Schweres Gerät zeigen
Im Kreislauf der modernen Wirtschaft gibt es Transporte, die besondere Lösungen erfordern. Wenn Baumaschinen ihren Weg zur Baustelle finden, Recyclinganlagen erweitert werden oder schwere Komponenten für Infrastrukturprojekte bewegt werden müssen, beginnt die Arbeit dort, wo herkömmliche Transportkonzepte an ihre Grenzen stoßen. Genau für diese Aufgaben zeigt Schwarzmüller auf der IAA Transportation seinen Tiefladesattelanhänger im Außengelände. Bevor Rohstoffe verarbeitet, Waren transportiert oder Wertstoffe recycelt werden können, müssen zunächst die Maschinen und Anlagen an ihren Einsatzort gelangen. Der Tieflader bildet damit das Fundament vieler logistischer Prozesse und macht die oft unsichtbare Schwertransportlogistik sichtbar.
Der ausgestellte Tiefladesattelanhänger wurde für anspruchsvolle Einsätze im Bau-, Infrastruktur- und Maschinenbausektor konzipiert. Sein ausziehbarer Rahmen ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedlichste Transportaufgaben, während das niedrige Tiefbett den sicheren Transport hoher und schwerer Maschinen unterstützt. Mit einer technisch zulässigen Gesamtmasse von 39 t und einer hydraulischen Einzelradaufhängung bietet das Fahrzeug laut Hersteller optimale Voraussetzungen für anspruchsvolle Transportaufgaben.
Nützliche Features
Besonderes Augenmerk legte Schwarzmüller auf die Kombination aus Stabilität, Flexibilität und Bedienkomfort. Die hydraulische Zwangslenkung unterstützt das präzise Manövrieren auch auf engen Baustellen oder in anspruchsvollen Zufahrten. Gleichzeitig sorgen moderne Assistenz- und Telematiksysteme für Transparenz und Sicherheit im täglichen Betrieb. »Schwertransporte sind häufig der erste Schritt vieler Wertschöpfungsprozesse. Ohne die passende Transportlösung gelangen Maschinen, Anlagen oder Baugeräte nicht dorthin, wo sie benötigt werden. Unser Tieflader wurde genau für diese Herausforderungen entwickelt und verbindet hohe Funktionalität mit maximaler Praxistauglichkeit«, erklärt Michael Eichinger, Produktexperte bei Schwarzmüller.
Der Baustellenbereich verbindet laut Krone vor allem Information, Erlebnis und persönlichen Austausch. Besucher erhalten Einblicke in aktuelle Fahrzeuglösungen für Bau, Schüttgut und Infrastruktur und können sich über passende Konzepte für ihre individuellen Anforderungen informieren. »Die Anforderungen auf Baustellen verändern sich kontinuierlich. Unternehmen benötigen Lösungen, die wirtschaftlich, flexibel und zuverlässig sind. Mit unserem Baustellenbereich schaffen wir einen Ort, an dem sich Besucher informieren, Erfahrungen austauschen und gemeinsam über die Zukunft der Baulogistik diskutieren können«, erklärt Simon Richenhagen, Marketingleiter der Krone Commercial Vehicle SE.
Gigant als Technologie-Basis
Auch Gigant wird als Teil der Krone-Nutzfahrzeug-Gruppe in den Messeauftritt eingebunden. Mit drei ausgestellten Achsmodellen zeigt das Unternehmen, welche Rolle hochwertige Komponenten für die Leistungsfähigkeit moderner Nutzfahrzeuge spielen. Präsentiert werden eine Krone-Achse sowie eine 7-t- und eine 10,5-t-Trommelachse. Damit ergänzt Gigant den Messeauftritt um die technische Basis, auf der viele Transportlösungen im täglichen Einsatz aufbauen. »Unsere Kunden profitieren von einem starken Netzwerk unter einem Dach. Die Kombination aus unterschiedlichen Spezialisierungen innerhalb der Gruppe ermöglicht es uns, individuelle Anforderungen passgenau zu bedienen«, ergänzt Richenhagen.