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Bei Zeppelin sinken Umsatz und Gewinn, Ukraine-Konflikt hat Folgen

Demnach ging der Umsatz des Stiftungskonzerns, der in diesem Jahr das 60-jährige Bestehen seiner Vertriebspartnerschaft mit dem US-Baumaschinen­hersteller Caterpillar feiert, um 110 Mio. Euro auf 2,43 Mrd. Euro zurück, das operative Ergebnis vor Steuern fiel um rund 18 Mio. Euro auf 77,3 Mio. Euro. Rückgänge musste Zeppelin unter anderem auch beim Verkauf von Baumaschinen und Motoren im Osten Europas hinnehmen, wo sich der Umsatz auf 573 Mio. Euro (– 14 %) und der Gewinn auf 37,4 Mio. Euro (– 12 %) reduzierte. Dagegen konnte bei der Vermietung von Baumaschinen und Zubehör der Umsatz um 1 % auf 290 Mio. Euro und der Gewinn auf 15 Mio. Euro (+ 5 %) gesteigert werden. Gerstmann bezeichnete das Jahr 2013 als »ein gutes Jahr in einem schwierigen Umfeld«, habe man doch aus dem laufenden Geschäft heraus Investitionen in Millionenhöhe getätigt und zudem Schulden abgebaut. Mit großer Sorge allerdings beobachtet man bei Zeppelin den Ukraine-Konflikt, denn das Unternehmen erwirtschaftet rund 40 % seines Jahresumsatzes durch Geschäfte in Russland, der Ukraine und den angrenzenden Ländern. So geht Gerstmann davon aus, dass Zeppelin aufgrund der Ukraine-Krise in diesem Jahr bis zu 200 Mio. Euro weniger umsetzen wird. Sollte sich der Konflikt weiter verschärfen, könne es im schlimmsten Fall sogar mit einem Umsatzrückgang von bis zu 400 Mio. Euro kommen, so Gerstmann. (iwu)

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