DEUTZ AG Deutz schließt Kooperation mit Daimler Truck

Insgesamt beteiligt sich Daimler Truck mit 4,19 % der Anteile, während Deutz damit einen wichtigen Schritt macht, um im Geschäft mit modernen Verbrennungs­motoren weiter wachsen zu können.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: DEUTZ

Erst kürzlich haben Deutz und Daimler Truck die notwendigen Verträge unterzeichnet, was Deutz ab Ende der Dekade den Zugriff auf Daimler-Truck-Motoren sichert. Dabei geht es sowohl um mittelschwere Motoren der MDEG-Baureihe, die beispielsweise für den Einsatz in Baumaschinen geeignet sind, als auch um schwere Motoren der HDEP-Baureihe, die zum Beispiel große Landmaschinen antreiben können. Deutz erschließt sich auf diesem Weg neue Kundengruppen, spart Entwicklungskosten, erweitert sein Produktangebot bei modernen Verbrennungsmotoren und schafft so die Grundlage für weiteres Wachstum in diesem Bereich.

Klare Vorteile für beide Seiten

Die Kooperation der beiden Unternehmen, die durch die Beteiligung von Daimler Truck an Deutz untermauert wird, betrifft insbesondere zwei Bereiche: Deutz erwirbt die On-Highway-IP-Rechte an den mittelschweren Motoren, um diese eigenständig weiterzuentwickeln – unter anderem auch für den Einsatz abseits der Straße. Zum anderen erwirbt Deutz von Daimler Truck die Lizenzrechte, um die Motoren der schweren Daimler-Truck-HDEP-Baureihe für den Einsatz abseits der Straße weiterzuentwickeln und eigenständig zu vertreiben.


Auf Optimierung klassischer Motoren setzen

Die schweren Motoren werden weiterhin im Mercedes-Benz-Werk Mannheim gefertigt und an Deutz zur Vervollständigung des Motorensystems geliefert. Die Produktion der mittelschweren Motoren findet hingegen bei Deutz statt. Der Produktions­start der künftig durch Deutz vermarkteten Motorvarianten soll 2028 erfolgen. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen ist ein erster Beleg für die jüngst angekündigte Dual+ Strategie, die neben der verstärkten Entwicklung eines klimaneutralen Produktportfolios auch auf die Optimierung und Weiterentwicklung der klassischen Motoren setzt.  T

 

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