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Langendorf übernimmt Weiterentwicklung der Satteltieflader im Wielton-Konzern

Die seit vier Jahren mehrheitlich zur Wielton-Gruppe gehörende Langendorf-Gruppe aus Waltrop verstärkt sich trotz Corona-Zeiten kapazitiv und auch im Produktprogramm: Seit Januar hat Langendorf im Konzern die Verantwortung für das Tieflader-Programm übernommen.

Langendorf hat eine lange Tieflader-Tradition, bereits in den 1950er-Jahren setzte man mit der Schwenkachse Akzente im Bereich der technischen Entwicklung. Später kamen Fahrzeuge mit mehreren gelenkten Achsen sowie Fahrzeuge mit abfahrbarem Schwanenhals hinzu. Von 2005 bis 2012 rückte das Programm etwas in den Hintergrund, wurde dann aber im Rahmen der internen Neuordnung ab 2014 sukzessive erneuert.

Die besten Komponenten zusammengefügt

Nach dem Zusammenschluss mit der Wielton-Gruppe standen sich zwei unterschiedliche Produktgruppen gegenüber: Die einfachen Satteltieflader, bei denen Wielton eine beachtliche Position auf seinen Märkten eingenommen hat, und die weiterentwickelten sowie kundenspezifischen Lösungen der Langendorf-Gruppe. Beide Bereiche wurden nun kombiniert und die besten Komponenten jedes Herstellers zusammengefügt. So soll sich ein komplettes Programm vom einfachen ungelenkten, dreiachsigen Satteltieflader bis hin zum zwangsgelenkten, vierachsigen Tiefbettanhänger mit abfahrbarem Schwanenhals, mit fester Ladelänge oder auch teleskopierbar ergeben.


»Neuer Fertigungsstandort ist keine Substitution«

Langendorf bietet individuelle Lösungen im Non-Standard-Programm. »Wir integrieren ›Best Practice‹ in die Gruppe und schaffen Kompetenzzentren in dem Land, in dem das beste Wissen und die beste Erfahrung vorhanden sind. Deshalb haben wir Langendorf für diese Produkte und Märkte verantwortlich gemacht«, sagt Mariusz Golec, CEO der Wielton Group. Um die Kapazitäten zur Verfügung zu stellen, verfügt die neue Langendorf-Polska am polnischen Standort Wielun über neue Produktionshallen, in denen auch eine breite Nachfrage bedient werden kann. Hier soll insbesondere die Herstellung eigener Chassis aufgenommen werden. Diese musste Langendorf bisher wegen Platzproblemen in Waltrop regelmäßig fremdbeziehen. »Der neue Fertigungsstandort ist keine Substitution unserer Aktivitäten in Waltrop, sondern eine Ergänzung und Stärkung unserer Gruppe«, betont Klaus Strautmann, Geschäftsführer der Langendorf-Gruppe.

Das Langendorf-Programm soll künftig vertrieblich über eine eigene Struktur angeboten werden. Dabei finden die Vertriebspartner der Wielton- und der Langendorf-Gruppe Berücksichtigung. In Deutschland steht ebenso weiter das Langendorf-Vertriebs-Team zur Verfügung.     t

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