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Werkzeugloser Bohrkronenanschluss PQ6 "zum Anfassen"/ Zuspruch für die neue Meisterausbildung auch auf der bauma

Der Messeauftritt des Fachverbandes Betonbohren und -sägen auf der bauma bot die herstellerneutrale Plattform zur Präsentation des neuen werkzeuglosen Bohrkronenanschlusses PQ6. "An unserem Stand konnten wir Anwender und Entscheider über die neue Technologie und die Vorteile bei der Anwendung informieren", erklärt Michael Huber, Leiter des Ausschusses Technik und Sicherheit des Fachverbandes. Dafür zeigte er an einem "Live-Modell" die einfache Handhabung, Interessenten konnten auch selbst Hand anlegen. Die Resonanz war überwiegend positiv. "Aus den zahlreichen Gesprächen habe ich eines mitgenommen: Entscheidend ist das eigene Erleben", resümiert Michael Huber." Die Standbesucher zeigten sich in der Regel überzeugt von der Funktionalität des PQ6. Eine deutliche die Mehrheit signalisierte, das neue System im Zuge der Neuanschaffung von Maschinen bzw. Bohrkronen testen zu wollen. "Ergänzend möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf die unterschiedlichen Adapter hinweisen, die eine Kombination aus altem und neuem System möglich machen", so Huber.

Marktdurchdringung fördern

"Unser Ziel ist es, mit überzeugenden Argumenten die Akzeptanz und Nachfrage zu steigern, denn wir sind von dem werkzeuglosen Bohrkronensystem PQ6 und seiner Zukunftsfähigkeit zu 100 Prozent überzeugt", ergänzt Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbandes. "Dazu wünsche ich mir die nachhaltige Unterstützung der Herstellerfirmen. Erste Produkte waren an den Messeständen bereits zu sehen, teilweise fehlte mir jedoch die plakative Herausstellung als Messeneuheit. Natürlich ist ein Systemwechsel ein längerer Prozess und nicht von heute auf morgen realisierbar, umso wichtiger ist jetzt eine nachhaltige Kommunikation zu den verfügbaren Angeboten mit dem PQ6." Dazu nutzt der Fachverband seine im Herbst stattfindenden Regionaltreffen und setzt auf der Fachmesse BeBoSa im März 2020 erneut den Schwerpunkt PQ6.

Auf dem Weg zum Meister

Auch das Thema Aus- und Weiterbildung stand im Fokus der Besucher.

"Besonders freut mich die Resonanz auf unser neues Angebot der Meisterausbildung", erklärt Britta Keinemann, Leiterin des Ausschusses für Aus- und Weiterbildung im Fachverband. "Auf der bauma haben drei Fachbetriebe ihre Anmeldungen abgegeben. Damit verzeichnen wir für die erstmals im September 2019 startende Ausbildung zum/zur ,Geprüften Meister/in für Abbruch und Betontrenntechnik' bereits zehn Teilnehmer." Die vom Fachverband angebotenen Qualifizierungen im Bereich Betonbohren- und -sägen reichen von der Ausbildung zum Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik über die Weiterbildung zum Vorarbeiter, Werkpolier und Bauleiter bis zum Meister.

Hersteller-Statements zum PQ6 auf der bauma:

Marko Waymann,  Geschäftsführer der KERN-DEUDIAM Diamantwerkzeuge und Maschinen GmbH

"Der PQ6 wird interessiert aufgenommen, die Anwender stehen ihm durchaus offen gegenüber. Auch wenn ich öfter ein ,ja, aber.' höre. Hier sind wir im Bereich der Psychologie, es ist etwas Neues, das viele erst kennenlernen müssen. Es ist ein Prozess und wir müssen gemeinsam einen nach dem anderen von dem System überzeugen - gemäß dem Motto: steter Tropfen höhlt den Stein.
Weitere Berührungspunkte werden die Regionaltreffen des Fachverbandes sein und auch die BeBoSa 2020 wird ein wichtiger Meilenstein sein. Ich selbst bin vom PQ6 voll überzeugt."

Peter Sperling, Geschäftsführer der T.D.B.S. Handels GmbH

"Das System PQ6 funktioniert und wir sind dabei. Als erste haben wir den Anschluss direkt in der Bohrkrone integriert. Unser Produktportfolio ist komplett mit dem PQ6 verfügbar. Somit sind keine Adapter mehr notwendig. Auch an einer Lösung für Verlängerungen mit bis zu 500 mm Länge arbeiten wir bereits. Einerseits waren mehrere Interessenten auf der baume etwas zurückhaltend andererseits haben wir eine konkrete Angebotsabfrage aus Osteuropa erhalten. Die Eigenschaften des PQ6 sind überzeugend und ich bin zuversichtlich, dass er sich langfristig durchsetzen wird."


Bernd Schmitz, Geschäftsführer der Gölz GmbH

"Unsere Bohrmotoren und Bohrkronen sind alle mit PQ6 verfügbar. Der komplette Systemwechsel bei den Anwendern wird jedoch etwas Zeit brauchen, ich rechne mit fünf bis zehn Jahren. Die Fachbetriebe sind voll ausgerüstet, ihre Lager an Bohrkronen gut gefüllt. Denn die Branche ist seit Jahrzehnten mit der aktuellen Technik unterwegs, das lässt sich nicht auf Knopfdruck austauschen. Bewährt hat sich ein schrittweiser Umstieg, indem zunächst ein erstes Fahrzeug komplett mit dem neuen System ausgerüstet wird. So lassen sich sukzessive die Maschinen und Werkzeuge auf den PQ6 umrüsten. Auch international stößt der PQ6 auf großes Interesse. So habe ich beispielsweise bei der Präsentation auf der Fachmesse World of Concrete in Las Vegas eine erste Musterbestellung erhalten."

Dr. Reiner Schulze, Geschäftsführer der Dr. Schulze GmbH

"Das Interesse am PQ6 zur bauma war deutlich spürbar, jedoch bedarf es sicher noch einiger Überzeugungsarbeit in persönlichen Gesprächen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich das System mittelfristig als neuer Standard etablieren wird. Die einfache Handhabung des PQ6 ist überzeugend. Für erste Tests sind die verfügbaren Adapter sicher eine Lösung. Das kann jedoch nur für den Übergang gelten bzw. um Werkzeuge aus dem Bestand noch aufzubrauchen. Entscheidend ist der Einsatz der Bohrmotoren mit dem PQ6-Anschluss - idealerweise in Kombination mit einer PQ6-Bohrkrone. Allen interessierten Anwendern empfehle ich den persönlichen Austausch mit Kollegen, die das System schon nutzen. Dazu zählen viele Mitglieder des Fachverbandes wie beispielsweise die ESG GmbH, die A&S Betontrenntechnik GmbH & Co. KG, Sabrowski Beton-Abbautechnik oder die Seeliger GmbH."

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