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Praxisprojekt: Bauprofis testen acht Sicherheitsschuhe

Von Dan Windhorst

»Was die neuesten Modelle tatsächlich auf dem Kasten haben«

Der menschliche Fuß ist ein häufig unterschätztes Meisterwerk: Er besteht aus 27 Gelenken, 26 Knochen, 107 Bändern sowie 1 700 Nervenenden und stellt damit eine hochkomplexe Konstruktion dar, die besonders gut geschützt werden muss – gerade auf Baustellen. Denn abseits der ohnehin schon hohen Belastung durch ständiges Stehen und Laufen auf unebenem Grund ist der Fuß vielen Gefahren ausgesetzt. Neben Stolper-, Rusch- oder Sturzunfällen besteht die Gefahr, dass schwere Teile herabfallen oder spitze Gegenstände durch die Schuhsohle dringen. Umso wichtiger ist das Tragen von Sicherheitsschuhen – in der Baubranche ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und gleichzeitig notwendige Pflicht. Allein damit ist es aber nicht getan. Ein Sicherheitsschuh muss weit mehr können als „nur“ zu schützen. Im Rahmen unseres großen bauMAGAZIN-Praxisberichts haben die Bauprofis Jürgen Martin (Polier, 49 Jahre), Alfons Eibeler (Kranfahrer, 60 Jahre), Deniz Soyari (Facharbeiter, 19 Jahre) und Mario Gutsfeld (Facharbeiter, 40 Jahre) mehrere Sicherheitsschuhe einem umfangreichen Stresstest unterzogen, um herauszufinden, was die neuesten Schuhentwicklungen „tatsächlich auf dem Kasten haben.“ Ein großer Dank gilt in diesem Zusammenhang den Herstellern Steitz Secura, Haix, BIG Arbeitsschutz (Runnex) und ISM (Puma/Albatros), die diese Herausforderung nicht gescheut und jeweils zwei Modelle zur Verfügung gestellt haben. Das bauMAGAZIN präsentiert Ihnen nun vier Hersteller, acht Sicherheitsschuhe und eine erfahrene Baustellen-Truppe, die mit viel Engagement, aber auch großem Interesse an das Projekt herangetreten ist. Und eines schon mal vorweg: Inmitten von Staub, Beton und Metallstreben mussten die Schuhe nicht nur acht harte Arbeitswochen, sondern auch höchst kritische Bauprofis über sich ergehen lassen.

Jeder, der täglich viele Stunden auf den Beinen ist, der weiß, wie himmlisch es sich anfühlt, die Schuhe am Abend endlich wieder auszuziehen. Und eben dieses wohltuende Gefühl zeigt, wie stark die Füße belastet sind. Auf der Baustelle kommt erschwerend hinzu, dass spezielle Sicherheitsschuhe getragen werden müssen – unabhängig davon, wie warm, kalt, nass oder trocken es ist. Die Gefahr, sich zu verletzen, ist schlichtweg zu groß, als dass Bauarbeiter auf die Verwendung von schützendem Schuhwerk verzichten. Zudem sind sie vorgeschrieben und damit für jeden, der eine Baustelle betritt, unabdingbar. Ob ein Sicherheitsschuh wirklich gut ist, hängt aber nicht allein von der Schutzfunktion ab. Da geht es um richtige Passform, Langlebigkeit, geringes Gewicht, gute Verarbeitung sowie hohen Tragekomfort. Und auch wenn es lange Zeit auf Baustellen verpönt war – das Design spielt mittlerweile eine nicht unerhebliche Rolle. Für den großen bauMAGAZIN-Praxisbericht haben wir insgesamt acht Modelle von vier verschiedenen

Herstellern ausgewählt, um sie unter realen Baustellenbedingungen tragen zu lassen. Der Schuhspezialist Haix schickte seinen »Black Eagle Safety 54« sowie den »Airpower XR3« ins Rennen, während Steitz Secura mit den Modellen »VD 3800 B SST SF« und »VX 7600 PERB S3« vertreten war. Bei BIG Arbeitsschutz standen von der Marke Runnex der »TeamStar 5310« sowie der »LightStar 5321« im Mittelpunkt. Für ISM durften hingegen der »Cascades« von Puma und der »Ultratrail Black« von Albatros ran. Übrigens: Mehrere Hersteller baten darum, vorab Fußmessungen durchzuführen, damit die Schuhe die optimale Größe haben und auf die individuellen Bedürfnisse des Trägers abgestimmt sind. Grundsätzlich gilt, dass diese Maßnahme für jeden Anwender zu empfehlen ist, da mögliche Komplikationen oder Minderungen für den Tragekomfort vermieden werden. Um anderen Herstellern jedoch keinen Vorteil bei der Beurteilung zu bieten, hat das bauMAGAZIN bei diesem Projekt grundsätzlich auf die Vermessung verzichtet. Bedanken möchte sich die Redaktion an dieser Stelle bei den Herstellern dafür, dass sie ihre Sicherheitsschuhe kostenlos zur Verfügung gestellt haben, und bei dem vierköpfigen Team des Allgäuer Bauunternehmens Dobler. Die vier Tester trugen die Schuhe insgesamt acht Wochen lang und sind dabei nicht gerade zimperlich mit ihnen umgegangen.

»Sitzt wie angegossen« die schuhe von haix

Den Anfang machten die Haix-Modelle »Airpower XR3«, der von Alfons Eibeler getragen wurde und der »Black Eagle Safety 54 MID«, den wiederum Facharbeiter Deniz Soyari unter die Lupe nahm. In erster Linie fiel den beiden die hochwertige Verarbeitung auf: Die S3 Sicherheitsschuhe sind aus robustem Bullenleder gefertigt und sowohl für kalte als auch wechselhafte Witterung gedacht. Der »Black Eagle« gefiel Deniz Soyari bereits beim ersten Anprobieren: »Eigentlich braucht ein Schuh erstmal, bis er richtig sitzt. Das An- und Ausziehen hat bei diesem Modell aber gleich von Anfang an perfekt geklappt – der Haix-Schuh passt wie angegossen.« Lob erhielt der »Black Eagle« daher für Handhabung, Passform sowie die hochwertige Verarbeitung. Gut fand Soyari aber auch, dass sich der Schuh für wechselhaftes Wetter eignet: »Im Hochsommer würde ich vom Tragegefühl her vielleicht noch einen leichteren Schuh nehmen, aber der ›Black Eagle‹ ist für Frühling, Herbst und Winter geeignet – gerade dann, wenn zwischendurch mal Regen oder Schnee kommt.«

Und damit spricht Deniz Soyari einen wichtigen Punkt an. Im Winter oder Frühling kann es auf der Baustelle schnell ungemütlich, aber eben auch gefährlich werden. Regen, Eis und Schnee sorgen für rutschige Flächen. Ein Sicherheitsschuh sollte daher nicht nur robust sein, sondern auch einen festen Tritt ermöglichen. Laut Haix sorgt dafür eine spezielle Gummi-PU-Sohle, die einerseits ein rutschhemmendes, andererseits aber auch ein abriebfestes Profil aufweist. Wichtig ist das Angaben des Herstellers zufolge aber nicht nur für Beschäftigte am Boden: Auch und gerade bei Arbeiten auf dem Dach seien Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle keine Seltenheit. Begrüßt hat der Tester außerdem die gute Schutzfunktion: »Das fühlt sich insgesamt stabil und wertig an, ohne dass der Schuh dadurch ein zu hohes Gesamtgewicht hat.« Ausgestattet ist das Modell mit einer Schutzkappe aus ultraleichtem faserverstärkten Kunststoff sowie einer durchtritthemmen-den Sohle. Letztere ist metallisch, aber trotzdem leicht und flexibel. Sie schützt von unten, damit weder Nägel noch Schrauben oder Scherben auf den Fuß einwirken können. Integriert ist außerdem eine Gore-Tex-Membrane, die den »Black Eagle« laut Haix wasserdicht und auch atmungsaktiv mache. Gleichwohl sorge die Sohle für eine zuverlässige Isolierung gegen Kälte, damit die Füße auch im Winter nicht frieren.

Viele Schutzfunktionen

Das zweite Modell von Haix, der »Airpower XR3«, fiel wiederum durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und eine Vielzahl an nützlichen Extras auf. Ebenso wie der »Black Eagle« ist auch der »Airpower« mit einem widerstandsfähigen Außenleder versehen. Eine Besonderheit ist der Durchtrittschutz, den die integrierte Stahlsohle ermöglicht. Im Vergleich zur gewöhnlichen Textilsohle schütze diese laut Hersteller auch gegen spitze Gegenstände und scharfe Kanten. Hinzu komme die hohe Stoßfestigkeit aufgrund der »Composite toe cap«, einer anatomisch geformten Kunststoff-Schutzkappe, die besonders leicht sei und nach einem Aufprall sofort wieder in ihre Ursprungsform zurückkehre, um die Zehen schnell wieder freigeben zu können. Geschützt ist der »Airpower« ebenfalls durch Gore-Tex: So bleibe der Schuh wasserdicht und atmungsaktiv. »Das ist bei uns auf der Baustelle sehr wichtig – nasse Füße werden extrem schnell unangenehm«, betont Alfons Eibeler. Die Gore-Tex-Membran ist dreilagig und findet sich im gesamten Innen
futter des Schuhs.

Damit der Schuh auch im Dauereinsatz zur Entlastung der Füße beitragen kann, setzt Haix eigenen Angaben zufolge auf spezielle Unterstützung, wie dem Arch Support System. Dabei handelt es sich um anatomisch geformte Leisten im Gelenkbereich, was die natürliche Form des Fußes unterstützen und den Körperbau stabilisieren soll. Eine Lederverstärkung in der Fersenbeuge wiederum schützt vor Reibung. Dadurch, so Haix, könne man die Blasenbildung an der Ferse verhindern. Entwickelt wurde der »Airpower XR3« als Ganzjahresmodell, das sowohl im Sommer als auch Winter tragbar ist.

Trotzdem wünscht sich der erfahrene Kranfahrer Alfons Eibeler an besonders heißen Tagen weniger Gewicht an den Füßen. »Du kannst den ›Airpower‹ ohne Probleme auch im Sommer tragen. Er ist atmungsaktiv, keine Frage. Aber gerade bei Hitze will ich so wenig Gewicht wie möglich mit mir rumschleppen.« Dabei ist der »Airpower« genau hierfür mit einer Besonderheit ausgestattet: Sein »Sun Reflect«-System wendet Sonnenlicht gezielt ab, sodass laut Haix das Aufheizen verringert wird. Für den Airpower stehen darüber hinaus mehrere Einlegesohlen zur Verfügung, die Volumen im Schuh schaffen oder wegnehmen können. Dadurch erhalten sowohl schmale als auch breite Füße den für sie benötigten Halt bzw. Freiraum. Der »Airpower XR3« wurde nach der Norm DGUV 112-191 (BGR 191) geprüft und ist daher für orthopädische Einlagen zugelassen. Dadurch kann der »Airpower XR3« noch optimaler an den Fuß angepasst und dessen anatomischer Aufbau unterstützt werden. Einer der wohl wichtigsten Auswahlkriterien ist und bleibt aus Sicht von Alfons Eibeler aber das Tragegefühl: Er begrüßte neben einer angenehmen Passform und festem Sitz, dass das Design den Fuß gezielt stützt. »Du schlüpfst rein und merkst, dass sich die Füße wohlfühlen. So muss das sein!«

PUMA UND ALBATROS: die schuhe von ism

Der Hersteller ISM schickte wiederum seine Marken Puma und Albatros ins Rennen. Ausprobieren durfte Polier Jürgen Martin den »Albatros Ultratrail Black« sowie den »Puma Cascades«. Beim Albatros-Modell handelt es sich um einen Sicherheitsschuh aus der »XTS Trail«-Serie, die sich laut Hersteller vor allem auf einen guten Tragekomfort konzentriert. Auf Baustellen läuft der Träger häufig auf unebenen Flächen, weshalb eine gute Fußunterstützung, fester Halt und eine gezielte Dämpfung wichtig sind. Und tatsächlich konnte Jürgen Martin bestätigen, dass der »Ultratrail« hier seine Stärken voll ausspielt. »Tragekomfort, Qualität, Passform und Verarbeitung sind top – ein guter Sicherheitsschuh, der sich den Tag über gut anfühlt und den Fuß stützt.« Und darauf legt der erfahrene Polier besonderen Wert. Er stehe immerhin tagtäglich viele Stunden lang auf den Beinen, weshalb die Füße einer hohen Belastung ausgesetzt seien. Umso wichtiger sei es laut Jürgen Martin daher, einen Sicherheitsschuh zu finden, »der sich auf Kies, Sand, Beton oder Eisenstangen gleich gut anfühlt.« Für den hohen Tragekomfort des Schuhs ist laut ISM eine spezielle Impulse.Foam-Zwischensohle mit sogenannter Anti-Fatigue-Technologie verantwortlich. Sie soll eine maximale Dämpfung erzeugen, damit der Schuh auch bei starken Unebenheiten und wechselhaften Laufbedingungen gleichbleibend komfortabel ist. Zusätzlich finden sich im »Ultratrail« eine herausnehmbare, anatomisch geformte Comfit-Air-Einlegesohle sowie eine Schaft- und Laschenpolsterung, damit auf Dauer unangenehme Druckpunkte vermieden werden können.

Ein sicherer Stand

Interessant wird es laut unseres Bauprofis aber auch bei einem Blick auf die Unterseite des Schuhs: Dort finden sich die speziell angeordneten Stollen des Sohlenprofils, um eine gute Traktion auf weichen sowie harten Untergründen zu ermöglichen. Darüber hinaus soll das Sohlenprofil laut ISM verhindern, dass sich Steine oder Schmutz in den Kerben der Sohle festsetzen. Übrigens: Die Sohle ist nach Angaben des Herstellers bis 300° C hitzebeständig, weshalb sich der Schuh auch für viele andere Arbeitsbereiche eignet. Gelobt hat Jürgen Martin den »Ultratrail« darüber hinaus für das angenehme Gesamtgewicht sowie hochwertige Schutzfunktionen: Der Schuh besitzt eine Fiberglaskappe sowie einen metallfreien und flexiblen Durchtrittschutz. Zudem fühle sich die Verarbeitung insgesamt sehr wertig an: »Außen wie innen ist der Schuh gut verarbeitet.« Hergestellt ist das Albatros-Modell aus Vollrindleder mit abriebfesten Textileinsätzen. Kritik gab es hingegen dafür, dass der Schuh nicht komplett wasserdicht sei. Abhängig, so der Tester, sei dies natürlich davon, in welchen Bereichen man auf der Baustelle tätig sei und daher auch die Schuhe nach eben diesen Anforderungen auswähle. Hierzu ergänzt der Hersteller, dass wiederum das Modell »Ultratrail Olive CTX« aus der gleichen Serie mit einem zusätzlichen Funktionsfutter mit wasserdichter sowie atmungsaktiver Membran ausgestattet sei. Last but not least vergibt Jürgen Martin höchste Punktzahlen für das Design: »Der Schuh ist modern, aber insgesamt nicht zu aufdringlich, das gefällt mir sehr gut«, so der Bauprofi.

Hohe Belastbarkeit

Für acht Wochen durfte außerdem das Modell »Cascades Mid« der Marke Puma getestet werden und damit ein Sicherheitsschuh, der speziell für den Bausektor, den Maschinenbau und die Industrie entwickelt wurde. Der »Cascades Mid« ist Teil der »Scuff-Caps«-Serie und gilt laut ISM als eine der erfolgreichsten Sicherheitsschuhkonzepte. Laut Hersteller habe man bei der Entwicklung auf eine hohe Belastbarkeit des Materials und der Schutzfunktionen gesetzt, was der Schuh aus Sicht von Jürgen Martin auch in der Praxis klar widerspiegelt: »Die Verarbeitung gefällt mir gut, die Schutzkappe und der Aufbau der Sohle mit dem Durchtrittschutz fühlen sich wertig an.« Eingearbeitet ist eine Fiberglaskappe, die bei Stoß- und Aufprallunfällen schützt. Gleichzeitig ist ein flexibler FAP-Durchtrittschutz integriert, damit Verletzungen durch herumliegende Nägel oder andere spitze Gegenstände vermieden werden. Pluspunkte räumt der Polier außerdem bei Design und Optik ein. Der »Cascades Mid« ist mit einem schwarzen Schaft aus gefettetem Vollrindleder sowie strapazierfähigem Cordura-Material ausgestattet, was laut ISM ein klares Design schafft, das nicht zu aufdringlich wirkt, aber dennoch einen stylischen Charakter hat.

Insgesamt erhält der Schuh von Jürgen Martin eine positive Bewertung – weniger glücklich war er hingegen mit der Passform: »Bei Schuhen ist das immer so eine Sache: Die müssen einfach perfekt passen. In diesem Fall haben mir die Füße am Abend wehgetan, weshalb ich beim nächsten Mal sicherlich noch mal andere Größen probieren würde.« Und damit sprach Jürgen Martin ein für Schuhe immens wichtiges Kriterium an: Viele Hersteller, so auch ISM mit der Marke Puma, raten Anwendern stets dazu, vorab ihre Füße vermessen zu lassen, um die ideale Größe des Schuhs zu finden. Um allen teilnehmenden Herstellern jedoch dieselben Voraussetzungen bieten zu können, hat die Redaktion in diesem Fall auf das Ausmessen verzichtet. Fakt ist, dass Puma gerade beim »Cascades« auf hohen Tragekomfort setzt. Verantwortlich dafür sei ein im Absatz versteckter »Ever.Flex«-Entkoppelungspunkt, der dabei helfen soll, den bestmöglichen Kontakt zwischen Ferse und Boden zu finden, individuell angepasst an Gewicht, Größe und Schrittlänge des Trägers. Hinzu käme, so ISM, das »Volume Plus«-Konzept, das mit einer speziellen Leistenform mehr Platz für die Zehen schafft – besonders für die kleinen Zehen. Ebenso wie das Albatros-Modell verfügt auch der Puma-Schuh über eine bis zu 300° C hitzebeständige Gummisohle, die mithilfe ihres Profils hohe Rutschfestigkeit bieten soll. Hervorheben konnte Jürgen Martin außerdem die gute Luftzirkulation, was laut ISM auf das »BreathActive«-Funktionsfutter zurückzuführen sei. »Gerade dann, wenn du den Schuh jeden Tag für acht, neun oder zehn Stunden trägst, darf sich die Luft nicht stauen«, so Jürgen Martin.

Steitz secura setzt auf komfort für die füße

Ganz im Zeichen von Komfort und Flexibilität sollen wiederum die Sicherheitsschuhe von Steitz Secura stehen. Während sich Kranfahrer Alfons Eibeler ein Bild vom »VX 7600 PERB S3« machen durfte, probierte Facharbeiter Deniz Soyari den »VD 3800 B SST SF« aus. Letzterer ist mit dem speziellen Verschlusssystem »Boa Fit« ausgestattet, was dem Träger besonders gut gefallen hat: »Mit dem Drehverschluss sitzt der Schuh schnell an. Einfach drehen, fertig«, so Deniz Soyari.

Auf diese Weise, so der Hersteller, sind keine Schnürsenkel mehr im Weg. Geeignet ist der Verschluss außerdem auch für den Dauereinsatz unter rauen Bedingungen: Die Kartuschen-Konstruktion bietet hohen Schlagschutz und lässt sich im Fall der Fälle schnell und unkompliziert ersetzen. Sollte der Drehverschluss unter extremer Einwirkung mal aus der Halterung springen, lässt sich die Kartusche leicht wieder einsetzen. Loben konnte Deniz Soyari außerdem das angenehme Tragegefühl und die Passform: »Da ist nichts im Weg, und die einzelnen Teile im Inneren sind gut gepolstert.« Gemeint sind damit vor allem eine gepolsterte Bordüre sowie ein Funktionsfutter, welches aus atmungsaktivem Textil sowie Mikrofaser gefertigt ist. Für eine zusätzliche Dämpfung beim Laufen, so Steitz Secura, sei darüber hinaus die »Multiflex«-Technologie verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine multiflexible Sohle, welche die sogenannten Hebelarmkräfte durch eine veränderte Geometrie der Laufsohle sowie die Verringerung der Sohlendicke reduzieren soll. Laut Steitz Secura können diese Kräfte sowohl Knieschmerzen als auch Rückenprobleme und Umknickunfälle begünstigen.

Spürbare Leichtigkeit

Insgesamt beurteilte der Facharbeiter den Tragekomfort des »VD 3800 B SST SF« als gut – einzig an den ersten Tagen des Tragens fiel ihm auf, dass die Schuhe anfangs an den Seiten gedrückt haben. Ein wichtiges Thema war bei diesem Schuh zudem zuverlässiger Schutz: »Ich war überrascht, dass der Schuh trotz S3 mit Durchtrittschutz und Schutzkappe so leicht ist«, urteilte Deniz Soyari. Für besagten Durchtrittschutz kommt mehrlagiges dichtes Textil in der Zwischensohle zum Einsatz, was einerseits hohen Schutz bieten und andererseits die Leichtigkeit und Flexibilität des Schuhs erhalten soll. Die Zehenschutzkappe ist wiederum aus Aluminium hergestellt. Insgesamt ist der »VD 3800 B SST SF« nach EN ISO 20345 zertifiziert und verfügt wie alle anderen getesteten Modelle über die Sicherheitsklasse S3. Zusätzlich, so Steitz Secura, verfügt der Schuh über eine gute Abriebfestigkeit sowie Rutschhemmung. Letzteres sei gerade in Herbst und Winter entscheidend, insbesondere dann, wenn der Boden nass, glatt, uneben oder rutschig sei. Überdies ist die hier verarbeitete Sohle bis zu 220° C hitzebeständig und bietet Schutz vor elektrostatischer Entladung (ESD). Ein besonderes Augenmerk verdiente aus Sicht von Deniz Soyari aber auch Qualität und Verarbeitung: »Sowohl von außen als von innen ist der Schuh wirklich hochwertig. Mir gefällt außerdem das schnörkellose Design, ohne dass Schnürsenkel im Weg sind.«

Viele Extras

Noch einen draufsetzen konnte nach Angaben der Bauprofis der »VX 7600 PERB S3«. Alfons Eibeler, der diesen Schuh mehrere Wochen am Stück getragen hatte, lobte den Tragekomfort. »Das Modell hat mir richtig gut gefallen. An der Lasche, an den Seiten und oberhalb drückt gar nichts. Außerdem haben die Zehen richtig Platz, was mir echt gut gefallen hat.« Gleichzeitig stellte Eibeler fest, dass sich der »VX 7600« auch nach längerem Tragen komfortabel anfühlt. »Du ziehst den Schuh am nächsten Tag wieder an, und er fühlt sich einfach gut an.« Begrüßt hat der Kranfahrer gleichzeitig, wie einfach der Schuh zu handhaben war: Aus- und Anziehen gelang selbst nach dauerhaftem Tragen problemlos. Und damit spricht der erfahrene Facharbeiter einen wunden Punkt an: Sicherheitsschuhe müssen den ganzen Arbeitstag lang getragen werden. Häufig zieht der Träger diese erst spät am Abend nach zehn, manchmal zwölf Stunden erst wieder aus – und das täglich. Bietet der Schuh dabei nicht ausreichend Platz oder drückt und zwickt es an den Seiten, kann das zu unangenehmen Schmerzen führen.

Den besonders hohen Tragekomfort erklärt Steitz Secura an dieser Stelle mit der Verwendung einer Vielzahl verschiedener Technologien. Ebenso wie der »VD 3800 B SST SF« verfügt auch das »VX 7600«-Modell über eine Multizonendämpfung mit besonders leichter Multiflex-Sohle. Dazu kommt eine gewichts- und belastungsangepasste Fersendämpfung, mit welcher das Dämpfungsverhalten des Schuhs individuell auf den Träger abgestimmt werden kann. Auf diese Weise möchte der Hersteller die Druckbelastung im Schuh auf ein natürliches Maß reduzieren, den Rücken dadurch gezielt entlasten und die Ermüdung des Fußes verringern. Ebenfalls eingearbeitet ist neben einer austauschbaren Fußbetteinlage auch eine Echtleder-Brandsohle. Sie ermöglicht Herstellerangaben zufolge ein angenehmes Fußklima, indem Feuchtigkeit im Schuh gespeichert und später wieder schnell nach außen abgegeben werden kann. Auf diese Weise soll gutes Schuhklima ohne Wärmestau und Schwitzen möglich sein.

Und genau das konnte Kranfahrer Alfons Eibeler auch nach wochenlangem Tragen bestätigen. »Das Material wirkt atmungsaktiv, weshalb sich der Schuh sogar im Hochsommer bestens tragen lässt – das ist überhaupt kein Problem.« Aber auch beim Thema Sicherheit konnte der Schuh punkten: Der »VX 7600« ist umfangreich ausgestattet und verfügt beispielsweise über einen verstärkten und abriebfesten Spitzenschutz. Gleichzeitig ist das Modell mit hitzebeständiger Sohle bis 220° C sowie guter Säuren- und Laugenbeständigkeit ausgestattet. Dazu gesellen sich eine Zehenschutzkappe aus Aluminium und eine durchtrittsichere Stahlzwischensohle. Komplettiert wird das Ganze durch einen erhöhten Umknickschutz und eine von Alfons Eibeler gelobte Strapazierfähigkeit: »Das Obermaterial wirkt extrem wertig und robust und muss hier auf der Baustelle natürlich viel aushalten.«

Stabile leichtgewichte: RUNNEX-SCHUHE von big

Zu guter Letzt haben sich unsere Bauprofis mit den Sicherheitsschuhen der Marke Runnex vom Hersteller BIG Arbeitsschutz auseinandergesetzt. Den Modellen »TeamStar 5310« und »LightStar 5321« hat Facharbeiter Mario Gutsfeld auf den Zahn gefühlt. Eine Gemeinsamkeit ist, dass sowohl die »TeamStar« -als auch die »LightStar«-Serie auf eine gute Balance zwischen reduziertem Gewicht und solider Schutzwirkung setzen. Zuerst probierte Mario Gutsfeld den »LightStar 5321« und damit einen Sicherheitsschuh, den er für seinen angenehmen Tragekomfort lobte. »Mir ist das Gewicht ziemlich wichtig. Gerade weil ich mit den Schuhen den ganzen Tag auf der Baustelle unterwegs bin, sollten die Füße so wenig wie möglich belastet werden. Je schwerer der Schuh ist, desto unangenehmer kann das dann auf Dauer werden.« Einen wesentlichen Beitrag zur Gewichtsreduzierung hat beim »LightStar« laut BIG die Verwendung von Aluminium-Schutzkappen geleistet. Die »Alu-Protection«-Zehenschutzkappe sei bedeutend leichter als massive Stahlausführungen, biete aber trotzdem eine hohe Stoßfestigkeit. Weitere Vorteile der Schutzkappe: Sie ist nicht magnetisch und korrosionsbeständig. Für gut befand der Facharbeiter außerdem den festen Halt: »Gerade wenn du auf Eisen und glatten Flächen läufst oder das Wetter nicht mitspielt, muss der Schuh rutschfest sein.« Verantwortlich dafür ist das spezielle Profil mit rutschhemmender Wirkung. Weitere Pluspunkte verteilte Mario Gutsfeld für das Design: »Mir gefällt der Aufbau des Schuhs und die Gesamtoptik – das wirkt alles sehr modern und trotzdem nicht verspielt.« Hinzu komme ein spürbar wertiges Obermaterial: Es besteht laut BIG aus hydrophobiertem Glattleder sowie einer TPU-Überkappe, wodurch der Schuh insgesamt robust und strapazierfähig bleibt.

Preis und Leistung

Einen interessanten Punkt sprach Mario Gutsfeld mit Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis an: »Man merkt, dass es sich hier um einen hochwertigen Schuh handelt, der das Geld dann auch wert ist.« Trotzdem, so Gutsfeld weiter, müsse gerade mit Blick auf die Baubranche beachtet werden, »dass da ein echt hoher Verschleiß« herrsche. »Im Laufe der Jahre habe ich viele Schuhe ausprobiert, und im Durchschnitt sind die nach vier Monaten einfach durch. Das ist für mich normal. Aber gerade deshalb darf ein Schuh für den Bau nicht zu teuer sein – der Preis und der Nutzen müssen einfach stimmen.« Insgesamt bescheinigte Mario Gutsfeld dem »LightStar« eine hohe Strapazierfähigkeit. Pech hatte der Bauprofi hingegen mit den Schnürsenkeln: »Die sind bei mir immer wieder mal aufgegangen und bei diesem Modell sogar irgendwann abgerissen.« Anzumerken ist hier jedoch, dass das gerade auf Baustellen kein seltenes Phänomen ist: Stetig wechselnde Witterungsverhältnisse zwischen starker Sonneneinstrahlung und Regen sowie die gleichzeitige Belastung durch verschiedene Baustoffe können das Material belasten. Hinzu kommt die richtige Handhabung. Zu starkes Ziehen, häufiges Verknoten und Reißen können das Material zusätzlich schwächen.

Stärken konnte das Runnex-Modell außerdem beim Thema Sicherheit ausspielen: Der S3-Sicherheitsschuh verfügt über eine Gummilaufsohle mit durchtrittsicherer Phylon-Zwischensohle sowie einen hohen Stiefelformaufbau, der dem Fuß zusätzlich Halt bietet und den Fußknöchel vor Nässe und Kälte schützen kann. Dazu gesellen sich ein extra »SOFTtouch«-Fersenfutter sowie ein »Airstream-Tec«-Funktionsfutter. Komplettiert wird das durch die gepolsterte Faltlasche, einen gepolsterten Schaftrand und eine Anziehhilfe an der Ferse.


Rutschfest designt

Getragen hat Mario Gutsfeld außerdem den »Runnex TeamStar 5310«, der ebenfalls mit metallfreiem Durchtrittschutz ausgestattet ist, um das Gewicht so gering wie möglich zu halten. Der S3-Sicherheitsschnürstiefel wurde laut BIG speziell für die Bereiche Baugewerbe, Industrie und Handwerk entwickelt und soll dabei sowohl im Innen- wie Außenbereich einsetzbar sein. Identisch zum »LightStar« wurde auch hier ein hydrophobiertes Glattleder als Obermaterial verwendet. Zusätzlich verfügt der »TeamStar« aber über eine reflektierende Biese. Auffälligster Pluspunkt des »5310«-Modells war für Mario Gutsfeld der Tragekomfort: »Der Schuh stützt den Fuß durch seinen hohen Aufbau, was einen sicheren Stand ermöglicht. Du spürst außerdem das hochwertige Futter im Inneren.«

Ausgestattet ist der Runnex-Stiefel mit »Airstream«-Funktionsfutter sowie dem »SOFTtouch«-Fersenfutter. Zusätzlich verfügt der Schuh über das sogenannte »EVA«-Dämpfungssystem. Dabei handelt es sich um spezielle Dämpfelemente, die zwischen den mehreren Sohlen-Elementen eingearbeitet sind. Bei jedem Schritt, so der Hersteller, soll damit Bewegungsenergie kontrolliert abgefangen werden. Sie dienen als Stoßfänger und können einen Beitrag zur Entlastung von Rücken und Muskulatur leisten. Aus Sicht von Mario Gutsfeld ist das ein besonders wichtiger Faktor bei Sicherheitsschuhen: »Wer sich mal die profilierte Sohle und die stabilen Schutzelemente anschaut, der sieht sofort, dass ein Sicherheitsschuh jetzt nicht gerade zum Wandern und Joggen geeignet ist. Und obwohl das so ist, sollte ein guter S3-Schuh trotzdem bequem sein.«

Für hohe Belastung

Eine Dämpfung, wie sie beim »5310«-Modell von Runnex eingearbeitet ist, empfiehlt sich laut Hersteller gerade dann, wenn der Träger auf unebenem Boden unterwegs ist und die Füße tagtäglich hoher Belastung ausgesetzt sind. Der »TeamStar« verfügt darüber hinaus über eine ganzflächige Einlegesohle aus »Poliyou«, einem Einlagenmaterial, das eine antibakterielle und antifungizide Wirkung aufweist. Zudem, so BIG, sei das Material hoch atmungsaktiv und feuchtigkeitsabsorbierend. Bei der Frage, wie zufrieden Mario Gutsfeld mit dem Einlagematerial war, fügte der Facharbeiter hinzu, dass er für gewöhnlich zusätzlich auf eigene Einlagen setze, da er diese zum Tragen der Schuhe brauche. Generell sei es aus seiner Sicht immer zu empfehlen, sich mit Einlagen auseinanderzusetzen, um den Tragekomfort nochmals zu steigern und die Füße zu unterstützen.

Beachtet werden muss hierbei die DGUV Regel 112-191: Sie schreibt vor, dass orthopädische Einlagen nur in Verbindung mit einer gültigen Baumusterprüfung in Sicherheitsschuhe eingelegt werden dürfen, damit diese weiterhin der Norm EN ISO 20345 entsprechen. Beim Thema Sicherheit setzt der Runnex-Schuh auf einen stoßfesten Alu-Zehenschutz sowie einen metallfreien Durchtrittschutz aus HAT-Keramikmaterial. »Zwar kann ich zur Schutzfunktion nichts sagen, weil in den acht Testwochen kein Unfall passiert ist, aber die Elemente wirken auf mich sehr hochwertig – sie fühlen sich ziemlich robust und sicher an.« Ein abschließend großes Lob sprach der Bauprofi beim »5310«er für Verarbeitung und Optik aus – in beiden Fällen wirke der Schuh sehr hochwertig und stimmig. »Man merkt halt, dass sich der Hersteller richtig was dabei gedacht hat.«

Acht schuhe, acht meinungen und ein fazit

Eines hat die Redaktion des bauMAGAZIN gleich zu Beginn des achtwöchigen Schuhexperiments festgestellt: Die vier Bauprofis kennen beim Thema Sicherheitsschuhe kein Pardon. Gerade Tragekomfort und Fußgesundheit spielen hier eine bemerkenswert große Rolle. Und das aus gutem Grund: Jeder, der den gesamten Arbeitstag über auf den Beinen steht, weiß, wie schmerzhaft die falsche Schuhwahl im wahrsten Sinne sein kann. Auf der Baustelle kommt erschwerend hinzu, dass der Träger auf unterschiedlichstem Untergrund arbeiten muss. Sei es grober Schotter, eine rutschige Glattfläche, harter Beton, feinkörniger Kies, Sand oder ein flexibles Eisengeflecht – für den Fuß bedeutet das Höchstbelastung. Dazu gesellt sich außerdem das Wetter, das von schweißtreibender Rekordhitze bis zum nasskalten Regenschauer reicht und damit ebenfalls Einfluss auf die Schuhe nimmt. Auch und gerade deshalb nahmen unsere Bauprofis die insgesamt acht Modelle von Beginn an besonders kritisch unter die Lupe. Umso erfreulicher war, dass keiner der zur Verfügung gestellten Schuhe besonders negativ aufgefallen war. Im Gegenteil: Insgesamt schnitten die Modelle von Haix, Steitz Secura, BIG und ISM überdurchschnittlich gut ab – gerade mit Blick auf Design, Verarbeitung und Tragekomfort. Kritik gab es hingegen für die wasserabweisenden Eigenschaften, die sich allerdings nicht ausschließlich auf die hier getesteten Schuhe bezog, sondern vielmehr ein generelles Problem anspricht. Bereits kleinere Beschädigungen reichen laut unserer Bauprofis aus, damit der Schuh nicht mehr zuverlässig vor Wasser schützt. Ein Ärgernis, das auf der Baustelle unangenehme Folgen hat. Hier wünschen sich die Tester, dass die Hersteller generell mehr Wert auf verbesserten wasserabweisenden Schutz legen. Ein großes Problem: Mehr Schutz bedeutet im Regelfall auch mehr Gewicht. Und das war den vier Facharbeitern mindestens genauso wichtig. Je geringer das Gesamtgewicht, desto angenehmer war der Schuh zu tragen.

Eine große Auswahl

Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass Hersteller bereits Lösungen für derartige Probleme anbieten. Sie entwickeln umfangreiche Schuhserien, die aus verschiedenen Modellen mit unterschiedlichen Eigenschaften bestehen. So sind manche Sicherheitsschuhe beispielsweise besonders wasserabweisend und damit besser für bestimmte Arbeitseinsätze geeignet als andere. Kurzum, der Markt bietet durchaus Alternativen und hat, insbesondere in den vergangenen Jahren, ein gewaltiges Portfolio an Modellen und Ausführungen geschaffen. Gleiches gilt für Sonderwünsche. Sicherheitsschuhe haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Produkt entwickelt, das sich massentauglich individualisieren lässt. Das heißt, ein Schuh wird bereits in verschieden wählbaren Weiten und Größen sowie mit unterschiedlichsten Extra-Einlagen angeboten.

Stimmiges Design

Auffallend großes Lob fand das vierköpfige Dobler-Team außerdem für das Design: Gefallen hatte vor allem, dass es keiner der Hersteller »übertrieben hat«. Gemeint war damit, dass verschnörkelte oder zu sportive Designs auf der Baustelle gern mal als »Overdressed« betrachtet werden. Weniger ist in diesem Fall mal wieder mehr. Und das sicherlich nicht zuletzt auch deshalb, weil ein Sicherheitsschuh bereits nach wenigen Trageminuten auf der Baustelle »eingesaut« wird. Gut fanden die Vier beispielsweise, dass die Laschen, Verschlüsse und Riemen nicht im Weg waren, sondern sauber eingearbeitet sind. Und auch die Profile fanden Anklang: Zwar würden diese sich teils drastisch unterscheiden, dafür aber guten Halt bieten – auch bei Regen und damit rutschigem Untergrund. Grundsätzlich waren alle vier Bauprofis sehr zufrieden mit den verschiedenen Modellen und bedanken sich ebenso wie das Team des bauMAGAZIN herzlichst bei allen teilnehmenden Herstellern dafür, dass sie ihre neuesten Sicherheitsschuhe kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Ein ebenso großer Dank gilt Deniz, Alfons, Mario und Jürgen, die sich ausgiebig mit den Schuhen auseinandergesetzt und für das Projekt als Bauprofis zur Verfügung gestellt haben.

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