Liebherr-International Deutschland GmbH Neue Turmdrehkrane und digitale Lösungen

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Liebherr-International

Liebherr stellt auf der Bauma seine ersten Großkrane mit Faserseil und seinen ersten hydraulischen Verstellausleger vor. Ob für enorme Hakenhöhen oder für besonders enge Einsätze – mit den neuen Geräten will Liebherr sein Profil als zuverlässiger Partner auf Baustellen aller Art schärfen. Gleichzeitig arbeitet der Hersteller an neuen Technologien, um den Kranbetrieb noch sicherer und wirtschaftlicher zu machen.

Neu werden Geräte der Baureihen HC-L und EC-H in Fibre-Ausführung erhältlich sein (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 9/22, Seite 154): der Kran für Sonderprojekte, der 1188 EC-H 40 Fibre, und der Verstellauslegerkran 258 HC-L 10/18 Fibre. Das hochfeste Faserseil für Großkrane hat einen Durchmesser von 25 mm (bisherige Ausführungen: 20 mm und 22 mm). Der deutliche Gewichtsunterschied zwischen einem 25-mm-Stahlseil und einem gleich starken Faserseil soll den neuen Fibre-Kranen ermöglichen, beispielsweise den Bau von Wolkenkratzern und Industrieanlagen noch effizienter voranzutreiben. Ebenfalls ausgestattet mit dem 25-mm-Faserseil sind die neuesten »Starken Typen« aus der EC-B-Baureihe: der 370 EC-B 16 Fibre und der 520 EC-B 20 Fibre.

Erster hydraulischer Liebherr-Verstellausleger

Liebherr zeigt auch seinen ersten hydraulischen Verstellauslegerkran. Der 195 HC-LH 6/12 kann bei einer maximalen Ausladung an der Spitze bis zu 2 550 kg heben. Diese Werke erreicht der hydraulische Verstellausleger in Kombination mit dem kletterbaren 16-EC-Turmsystem, das mit seinen Maßen 1,6 m × 1,6 m wenig Platz benötigt und per Lastwagen oder Container zum Zielort gebracht werden kann. Schlankes Turmsystem, große Hakenhöhen, hohe Leistung und Kletterfähigkeit sollen den hydraulischen Verstellausleger von Liebherr einzigartig machen. Darüber hinaus will sich der hydraulische Verstellausleger besonders durch Montagefreundlichkeit und seine Transporteigenschaften auszeichnen. Auch zu nennen sind die kleine Außer-Betrieb-Stellung sowie die Bedienung mit Litronic-Assistenzsystemen wie Micro­move, Arbeitsbereichsbegrenzung (ABB) und horizontaler Lastweg.


Smarte Assistenzsysteme und Technologien

Baustellen der Zukunft benötigen nicht nur leistungsfähige Geräte, sondern auch intelligente digitale Lösungen rund um den Kranbetrieb. Liebherr will bei der Baumaschinenmesse einen Einblick in neue Planungs- und Analyse-Tools wie 3D-Modelle für die detaillierte Planung einer Baustelle geben. Ein digitales Baustellentagebuch unterstützt dabei, die Effizienz der Baumaschine nachträglich zu analysieren.

Darüber hinaus arbeitet Liebherr an Lösungen, die das Kranfahren weiter verbessern: Zum einen durch die intuitive Bedienoberfläche TC-OS, zum anderen durch die Teleoperation für Turmdrehkrane. Dank der neuen Bedienoberfläche, die bereits in vielen Kranen zu finden ist, navigieren sich Kranfahrer und Servicetechniker per Touch-Display durch ein Menü. Mit der Tele-Operation kann der Kranfahrer das Gerät außerhalb der Kabine steuern. Im Blickfeld steht auch die Entwicklung von neuen Assistenzsystemen, die den Kranfahrer durch intelligente Sensorik und Algorithmen unterstützen und somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf der Baustelle leisten.    t

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