Northrop Grumman LITEF GmbH Mit hochpräziser inertialer Sensorik die Effizienz steigern

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Northrop Grumman

Digitale Zwillinge, 3D-Druck oder Building Information Modelling (BIM): Die Digitalisierung ist der Megatrend in der Baubranche. Dabei muss die Bauindustrie jedoch den Spagat zwischen Effizienzsteigerung durch digitale Lösungen und Umweltschutz, Sicherheit und hohe Qualitätsanforderungen meistern. Northrop Grumman LITEF will alle Ansprüche im Blick halten und sie in neuen Lösungen mit dem Ziel verbinden, die Automatisierung und Autonomie der Branche weiter voranzubringen.

Das Freiburger Unternehmen LITEF entwickelt in seinem vor zehn Jahren gegründeten Bereich »Industrial Solutions« auch Systeme für die Bauindustrie. Grundlage für diese Lösungen bilden die Erfahrungen aus der kommerziellen und militärischen Luftfahrt. »Wir nutzen hier vielfältige Synergien. Uns ist es für Anwendungen wie das Mobile Mapping oder die Photogrammetrie gelungen, Systeme zur Effizienzsteigerung auf den Markt zu bringen. Diese basieren auf hochkomplexen inertialen Sensoren«, erklärt Andrea Dahlhoff, Leiterin der Business Unit Industrial Solutions bei Northrop Grumman LITEF.

Schnelle Vermessung ohne GNSS

Auf Baustellen gilt es beispielsweise, Erd- und Gesteinsbohrungen im Vorfeld präzise einzumessen. Gerade dann, wenn viele Bohrungen eingemessen und dokumentiert werden, können klassische Methoden häufig an ihre Grenzen stoßen, dauern sie doch laut LITEF zu lange, sind zu kostspielig, nicht präzise genug oder arbeiten nur mit GNSS. LITEF hat mit LiPAD-100 eine Lösung entwickelt, die vielfältige Vorteile in sich vereinen soll. »Vermessungen, die sonst Tage dauern, können mit unserem Gyrokompass schnell und in Echtzeit durchgeführt und direkt dokumentiert werden«, so Andrea Dahlhoff. Das LiPAD-100 ist leicht und ohne spezielles Fachwissen zu handhaben. Außerdem ist es robust und benötigt kein GNSS – darum eignet es sich beispielsweise auch für tiefe Baugruben oder für den Einsatz Untertage.«


Einfache Kontrolle der Bohrung

Die präzise Ausführung des Bohrvorgangs selbst ist ebenso entscheidend. Hier gilt es, Qualitäts- und Dokuanforderungen zu erfüllen. Auch dafür entwickelte LITEF mit dem Drill-Pilot NG eine Lösung. Hinter den Bohrkopf installiert, liefert dieser Positions- und Lagedaten, ermöglicht eine ständige Kontrolle der Bohrung und unterstützt die Vermessung bereits existierender Bohrlöcher. Sowohl LiPAD-100 als auch der Drill-Pilot NG basieren laut Anbieter auf hochpräziser, inertialer Sensorik und versprechen auf Baustellen Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen.

Agiler Entwicklungsprozess

Eine agile Arbeitsweise will den LITEF-Bereich »Industrial Solutions« auszeichnen. Darüber hinaus befinden sich Produktentwicklung und Fertigung unter einem Dach. LITEF arbeitet eng mit Kunden zusammen und entwickelt neue Lösungen in Iterationsschleifen, damit Verbesserungen schnell in die Produktentwicklung einfließen können und LITEF aus der praktischen Anwendung bei Kunden lernen kann. Auch künftige Trends und veränderte Anforderungen der Branche hat das Unternehmen im Blick. Miniaturisierung und Robustifizierung der inertialen Sensoren sollen hier eine ebenso große Rolle spielen wie die Entwicklung smarter Lösungssysteme. »Themen wie Virtual Reality, das Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Deep Learning sind weiter auf dem Vormarsch. Wir greifen diese Trends auf und statten unsere Systeme mit entsprechenden Technologien und Funktionen aus«, so Andrea Dahlhoff. »Damit tragen wir dazu bei, die Baubranche mit unseren passgenauen Lösungen weiter zu automatisieren.«    t