PlanRadar, eine Plattform für 360° digitale Dokumentation, Kommunikation und Berichterstattung in Bau-, Facility-Management- und Immobilienprojekten, zeigt in einer aktuellen Studie, dass mehr als die Hälfte der Fachkräfte mit höherer Wahrscheinlichkeit bei ihrem aktuellen Unternehmen bleiben würde, wenn dieses stärker in KI und digitale Tools investiert. Jede vierte Person gibt an, deutlich eher zu bleiben.
Trotz dieser Erkenntnis bleiben die Investitionspläne der Branche im Bereich KI begrenzt: Fast die Hälfte der Befragten berichtet, derzeit keine Investitionen in digitale Tools mit KI-Funktionalität zu planen – und das in einer Zeit, in der es für die Branche entscheidender denn je ist, erfahrene Projektmanagement-Talente zu gewinnen und zu halten.
Die Studie stellt eine weit verbreitete Annahme über KI im Bauwesen infrage: Fachkräfte sehen KI nicht als Bedrohung für ihre Arbeitsplätze. Die Angst vor Jobverlust rangiert weltweit an letzter Stelle der Bedenken und wird nur von 6 Prozent genannt. Stattdessen wird KI als praktische Antwort auf die täglichen Herausforderungen gesehen.
Fast die Hälfte der Befragten verbringt mehr als 11 Stunden pro Woche mit Aufgaben, die ihrer Meinung nach durch KI reduziert oder effizienter gestaltet werden könnten. Unter denjenigen, die bereits KI-gestützte Tools nutzen, berichten zwei Drittel von einer Zeitersparnis von mindestens zwei Stunden pro Woche und Projekt.
Die Einhaltung von Zeitplänen sowie das Management von Änderungen während laufender Projekte zählen zu den größten täglichen Herausforderungen – genau in diesen Bereichen sehen 58 Prozent das größte Potenzial für KI. Für Fachkräfte, die in einem Umfeld mit hohem Druck und knappen Ressourcen arbeiten, ist KI eine konkrete Lösung.
„Bauprofis verbringen jede Woche mehr als einen ganzen Arbeitstag mit Aufgaben, die sich durch KI bereits heute deutlich reduzieren lassen. Das ist eine unnötige Belastung für einige der erfahrensten Fachkräfte der Branche. Unsere Studie zeigt, dass Fachkräfte keine Angst vor KI haben – im Gegenteil: Mehr als die Hälfte sagt, dass Investitionen in KI-Tools die Wahrscheinlichkeit erhöhen würden, beim aktuellen Arbeitgeber zu bleiben. In einem Markt, in dem erfahrene Projektmanagement-Talente immer schwerer zu finden und zu halten sind, gehen Unternehmen, die nicht in die richtigen Tools investieren, ein Risiko ein, dessen Ausmaß sie möglicherweise unterschätzen“, sagt Ibrahim Imam, Co-Founder und Co-CEO von PlanRadar.
Laut dem Project Management Institute wird die Bauindustrie bis 2035 rund 2,5 Mio. zusätzliche Projektfachkräfte benötigen – ein Anstieg von 60 Prozent gegenüber dem aktuellen Stand. Gleichzeitig berichtet der Deloitte-Ausblick für 2026, dass die Löhne im Bauwesen bereits um 4,2 Prozent im Jahresvergleich gestiegen sind, da Unternehmen um einen schrumpfenden Pool an erfahrenen Talenten konkurrieren. Für Unternehmen in dieser Situation zeigt die PlanRadar-Studie einen klaren Hebel zur Mitarbeiterbindung, der bislang von den meisten noch nicht genutzt wird.
Mehr als die Hälfte der Befragten nennt die Genauigkeit und Verlässlichkeit von KI-Ergebnissen als größte Hürde bei der Nutzung von KI im Projektmanagement. An zweiter Stelle folgen Datenschutz und Datensicherheit. Dieses Muster zeigt sich in nahezu allen untersuchten Märkten.
„Bau- und Immobilienexperten lehnen KI nicht ab – sie fordern etwas sehr Vernünftiges: vertrauenswürdige Tools, verlässliche Ergebnisse und die Sicherheit, dass ihre Projektdaten geschützt sind. Bei PlanRadar sind wir überzeugt, dass Vertrauen in KI kein nachträglicher Gedanke sein darf. Fachkräfte arbeiten täglich mit sensiblen Projektdaten – jede KI, die diese nutzt, muss höchsten Standards in Bezug auf Sicherheit, Compliance und Nutzerkontrolle entsprechen. Genau diese Anforderungen prägen unsere KI-Entwicklung von Anfang an“, sagt Sander van de Rijdt, Co-Founder und Co-CEO von PlanRadar.
In Deutschland zählt zudem die Integration in bestehende Systeme zu den drittwichtigsten Anliegen – rund 30 Prozent der Befragten nennen dies als Herausforderung.
PlanRadar wurde entwickelt, um genau diese Anforderungen zu erfüllen. Die Plattform vereint 360° digitale Dokumentation, Kommunikation und Berichterstattung in einer zentralen, KI-gestützten Lösung. Die KI greift auf projektspezifische Daten zu und liefert kontextbezogene, verlässliche Antworten statt generischer Empfehlungen. Dabei erfüllt PlanRadar höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards, ist vollständig ISO-zertifiziert und nutzt keine Kundendaten für Trainingszwecke – für maximale Datensicherheit und Vertrauen.
Der Branchenbericht 2026 “Umgang mit Projektänderungen im KI Zeitalter” basiert auf einer Online-Umfrage mit 37 Fragen, die im Januar 2026 unter 1.728 qualifizierten Teilnehmer:innen durchgeführt wurde. Alle Befragten sind direkt verantwortlich für die termingerechte und budgetkonforme Projektabwicklung. Sie repräsentieren verschiedene Rollen, darunter Projektmanagement und Beratung, Generalunternehmen, Spezialgewerke, Architektur und Projektentwicklung, aus 14 Ländern in Europa, dem Nahen Osten und der Asien-Pazifik-Region.
Der vollständige Report ist verfügbar unter: https://www.planradar.com/de/industry-report/managing-project-changes-in-the-age-of-ai/