Aktuelles Gewinnung – Aufbereitung – Abbruch – Brechen und Sieben

Die 100. BHS-Siebanlage geht in Dresden in Betrieb

Im Jahr 2011 beschloss die Dresdener Bau- und Handelsgruppe Sachsen (BHS) aus einer Praxislösung ein Geschäft zu machen – und »aus der Praxis für die Praxis« ist auch heute noch der Anspruch. Einfach muss es sein, immer einsatzbereit, immer funktionieren und wenig Betriebskosten verursachen. Was ursprünglich zur Reduktion von Brechkosten nur in den eigenen Asphalt­mischwerken zum Einsatz kommen sollte, hat sich bis heute zu einer vielfach ­eingesetzten Sieb­maschine entwickelt.

Der Erfinder des Konzepts, Siegmar Ullrich, Technischer Leiter der BHS-Asphaltmischwerke, wurde bei der Umsetzung in den serienreifen Maschinenbau durch den Dresdener Professor Mathias Schuszter und die europäische Wirtschaftsförderung unterstützt. Nach technischen Optimierungen wurden auch die Kundenanwendungen vielfältiger, derzeit gilt neben der Aufbereitung von Asphaltfräsgut das Bauschutt­recycling als stärkstes Segment. Auch Felsbrechgut, Kies, Böden, Schlacken und gar Metallschrott werden mit dem Recyclingsieb aufbereitet.


Neben dem Tagesgeschäft betreut Ullrich weitere Entwicklungen und ist verantwortlich für den Neubau einer neuen Ammann-Asphaltmischanlage bei BHS in Dresden. Passend zum Richtfest der Mischanlage im Januar konnte die 100. Siebmaschine an die Asphaltmischwerke Sächsische Schweiz (AMSS) übergeben werden. Die BHS-Tochtergesellschaft investiert mehrere Millionen Euro in die neue Asphaltmischanlage zur Stärkung des bestehenden Standortes im Dresdener Norden. Von diesem zentralen Standort aus beliefert die AMSS zahlreiche Baustellen im Stadtgebiet, darunter viele Maßnahmen für den öffentlichen Nahverkehr und größere Infrastrukturprojekte in der Region.    §

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