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Moerschen: Wenn sich Spezialmaschinen und universelle Einsatzmöglichkeiten nicht ausschließen

Mit der Kombination aus dem Universalzerkleinerer Arjes Impaktor 250evo und dem Schwerlastsieb Terex Finlay 863 hat Moerschen Mobile Aufbereitung den nordhessischen Mittelständler Wenzel-Bau zu einem leistungsstarken Recycling-Unternehmen gemacht. Die raupenmobile Anlagentechnik bewährt sich in unterschiedlichen Anwendungskonfigurationen – einzeln oder in Reihe.

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Hochbauspezialist Wenzel-Bau aus Lichtenfels-Goddelsheim (Landkreis Waldeck-Frankenberg) arbeitet regional mit sechs Mitarbeitern als Familienunternehmen in der dritten Generation. Bereits um 1990 allerdings erweiterte der heutige Geschäftsführer Andreas Wenzel das Arbeitsfeld. Seither baut der Mittelständler das Segment der Bauschuttaufbereitung aus. »Wir schauen natürlich immer auch über den Tellerrand, besuchen Messen und wissen genau, was es anlagentechnisch am Markt gibt«, erklärt der 54-jährige Maurermeister. Um dann das Investitionsbudget punktgenau für die Belange seines Unternehmens umzusetzen, vertraut Wenzel-Bau auch auf eine individuelle Fachberatung. »Die effiziente Arbeit erfordert es immer, moderne Anlagentechnik bereit zu stellen, und da können und wollen wir uns keine unnötigen Experimente leisten. Leistungsstark, zuverlässig und universell einsetzbar ist das Anforderungsprofil unserer Kundschaft an uns, und genau so lauten unsere Ansprüche an den Maschinenpark«, so Andreas Wenzel.

Diesem Anspruch stellten sich Vertrieb und Service von Moerschen Mobile Aufbereitung zur besten Zufriedenheit des Kunden. Sowohl der für die Region zuständige Außendienstspezialist Johannes Ett als auch Geschäftsführer Sven Brookshaw begutachteten vor Ort die individuellen Gegebenheiten. Insbesondere auf dem Recycling-Hof, der heute eine wichtige Säule des Unternehmens darstellt, konnte Moerschen passgenaue Lösungen beitragen. »Die Konstellation aus Arjes Impaktor und Terex Finlay 863 passt perfekt zu uns«, betont Lukas Wenzel. Der 22-jährige Maurermeister stellt die dritte Generation bei den Goddelsheimern dar.

Vielfältige Einsatzoptionen

Mit dem Duo aus dem Schwerlastsieb Terex Finlay 863 und dem Universalzerkleinerer Arjes Impaktor 250evo erhält sich Wenzel-Bau die größtmögliche Vielfalt an Einsatzoptionen. Gerade die Zusammenstellung aus zwei separaten Anlagen birgt den Kern an Möglichkeiten, der für den agilen kleinen Mittelständler wichtig ist – etwa im Gegensatz zur kombinierten Brecher-Siebanlage. Auf dem Betriebshof lässt sich die Reihenfolge der Maschinen unkompliziert wechseln. Je nach Erfordernis kann so beispielsweise beim Asphalt-Recycling der Zerkleinerer beschickt und die Siebanlage nachgeschaltet werden. Umgekehrt wird bei vorangestelltem Schwerlastsieb beispiels­weise Bauschutt erst abgesiebt, sodass nur der wirklich zu brechende Anteil den Zerkleinerer erreicht.

Die Flexibilität ist die Grundlage, dass Wenzel-Bau die komplette Bandbreite in der Materialannahme abdecken kann: Das beinhaltet Asphaltaufbruch, Erde, Müll und geht über Holz, Boden bis hin zu Bauschutt. Gerade letzterer kann alles enthalten, von Zaundrähten über bewehrten Beton bis hin zu Grabsteinen aus Granit.

Hohe Armierung

Besonders beeindruckt zeigten sich Vater und Sohn Wenzel beim Durchgang von Beton mit hohem Armierungsanteil: »Wir waren schon erstaunt, was für massive Metallteile problemlos vom Arjes Impaktor aufgenommen werden können. Da musste bei früheren Maschinengenerationen nicht selten händisch mit der Flex vorgearbeitet werden. Das gehört größtenteils der Vergangenheit an und das ist auch gut so, denn wir sind hier die letzte Station. Wir wissen oft nicht, was wir im Detail angeliefert bekommen – aber auch die Anlieferer würden oft staunen, was da am Ursprungsort auf der Baustelle alles reingeschmissen worden ist«, erklärt Andreas Wenzel.


Einzelne Trümmer können nach Erfahrung der Wenzels schon mal 1 m³ messen und mehr als 1 t wiegen. Da sei es ausgesprochen hilfreich, dass der Arjes Impaktor über eine einfache Fernbedienung verfahren werden kann. So kann der Radladerbediener den kompakten Zerkleinerer nach vorn fahren, große Trümmer direkt aufgeben und wieder in seine Ursprungsposition zurück fahren ohne abzusteigen. Weil beide Anlagen per Radlader beschickt werden können, reicht eine Maschine vor Ort, während früher auch ein Bagger vorhanden sein musste.

Einsatz vor Ort

Der kompakte Arjes Impaktor kann bei geringem Gewicht von 14 t und einem hydraulisch absenkbaren Chassis auf einem kleinen Lkw ohne Sondergenehmigung oder auch per Hakenlift-Lkw auf Baustellen gefahren werden. Hier kann Wenzel-Bau Bauschutt vor Ort brechen und wieder einbauen, etwa bei der Baugrubenverfüllung oder im Wegebau. »Wir reduzieren zu fahrendes Material erheblich, was uns in jeder Hinsicht in die Karten spielt, zumal wir laut BImSch an unserem Betriebshof nur zehn Tage im Jahr brechen dürfen«, so Andreas Wenzel. Entsprechend ist auch das Schwerlastsieb Terex Finlay 863 ausgewählt, das mit gut 18 t ebenfalls mit den Möglichkeiten von Wenzel-Bau transportiert werden kann. Dazu verfügen die Goddelsheimer über wechselbare Siebdecks, sodass die Anlage auch solo eingesetzt werden kann, etwa um Sand zu sieben und so immer optimale Materialaufwertungen der Recycling-Kette nutzen zu können.

»Dem Wettbewerb voraus«

»Wir haben lange überlegt, bevor wir massiv in neue Anlagentechnik investiert haben – aber es war der richtige Weg, wie sich schnell herausgestellt hat«, weiß Andreas Wenzel zu berichten: »Mit unserem Know-how sind wir heute durchaus dem Wettbewerb voraus und das wäre ohne die passende Maschinenausstattung so nicht möglich. Wir können wesentlich kostengünstiger anbieten, bei gleichzeitig großer Breite in der Annahme und hoher Qualität in der Abgabe der aufbereiteten Produktpalette für Recycling und Bau.« Ein Baustein ist der technische Support durch Moerschen Mobile Aufbereitung, lobt Andreas Wenzel, was auch Moerschen-Geschäftsführer Sven Brookshaw freut: »Wir konnten einmal mehr erfolgreich unter Beweis stellen, dass für uns als Händler individuelle Betreuung keine leeren Worte sind – denn nur zufriedene Kunden sind gute Kunden – und so etwas muss unser Aushängeschild sein. Dafür stehen unsere regionalen Vertriebler mit all unserer Erfahrung und so macht Arbeiten Spaß.«    t

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Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH

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