Mann+Hummel kommt gut durch ein von der Covid-19-Pandemie geprägtes Jahr

»In einem herausfordernden Geschäftsjahr 2020 konnte Mann+Hummel ein sehr solides Ergebnis erzielen«, so Kurk Wilks, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mann+Hummel-Gruppe, bei der Vorstellung des Geschäftsberichts für 2020. Der global tätige Filtrationsspezialist schloss das Jahr mit einem Umsatzminus von 8,9 % auf 3,8 Mrd. Euro ab.

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Der Einbruch der Automobilproduktion (– 16,9 % im Vergleich zu 2019) beeinträchtigte das Geschäft, konnte aber u. a. durch die Diversifizierung des Portfolios abgemildert werden. Somit lag der Umsatzrückgang bei nur rund 8,9 % zu 2019.

»EBIT und EBITDA konnten gesteigert werden. Es ist uns außerdem gelungen, mehr Cash-Flow zu generieren. Dies hat uns geholfen, den Verschuldungsgrad des Unternehmens zu senken«, sagte Emese Weissenbacher, stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung und Geschäftsführerin Finanzen. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 165 Mio. Euro und damit über den 153 Mio. des Vorjahres. Das EBITDA stieg von 387 Mio. auf 404 Mio. Euro. Ebenfalls positiv: die Entwicklung der EBIT-Marge, die sich von 3,6 % auf 4,3 % entwickelte. Mit der Übernahme von Helsatech und Helsacomp im September 2020 konnte Mann+Hummel zudem seine Kompetenz in der Aktivkohletechnologie sowie in der Herstellung von Elastomermembranen ausbauen.  T