Die neue Serie soll nach Ansicht von Atlas Weyhausen vor allem für auffallend hohe Leistung in ihrer Klasse stehen.Trotz kompakter Bauweise liefern die Modelle des Typs »360« und »380« eine Performance, die laut Atlas Weyhausen in vielen Einsatzbereichen mit deutlich größeren Radladern vergleichbar ist. Effiziente Antriebskonzepte, eine optimal abgestimmte Hydraulik und durchdachte Maschinenarchitektur sollen für hohe Produktivität bei gleichzeitig niedrigem Verbrauch sorgen. Das Ergebnis seien mehr Leistung und ein spürbar effizienterer Arbeitsalltag.
Robust und zuverlässig
Punkten möchte der Hersteller überdies mit Langlebigkeit. Die Radlader sind für den täglichen Baustelleneinsatz konzipiert – robust, wartungsarm und zuverlässig. Das massive Knick-Pendelgelenk sorge für hohe Standsicherheit und ein sicheres Fahrgefühl, auch unter anspruchsvollen Bedingungen und bei schweren Lasten, wie der Hersteller klarstellt. Damit vereine die Serie die Stabilität klassischer Baumaschinen mit der Wendigkeit kompakter Geräte. Der laut Atlas entscheidende Unterschied sei der Hubwerksbaukasten. Er ermöglicht es, die Maschine exakt auf den jeweiligen Einsatzbereich abzustimmen, ein Vorteil im Vergleich zu standardisierten Lösungen. Drei Hubwerksvarianten stehen zur Verfügung: Die (kurze) Parallelkinematik mit rund 2 600 mm Hubhöhe, um maximale Hubkraft bei kompakter Bauweise zu erzielen, die Z-Kinematik mit 2 900 mm Hubhöhe für hohe Reißkräfte und schnelle Ladezyklen sowie die Parallelkinematik »Highlift« mit bis zu 3 200 mm Hubhöhe, was sich laut Atlas gut zum Stapeln und Verladen von Material in größerer Höhe eignet.
Maximale Flexibilität
Mit einem Einsatzgewicht ab 2,7 t ist der »360« trailerbar und damit flexibel einzusetzen. Der einfache Transport zwischen verschiedenen Einsatzorten ermöglicht eine hohe Mobilität. Die kompakte Bauweise sorgt laut Atlas Weyhausen zudem für eine außergewöhnliche Wendigkeit, selbst auf engen Baustellen oder in innerstädtischen Bereichen. Ein weiteres Highlight der neuen »3er«-Serie soll die neu entwickelte Kabine sein. Ein großer Ein- und Ausstieg, gute Rundumsicht und eine ergonomische Gestaltung sollen den Komfort für den Maschinisten erhöhen.
Mit den Modellen »360e« und »380e« bietet Weycor die »3er«-Serie ab dem zweiten Halbjahr im Übrigen auch als vollelektrische Variante an. Diese kombiniert emissionsfreies Arbeiten mit hoher Leistungsfähigkeit und Alltagstauglichkeit. Ein zentrales Merkmal ist die flexible Ladeinfrastruktur: Aufgrund des CCS-Anschlusses, des integrierten Onboard-Ladegeräts und schneller Ladezeiten von rund zwei Stunden lassen sich die Maschinen nahezu überall laden. Mit bis zu acht Stunden Laufzeit im Dauereinsatz seien die elektrischen Modelle voll in den Arbeitsalltag integrierbar. Parallel zur Markteinführung wird auch in den Standort Wildeshausen investiert: Dort wurde kürzlich eine neue Montagelinie in Betrieb genommen.