Aktuelles Gewinnung – Aufbereitung – Abbruch – Brechen und Sieben

Moerschen: Mit kompaktem Brecher eigene Produktlinie ausgebaut

Mit dem neuen Crush-Bear J-750 will Moerschen Mobile Aufbereitung nicht nur auf der Recycling Aktiv die eigene Kompetenz bei praxisorientierter kompakter Anlagentechnik unterstreichen. Der kompakte Backenbrecher soll modernste Antriebskonzepte mit robuster Technik und einfacher Anwendung kombinieren.

Als Händler hochwertiger Anlagen für das Recycling und die Natursteinaufbereitung hat sich das Willicher Unternehmen Moerschen Mobile Aufbereitung einen Namen gemacht. Die eigene Kompetenz zeigt das Unternehmen daneben ebenso mit der Markteinführung eigener Produktlinien. Dabei schöpft Moerschen aus der Nähe zu den Kunden und deren Bedürfnissen. Auf eben dieser Grundlage stellt das Unternehmen jetzt den kompakten Brecher Crush-Bear J-750 vor. »Aus unseren langen und intensiven Erfahrungen, gerade mit Kunden des Branchenmittelstands, kennen wir die Ansprüche genau und haben sie im Crush-Bear gebündelt realisiert«, sagt Moerschen-Geschäftsführer Sven Brookshaw, der die Entwicklung selbst initiiert hat.

Die Abmessungen von 6,9 m Länge bei 2,3 m Breite und einer Höhe von 2,5 m kombinieren die Anlage zu einem Gesamtgewicht von lediglich 14 t. Der Backenbrecher lässt sich von einem herkömmlichen 3-Achs-Hakenlift-Lkw transportieren. Die kompakten Baumaße habe man in der Konstruktion realisiert, ohne auf Kosten der Servicezugänglichkeit zu gehen und ohne Kompromisse bei den Qualitätsstandards der Bauteile und der Leistungsfähigkeit der Maschine zu machen, wie das Unternehmen informiert.

Starke Basiskomponenten

Eine robuste Auslegung der Komponenten und deren Anordnung sollen die inneren Werte des Crush-Bear J750 schon in der Standardausstattung kennzeichnen. Der Einschwingen-Backenbrecher hat eine Brechkammergröße von 700 mm x 500 mm. Die Führung des Brechguts wird über einen 2 m³ fassenden Aufgabebunker gewährleistet. Durch eine optimierte Raumausnutzung konnte zusätzlich ein integriertes Vorsieb der Dimension 1 000 mm x 660 mm mit 30 mm Rostweite untergebracht werden, um verschleiß­intensive Feinfraktionen zu eliminieren. Eine Bedüsung im Einlauf erlaubt das Anfeuchten zur Staub­unterdrückung. Der Brecher selbst verfügt über eine stufenlose Regelung und erlaubt zudem die Reversion des Antriebs zur Blockadebeseitigung. Für die flexible Nutzung des Crush-Bear bei der Aufbereitung unterschiedlichster Aufgabestoffe von Naturstein bis Recycling-Schutt lässt sich der Brechspalt hydraulisch zwischen 30 mm und 110 mm (CSS) variieren. Die Backen sind vollständig in HB 400 ausgeführt. Das Austragsband ist als 800-mm-Glattgurt ausgeführt, um eine staufreie Abfuhr sicher zu stellen. Am Übergang zwischen Brecher und Band befindet sich eine Gurtschutzplatte, die Beschädigungen durch nicht brechbare scharfkantige Trümmer verhindern soll. Der Austrag leitet über auf ein 700-mm-Hauptband, das sich bis zu einer Abwurfhöhe von 2 m anheben lässt. Zum Transport lässt es sich schnell einklappen.

Antriebspotenzial

Der Crush-Bear J-750 greift auf einen vollelektrischen Antrieb mit knapp 50 kW Leistung zurück. Der Generator kann über eine Fremdeinspeisung versorgt werden. Für einen autarken Betrieb ist als dieselelektrische Antriebsoption das Caterpillar-Aggregat Cat 88KVA (C4.4) werkseitig vorgesehen. Von Cat werden die dieselelektrischen Einheiten als kleine Kraftwerke konstruiert.


Der auf eine zuverlässige Dauerstromerzeugung ausgelegte Generatorblock ist entsprechend gekapselt, damit in allen Antriebsvarianten ein – besonders auf innerstädtischen Baustellen – betont leiser Betrieb sichergestellt ist. Bei Bedarf kann die Cat-Antriebseinheit separat vom Brecher verwendet werden. Dadurch lässt sich das Aggregat auch zur Wartung zu Servicestandorten des Herstellers transportieren.

Erweiterbar

Bereits in der Grundserie wird der Crush-Bear J-750 als vollwertige Anlage für Recycling und Naturstein angekündigt. Zudem bietet der Hersteller als verfügbare Sonderausstattung unter anderem eine verrohrte Wasserbedüsung als Staub­unterdrückung vor dem Brecher im Auslauf sowie am Austragsband. Eine hydraulische Hubfunktion erleichtert die Hauptbandbewegung und ein höhenverstellbarer Magnetabscheider eliminiert Metallteile. Für die separate Feinmaterialabscheidung kann ein zusätzliches Seitenaustragsband installiert werden. Über einen optionalen Level-Sensor ist eine Regelung der Aufgebergeschwindigkeit möglich.

Reduzierung auf das Wesentliche

Nach dem Absetzen ist der Brecher binnen fünf Minuten startklar, wie aus Willich verlautet. Alle Funktionen werden mit wenigen Knöpfen am elektrischen Steuerpult geschaltet. Über eine Fernbedienung kann der Maschinenführer die Zufuhreinrichtung starten und anhalten sowie den Durchfluss des Brechguts zur Brecherkammer regeln. »Das sorgfältig zusammengestellte Gesamtkonzept mit seinen beeindruckenden Alleinstellungsmerkmalen eröffnet einen ganz neuen Weg in Sachen Kosteneffizienz als kompakter Universalbrecher«, betont Brook­shaw.    t

Nach oben
facebook Instagram youtube twitter rss