke Baumfällung« aus Braunschweig auf einen »SY215C« von Sany in Kombination mit einer »C550«-Fällschere von Westtech. »Wir fällen hier hauptsächlich Akazien, die rund um das Sandbecken wachsen«, erklärt Moritz Starke, Geschäftsführer des forstwirtschaftlichen Unternehmens. Die Anforderungen sind klar definiert. Die Bäume müssen kontrolliert und punktgenau abgelegt werden. Teilweise sind die Stämme dick und gleichzeitig ist der Untergrund anspruchsvoll, weil der lockere Sand das hohe Gewicht des Baggers schlecht trägt und er deshalb leicht einsinken oder instabil stehen kann. Die angebaute Fällschere »C550« kann Bäume mit einem Durchmesser von bis zu 60 cm schneiden. Um dieses Anbaugerät sicher zu bedienen, braucht es eine Maschine mit entsprechenden Kraftreserven und hoher Standfestigkeit.
Warum 23 t entscheidend sind
Bereits seit mehreren Jahren arbeitet das Unternehmen mit einem »135C«, einem Bagger der 15-t-Klasse mit einem »350«er-Woodcracker als Anbauteil. Für die größere Fällschere war jedoch mehr Maschinengewicht erforderlich. »Um die große Schere bedienen zu können, braucht man einfach einen passenden Bagger dahinter«, so Starke. Die Wahl fiel auf den 23-Tonner, den »SY215C«. Besonders entscheidend bei der Baumfällung sind eine hohe Standfestigkeit im unebenen Gelände, ausreichende Kraftreserven – vor allem bei starken Stämmen – sowie eine präzise Steuerbarkeit beim Ablegen der Bäume. »Für uns ist neben dem Preis die Standfestigkeit eines Kettenbaggers das Wichtigste. Und die ist in dieser Tonnenklasse einfach da.«
Präzision statt Spiel
Bei der Fällung zählt jeder Handgriff. Ein Baum muss exakt geführt und abgelegt werden. Unkontrollierte Bewegungen sind keine Option. »Wir brauchen eine sehr genaue Kontrolle über den Baum, vor allem beim Ablegen. Das muss punktgenau passieren«, beschreibt Starke den Arbeitsalltag. Die Feinfühligkeit der Maschine bewertet er als sehr gut. Trotz ihrer Größe vermittelt sie laut seiner Aussage nicht das Gefühl, auf einem »riesigen Gerät« zu sitzen. Gleichzeitig wird deutlich, welche Kräfte der Bagger freisetzen kann, wenn es darauf ankommt.
Ersatzteile im Forstalltag
Forstarbeit bedeutet Belastung für eine Vielzahl von Komponenten: Hydraulikschläuche können beschädigt werden, Leitungen abreißen. Entsprechend wichtig ist eine funktionierende Ersatzteilversorgung. Ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag: Eine Hydraulikleitung, die im harten Einsatz beschädigt wurde, war kurzfristig und kostengünstig verfügbar. »Da war ich positiv überrascht. Ich hätte mit deutlich höheren Kosten gerechnet.« Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis sei für Moritz Starke vor allem eines entscheidend, nämlich, dass die Ersatzteile schnell verfügbar sind.
Eine Grundsatzentscheidung
Betreut wird das Unternehmen durch den Händler Klarmann Lindern in Westerstede. »Der Service ist sehr gut. Es geht immer jemand ans Telefon, das ist ja nicht mehr überall der Fall. Die Kommunikation ist schnell und unkompliziert. Ersatzteile kommen prompt.« Gerade bei terminlich gebundenen Einsätzen sei ein verlässlicher Partner unabdingbar. Fällarbeiten erfolgen häufig unter zeitlichen Vorgaben, etwa wenn Verkehrsflächen gesichert oder gesperrt sind. Stillstand bedeutet hier unmittelbaren Zeitdruck.
Anfängliche Skepsis
Auf die Marke Sany wurde das Unternehmen ursprünglich durch einen befreundeten Unternehmer aufmerksam. Anfangs gab es im Umfeld durchaus Vorbehalte gegenüber einem chinesischen Hersteller. Mit zunehmender Einsatzzeit seien diese Stimmen jedoch leiser geworden. Ausschlaggebend waren die Praxiserfahrungen. Und hier überzeugte der Sany-Bagger mit geringen Ausfallzeiten, mit stabiler Leistung im Dauereinsatz und mit wirtschaftlichen Betriebskosten. Der Einsatz im Quarzsandwerk Uhry zeigt, worauf es im forstwirtschaftlichen Alltag ankommt: Standfestigkeit im schwierigen Gelände, kontrollierte Kraft bei starken Stämmen und eine präzise Steuerung beim Ablegen der Bäume. Für Moritz Starke lässt sich die Erfahrung zusammenfassen: »Besser als erwartet, wirtschaftlich überzeugend.«