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Rockster Austria: Prallbrecher kann in Schweden im Bauschutt-Recycling punkten

Das schwedische Unternehmen Haga R.O.T. Service hat Anfang des Jahres in einen mobilen Rockster-Prallbrecher des Typs R1000S investiert, um seinen Geschäftsbereich Recycling und Wiederverwertung von Abbruchabfällen vor Ort weiter stärken zu können.

Seit bereits mehr als 25 Jahren genießt Haga R.O.T. Service im südlichen Schweden, etwa 160 km südwestlich von Stockholm, den Ruf eines Spezialisten für schwere Abbrucharbeiten, Dekontamination und Recycling. Das Unternehmen betreibt mit 70 Mitarbeitern Standorte in Norrköping und Linköping. Unabhängig von der Größe des jeweiligen Projekts wird Wert auf hohe Professionalität bei der Abwicklung gelegt. Neben der Aufbereitung von Baurestmassen im neuen Recycling-Zentrum in Norsholm bei Norrköping setzt Haga R.O.T. den Rockster-Brecher auch im Lohnbrechgeschäft ein, um damit Asphalt oder auch Beton aufzubereiten. Firmeneigentümer John Torsell hatte einen Rockster-Prallbrecher des Typs R1000S in Österreich im Einsatz gesehen und war sofort davon überzeugt, dass dieser Brecher der richtige für seine vielfältigen Projekte sein würde.

Kundenservice zählt

Niklas Johansson vom schwedischen Rockster-Vertriebspartner Biocare Svenska hatte Haga R.O.T. den Rockster R1000S als ideale Lösung für die spezifischen Aufgabenstellungen angeraten. Biocare Svenska ist seit 2008 im Brechgeschäft tätig und hat sich in dieser Zeit auch zu einem Experten der mobilen Aufbereitung entwickelt. Haga R.O.T. und Biocare Svenska arbeiten seit langem partnerschaftlich zusammen. »Einer der Gründe, warum sich Haga R.O.T. für den Rockster R1000S entschieden hat, ist unsere Fähigkeit, schnell und effizient Ersatz- und Verschleißteile zu liefern«, sagt Niklas Johannson. Als einen der Hauptvorteile des R1000S nennt er zudem, dass keine Transportgenehmigungen erforderlich sind und der Brecher aufgrund seiner kompakten Größe und einem Gewicht unter 35 t als äußerst mobil gilt.


Ökologischer Fußabdruck

Haga R.O.T. ist in ganz Schweden tätig, gearbeitet wird immer mit der Zielsetzung, den ökologischen Fußabdruck auf ein Minimum zu beschränken. Passend zu der Philosophie ist der R1000S mit dem neuesten Cat-Motor und somit der neuesten Emissionstechnologie der EU-Stufe V ausgestattet. Zusätzlich verfügt der Brecher über einen hydrostatischen Antrieb, erlaubt damit den konstanten Betrieb des Dieselmotors im optimalen Arbeitspunkt und liefert im Vergleich zum Direktantrieb eine konstante Brechleistung bei reduziertem Dieselverbrauch. »Mit dem hydrostatischen Antrieb von Rockster bleibt der Dieselmotor immer im optimalen Drehzahl-, Drehmoment- und Verbrauchsbereich. Die Hydraulikpumpe passt sich den Leistungsanforderungen des Brechers an, was schlussendlich einen geringeren Kraftstoffverbrauch pro Tonne produziertes Endmaterial bedeutet«, betont Johannson.

Darüber hinaus ist der R1000S mit einem RVB1700-Windsichter ausgestattet, der Leichtstoffe wie Kunststoff, Textilien, Polystyrol, Holzteile, Ytong-Steine und ähnliche Materialien separiert.

Recycling-Einsatz

Der R1000S wird bei Haga R.O.T. hauptsächlich auf Abbruchstellen zum Recycling von Bauabfällen, oft große Mengen Stahlbeton, eingesetzt, die vor Ort gleich wiederverwendet oder für andere Projekte verkauft werden. Zur Serienausstattung gehört daher auch ein vertikal einstellbarer Magnetabscheider, der Stahl effizient aus dem zerkleinerten Beton entfernt und so zu einem saubereren und wertvolleren Endprodukt führt. »Der Rockster R1000S mit seinem zusätzlichen Siebsystem, dem Vibrationsförderer unter dem Brecherauslass, dem großflächigem Hängesieb und den großen Motorraumöffnungen für einen einfachen Servicezugang erfüllt einfach alle Anforderungen auf der Brecherwunschliste unserer Kunden«, unterstreicht Niklas Johannson.    t

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