Im Mai ist es wieder soweit: Die Demo-Tage von Hydrema gehen in die nächste Runde und haben, so das Unternehmen, viele besondere Ereignisse im Gepäck. „Wir bieten ein wahres Feuerwerk an Neuvorstellungen in Weimar“, so Vertriebsleiter Martin Werthenbach. „Da ist zunächst die europaweite Neuvorstellung des neuen DT22. Diese neue Maschine kann auf dem Demo-Gelände erstmals von Kunden gefahren werden. Mit einem komplett überarbeiteten Vorderwagen und einer hoch modernen Kabine glänzt diese Maschine mit zahlreichen Annehmlichkeiten für den Komfort des Fahrers und den Einsatz der Maschine auf schwerem Gelände. Das Fahren der Maschine in unserem Demo-Gelände wird schon alleine für die vielen Fachbesucher dieser Ausstellung ein besonderes Highlight sein. Natürlich aber stehen wieder alle Maschinen zum ausgiebigen Test auf dem Gelände zur Verfügung. Für die Bagger stehen sehr viele hydraulische Anbaugeräte unserer Systempartner zur Verfügung, denn schließlich hebt sich der MX Citybagger durch die Mehrpumpen-Hydraulik deutlich vom Wettbewerb ab. Während andere Hersteller mit kleineren Pumpen arbeiten, die dann auch noch das Drehwerk versorgen müssen, was dazu führt, dass die Maschine im Einsatz nicht mehr so beweglich ist, bleibt der Hydrema Citybagger in all seinen Bewegungen stets voll bedienbar. Unsere Konstrukteure haben eben die Maschine mit hochwertiger Technik ausgestattet und nicht mit kleinen Pumpen. Der Hydrema ist eben ein ultra-kompakter Bagger mit sehr viel Kraft und Komfort in der größten Kabine seiner Klasse.“
Schon auf der Bauma habe der Zweiwegebagger von Hydrema für sehr viel Aufmerksamkeit gesorgt. Deshalb bietet der Hersteller auch hier etwas Besonderes, wie Werthenbach weiter berichtet: „Wir wurden auf der Bauma natürlich nach der DB-Abnahme gefragt. Der Prozess zur Erlangung der Abnahme ist eingeleitet, aber es ist natürlich noch ein Weg, bis wir die Unterschrift haben. Gleichwohl wurden wir auf der Bauma auch gefragt, ob man denn einmal den in Skandinavien so erfolgreich verkauften Zweiwegebagger schon einmal fahren dürfe. Da es kaum verfügbare Zweiwegebagger gibt, würde man die Maschine auch ohne Abnahme kaufen wollen. Ich habe erst bis zur VDBUM- Veranstaltung in diesem Jahr verstanden, womit dieser Gedanke begründet ist. Denn dort hat die DB-InfraGO einen sehr interessanten Vortrag über die geänderten Baustellenbedingungen gehalten. Aufgrund des riesigen Nachholbedarfes an Sanierungen werden nämlich die Baustellen in total gesperrten Bereichen durchgeführt, so dass auch nicht abgenommene Maschinen zum Einsatz kommen können. Da unsere Maschine, die übrigens in Skandinavien Marktführer auf den Gleisen ist, ohne Abstützungen auskommen muss – die werden natürlich für den deutschen Markt kommen müssen, sind aber in Skandinavien verboten – kann unser Bagger nach einer gewissen Einsatzzeit auf dem Gleis durch relativ simple Veränderungen zu einem normalen Bagger für den Straßeneinsatz umgebaut werden und so einem Zweitmarkt nach dem Einsatz auf dem Gleis zur Verfügung stehen. Wie aber auch immer, den Wunsch zum Probefahren erfüllen wir, denn auf einem sehr langen Werksgleis kann der Bagger auf dem Gleis und neben dem Gleis im Einsatz getestet werden, so wie er schon heute verfügbar ist. Und wir haben auch noch Bauplätze für das dritte Quartal zur Verfügung.“
Außerdem können Besucher einen Blick in das moderne Produktionswerk werfen. „Wir haben umfangreiche Investitionen in den Produktionsprozess vorgenommen, um noch hochwertiger und noch effizienter die Produktion durchzuführen. Wir sind ein Hersteller, der weitestgehend unabhängig ist, da wir den Stahlbau, den Kabinenbau, den Kabelbaumstrang, und sogar die Maschinensoftware alles mit eigener Kraft herstellen. Alle Komponenten, die wir verbauen, stammen von hochwertigen Lieferanten aus Deutschland, oder Europa. Zu nennen sind hier zum Beispiel ZF-Getriebe und Achsen, Bosch-Rexroth Pumpen, übrigens auch für das Drehwerk des Mobilbaggers, sowie der hocheffiziente Cummins-Motor. Der Stahlbau ist zum Beispiel online mit der Konstruktion verbunden, so dass die Stahlbearbeitung exakt so ausgeführt wird, wie sie von der Konstruktion berechnet worden ist. Bei uns kommt vorne im Werk also blanker hochwertiger Schwedenstahl an, der dann gebrannt, gebogen, gebohrt, gefräst und geschnitten wird, so dass durch Schweißroboter die Chassis Teile gefertigt und in der Montage dann mit den Komponenten verheiratet werden, so dass dann hinten im Werk eine hocheffiziente und moderne Maschine aus den Werkstoren herausfahren kann. Wer diese Ingenieurskunst und Fertigung erleben will, sollte sich zu den Werksführungen anmelden. Nur am Freitag hat man die Gelegenheit durch die laufende Produktion zu gehen, aber auch der „leise“ Rundgang durch die Hallen am Samstag wird den Eindruck vermitteln, dass hier sehr hohe Fertigungskunst betrieben wird“, so Werthenbach.
Noch eine Besonderheit bietet man den Kunden in Thüringen: „Für unsere Kunden in Thüringen und Unterfranken haben wir noch eine Neuvorstellung zur bieten. Mit Torsten Kröckel stellen wir einen neuen Regionalleiter als direkten Ansprechpartner vor. Er ersetzt Dominik Meinecke, der eine gute Vorarbeit geleistet hat, sich aber wieder außerhalb der Branche bewegen will. Torsten Kröckel hingegen ist ein Mann der Branche und kommt mit entsprechender Erfahrung zu uns. Mit seiner freundlichen und sachlichen Art hat er sich schon im Vorfeld bei seinen neuen Kollegen besten empfohlen und wurde auch so entsprechend aufgenommen. Er wird bestimmt ebenfalls von den Kunden als Ansprechpartner sehr geschätzt werden. Ab dem 01.04. wird Torsten Kröckel entsprechend eingearbeitet und freut sich dann am 08. und 09. Mai, die Kunden kennenzulernen“, erklärt Werthenbach.
Service-Chef, Mario Haun, der mit seiner Mannschaft einmal mehr die Organisation für eine gelungene Präsentation verantwortet, hat eine große Bitte: „Auch wenn nur Fachbesucher zugelassen sind, erwarten wir doch sehr viele Besucher. Aus dem Ausland haben sich ebenfalls Kunden angekündigt. Es wird daher dringend empfohlen, sich nicht nur für die Veranstaltung insgesamt, sondern auch für die einzelnen Aktionen (Werksrundgang + MX-Rail-Demo) anzumelden, um einen sicheren Platz zu haben. Die Teilnahme an dem Werksrundgang muss 3 Wochen vorher angemeldet sein. Die Besucher erhalten dann den Zeitpunkt in Abstimmung mit dem geplanten Besuchstag zugewiesen. Auch die Teilnahme an der MX-Rail-Demo ist zeitlich begrenzt. Hier finden pro Tag 5 Termine mit jeweils 10 Teilnehmern statt. Die Teilnahme hier kann entweder vorab per Mail angemeldet werden, oder wird je nach Verfügbarkeit vor Ort zu den gegebenen Zeiten zugewiesen. Nur das Fahren des neuen DT22 und aller anderen Maschinen unterliegt keinem zusätzlichen Anmeldungszwang.“