Sobald der Akku in die Maschine eingesetzt ist, lässt sich bei Betätigung des Startknopfs der Ladestand überprüfen.
»Nach der Arbeit gab es keine negativen Auswirkungen auf Arme oder Rücken. Es stellte kein Problem dar, längere Zeit am Stück zu arbeiten.« Dennis Zimmermann, Leiter des Bauhofs Waldheim
»Hat richtig Spaß gemacht,die Maschine zu nutzen«
Auf den Baustellen lief die Rüttelplatte mehrfach rund 30 Minuten am Stück. »Es hat richtig Spaß gemacht, die Maschine zu nutzen. Sie ist leicht zu bedienen und läuft gut über verschiedene Untergründe – nicht nur Erde und Asphalt, wie wir feststellen durften.« Auch beim Wechsel zwischen den Einsatzorten zeigte sich die »LF 75 Pace« im Praxistest unkompliziert. Für den Transport auf längeren Strecken wurde überwiegend ein Radlader verwendet, auf- und abgeladen wurde das Gerät mit einem kleinen Kran. »Wenn man sich auf Baustellen bewegt, findet sich immer irgendwo eine Möglichkeit, die Platte abzuladen, das stellt für uns keine Hürde dar.« In einigen Fällen trugen sogar zwei Mitarbeiter die 98 kg schwere Platte von Hand. »Das ging sehr gut und man konnte sie an den passenden Stellen sogar im ausgeschalteten Zustand stückweise über den Asphalt ziehen, da sie wunderbar gleitet.« Dafür ist die Platte mit Rädern ausgestattet, die es vereinfachen, sie auf der Baustelle an die jeweilige Einsatzstelle zu fahren.
Zwischen Pflasterarbeiten und Schlaglochreparatur
Im dreiwöchigen Praxistest musste die »LF 75 Pace« gleich bei mehreren Aufgaben ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen, u. a. bei Pflasterarbeiten für die Zufahrt eines Ersatzparkplatzes für ein Freibad. Dort wurde zunächst ein Mineralgemisch abgezogen und anschließend bewässert. Danach verdichteten die Mitarbeiter die Fläche mit der »LF 75 Pace«, verteilten anschließend Fräsgut und verdichteten dieses ebenfalls für einen gut befahrbaren Untergrund. Weitere Anwendungen folgten bei der Beseitigung von Schlaglöchern und bei Flickarbeiten auf Straßen und Wegen. »In den vergangenen Wochen mussten wir einige Schlaglöcher auf unbefestigten Wegen instand setzen. Hier wurden die Löcher erst mit Wasser benetzt, im Anschluss Mineralgemisch mittels der Rüttelplatte eingearbeitet und somit die Löcher verschlossen. Hierbei verarbeiteten wir insgesamt rund 1,5 t Material. An anderer Stelle haben wir auch Kaltmischgut für mehrere Schlaglöcher verwendet. Auch hier erzielte sie ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis.«
Die Husqvarna- Rüttelplatte »LF75 Pace« eignet sich laut Hersteller besonders für den Einsatz auf Erde und Asphalt. Bauhofleiter Dennis Zimmermann hat sie auch auf anderen Untergründen getestet – mit positivem Ergebnis.
Auch Flickarbeiten und die Reparatur von Schlaglöchern übernahm der Bauhofleiter mit der Rüttelplatte. Dabei hielt der Akku auch Einsatzdauern von über 30 Minuten stand.
Leise und vibrationsarm im Arbeitsalltag unterwegs
Die Belastung durch Lärm spielte bei den Einsätzen – selbst bei längeren – für Zimmermann eine untergeordnete Rolle. »Ich persönlich empfand die Arbeit mit der Maschine als sehr angenehm und konnte teilweise sogar ohne Hörschutz arbeiten – egal mit welchem Material ich gerade gearbeitet habe. Lediglich auf Asphalt war sie etwas lauter. Kaltgemisch und andere lose Gemische waren hingegen geräuscharm zu verarbeiten. Insgesamt ist mir aufgefallen, dass das Gerät bedeutend leiser als vergleichbare kraftstoffbetriebene Rüttelplatten arbeitet.«
Auch hinsichtlich der körperlichen Anstrengungen durch Vibrationen fiel das Urteil des Bauhofleiters positiv aus. »Bei oder nach der Arbeit gab es keine negativen Auswirkungen auf Arme, Rücken oder andere Körperteile. Es stellte kein Problem dar, längere Zeit am Stück zu arbeiten. Besonders der durch gummiartiges Material gedämpfte Griff hat Vibrationen deutlich reduziert.« Ein weiterer praktischer Vorteil des Akkubetriebs: Im Gegensatz zu einer Rüttelplatte mit Verbrennungsmotor entstehen während des Betriebs keine Abgase direkt am Arbeitsplatz.
Akkulaufzeit reicht für die ausgeführten Tätigkeiten
Bei vielen Aufgaben des Bauhofs lag die Einsatzdauer zwischen 30 und 40 Minuten. Nach Angaben des Bauhofleiters reichte die Akkukapazität für die Tätigkeiten problemlos aus: »Für uns als Bauhof war die Akkulaufzeit absolut ausreichend. Bei Reparaturen ist die ›LF 75 Pace‹ einfach perfekt. Eine halbe Stunde konnte sie gut durchlaufen. Dennoch hatten wir immer den zweiten Akku zur Vorsicht mit dabei und tauschten diesen zwischendurch aus – ohne nennenswerte Zeitverzögerung. Für die Aufgabenfelder unserer täglichen Arbeit ist die Rüttelplatte bestens geeignet.« Seitlich eingesetzt, sitzt der Akku geschützt im Gehäuse und ist damit vor äußeren Einflüssen und Beschädigungen abgeschirmt. Um den Akku wechseln zu können, ist zudem eine Sicherheitsfunktion integriert: Er lässt sich nur entnehmen, wenn die Maschine vollständig ausgeschaltet ist. Positiv fiel Zimmermann außerdem das Ladegerät auf. Während des Ladevorgangs kühlt es die Akkus, wodurch eine starke Erwärmung verhindert werden soll.
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»LF 75 Pace« von Husqvarna
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Gewicht (kg)
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98 (individuelle Ausstattung)
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Antriebsart
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Akku
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Laufzeit (min) mit »B750X«-Akku
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30
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Plattenbreite (mm)
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420
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Ladezeit (min) mit »C1800X«-Akku
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45
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Zentrifugalkraft (kN)
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14,6
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Ein Wasserbehälter für die saubere Verdichtung
Für die Verdichtung von wassergebundenen Materialien ist die »LF 75 Pace« zudem mit einem Wasserbehälter ausgestattet. Laut Zimmermann sitzt der Behälter sicher am Gerät und lässt sich unkompliziert bedienen. »Der Wassertank wird in den Holm eingeklickt und lockert sich nicht während der Arbeit. Vor allem das Ventil ist positiv aufgefallen, da es sich durch die Vibration der Rüttelplatte nicht gelöst hat, wie ich es schon bei anderen Platten erlebt habe«, ergänzt er.
Die Rüttelplatte im »ProfiTest« – ein Fazit
Gerade für Bauhöfe, kleinere GaLaBau-Betriebe und kommunale Anwender mit regelmäßig anfallenden Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten ist das Gerät laut Zimmermann bestens geeignet. »Die Größe und das Gewicht sind perfekt abgewogen. Ich habe das Gefühl, dass Husqvarna wirklich die Bedürfnisse der Anwender verstanden und die ›LF 75 Pace‹ diesen entsprechend entwickelt hat«, sagt er. Als weiteren Pluspunkt nennt der Bauhofleiter das »Pace«-Batteriesystem, mit dem sich verschiedene Produkte mit demselben Akku betreiben lassen: »Multifunktionale Akkusysteme sind die Zukunft. Einfach Akkus aufladen, mitnehmen und in die Geräte integrieren, die gerade benötigt werden. Zudem ist Strom – vor allem aktuell – günstiger als Kraftstoff.« Dabei stellt gerade die Kombination aus Akkubetrieb und eigener Stromerzeugung über Photovoltaik einen wirtschaftlichen Vorteil für ihn dar: »Produziert ein Anwender seinen Strom auch noch selbst über Photovoltaik, spart er zusätzlich.« Außerdem sei die geringe Geräuschentwicklung ein weiterer positiver Aspekt. Nach seiner Erfahrung können dadurch Arbeiten zu früheren Tageszeiten durchgeführt werden, ohne Anwohner unnötig zu stören.