TWF Tiefbautechnik: Grabenverbau für neuen Lebensmittelmarkt

In Wismar-Wendorf entsteht ein neuer »Markant«-Lebensmittelmarkt als Ersatzneubau für ein zuvor bereits an gleicher Stelle bestehendes, aber in die Jahre gekommene kleineres Gebäude. Es entsteht aber nicht nur eine neue und größere Verkaufsfläche – das Konzept von BSP Architekten aus Kiel sieht oberhalb des Marktes zwei weitere Geschosse mit insgesamt 26 Wohnungen vor. Auf dem Dach wird zudem eine Aufenthaltsfläche mit viel Grün für die Mieter angelegt. Mit dem Projekt ist die Bauunternehmung Gebrüder Karstens aus Waren an der Müritz beauftragt, die bei den Tiefbauarbeiten auf Produkte der Heinsberger TWF Tiefbautechnik setzt.

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Unter anderem muss die vorhandene Schmutzwasserleitung verlegt werden, um den vorgeschriebenen Abstand zum neuen Gebäude einzuhalten. Zudem entstehen mehrere Schachtbauwerke als zusätzlicher Stauraum für Regenwasser. TWF lieferte seine Doppelgleitschiene XL als Verbau für die Umverlegung der Rohrleitung DN 400 in einer Tiefe von ca. 6,8 m. Gleichzeitig werden zwei Beton-Schächte DN 1000 gegen neue Kunststoffschächte DN 1000 aus PE-HD der Firma Wavin getauscht und an die vorhandene Abwasserleitung angebunden. Dafür setzte das Bauunternehmen Gebrüder Karstens einen Eckverbau – Trägerlänge 6,5 m, 3,5 m umlaufende Platten, verbaute Höhe ca. 6,8 m – aus dem TWF-Programm ein. Dort stößt der Rohrgrabenverbau über eine Länge von 55 m an.

Bauarbeiten planmäßig

»Ich arbeite mit der Firma Karstens schon mehrere Jahre gut zusammen. Die gemeinsamen Projekte wurden immer gut geplant und umgesetzt. Da es auch für die Baukolonne ein neues Produkt war, haben wir die ersten Schritte beim Einbau begleitet. Seitdem laufen die Bauarbeiten planmäßig voran«, so TWF-Fachberater Marcel Peißker.


Zusätzlich wurde eine Haltung von 63 m unter der vorhandenen Straße im Rohrvortrieb durchgeführt. Hier erstellte das Bauunternehmen Karstens mit den gelieferten Verbauelementen von TWF eine Startgrube von 7,5 m × 4 m in einer Tiefe von ca. 7 m. An der auf einer Tiefe von ca. 6,5 m liegenden Zielgrube wurde ebenfalls ein alter gegen einen neuen Schacht getauscht und wieder an den Bestand angeschlossen.

Karstens-Bauleiter Tobias Metz: »Die Arbeiten mit dem Gleitschienenverbau konnten schneller als gedacht zu Ende gebracht werden. Ein ständiges Umsetzen der Verbauelemente war nicht notwendig, da man den Rohrgraben in einer optimalen Länge mit dem gelieferten Verbau verbaute und das Einfügen der einzelnen Elemente ohne großen Aufwand vorgenommen werden konnte.«    t